Methode

Her/History

 

Dauer: 40–60 Minuten, je nach Teilnehmden-Zahl und Intensität

Autor_in/ Organisation: Diese Methode ist von der Jugendbildungsstätte Kaubstraße e.V. entwickelt und von GLADT e.V. im Projekt «HeJ – Handreichungen für emanzipatorische Jungenarbeit» leicht erweitert worden. Sie kann frei eingesetzt werden. Über Feedbacks freuen wir uns – und leiten sie gern auch weiter an die Jugendbildungsstätte Kaubstraße. Kontakt: info[at]GLADT.de.

Zielgruppe: Jugendliche ab 12 Jahre

Material: Stifte, Papier (möglichst DIN A3), Fragebogen (s.u.)

Lernziele/Verwendungsmöglichkeiten: Einstiegsübung zum Kennenlernen, die sich auch gut für Gruppen eignet, die sich schon kennen und weiter zusammen arbeiten wollen.

Ziele: Kennenlernen, Selbstreflexion zu Migration und (eigener) Herkunft

Durchführungsschritte/ Instruktionen: Alle Teilnehmer_innen werden gebeten, auf einem Papierbogen die eigene «Story» zu malen und die vom Team vorbereiteten Fragen zu beantworten (dafür kann auch die Anlage auf DIN A3 kopiert und benutzt werden, zum Download unter http://hej.gladt.de/ - > Material -> Methoden). Die Fragen, die sich auf die eigene Person beziehen, sollen in der Baumkrone beantwortet werden, die, welche die Eltern betreffen im Stamm und die, welche die Großeltern betreffen, in den Wurzeln. Nachdem alle fertig sind, stellen die Teilnehmer_innen ihre Plakate vor. Mögliche Fragen: – Ich bin der/die... – Ich bezeichne mich als... – Geboren bin ich... – Meine Stärken sind... – Sprachen, die ich kann... – Meine Werte sind... – Ich lebe mit ... zusammen. – Meine Ziele... – Die wichtigste Person für mich ist... – Mein persönliches Motto ist... – Das gibt mir Kraft...

 

Auswertung:

 

Weiterarbeit: Erkenntnisse aus der Übung können an anderen Stellen im Unterricht/in der Arbeit mit der Gruppe aufgegriffen werden, z.B. wenn es um Gruppenzugehörigkeiten, Selbst- und Fremdzuschreibungen, Vorurteile sowie um Konstruktionen von «Volk», «Nation» oder anderen Identitäten geht.

Wichtige Rahmenbedingungen: Gruppengröße max. 15 Teilnehmende

Bezug Intersektionalität: Mit der Methode werden die Teilnehmenden dazu angeregt von sich zu erzählen. Die vorgeschlagenen Fragen sind so formuliert, dass sie keine identitären bzw. kategorisierende Konzepte abfragen (Migrationshintergrund, Mädchen, Junge ...), sondern vielmehr die Möglichkeiten bieten Lebenswirklichkeiten zu beschreiben. Mehrfachzugehörigkeiten sollen erzählbar werden, ohne von vorherein Kategorisierungen zu wiederholen.

Schlagworte: Identität, Migration, Rassismus

Link: hej.gladt.de

Einstellungsdatum: 10.03.12

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