Zitationsvorschlag für Schlüsseltext: Chebout, Lucy (2012): Back to the roots! Intersectionality und die Arbeiten von Kimberlé Crenshaw. URL: www.portal-intersektionalität.de [Datum Zugriff]

Back to the roots! Intersectionality und die Arbeiten von Kimberlé Crenshaw

 

von Lucy Chebout

 

Der vorliegende Beitrag beruht auf einer Anfrage, für die neu entstandene Plattform Intersektionalität einen Beitrag zu schreiben. Die Initiatorinnen schlugen vor, dass es darin um „Intersektionalität und Schwarze Perspektiven“ gehen könnte. Ich nehme meine Irritation über diesen Themenvorschlag zum Anlass, um mein Plädoyer für einen sorgfältigen Umgang mit den Arbeiten von Kimberlé Crenshaw erneut zu bekräftigen und daran zu erinnern, dass Schwarze Perspektiven Intersectionality inhärent sind.

 

Disziplinäre Kontextualisierungen

Intersectionality kann nicht adäquat verstanden werden, ohne die disziplinären und politisch-aktivistischen Kontexte zu berücksichtigen, aus denen heraus das Konzept entstanden ist und durch die es geprägt wurde. Crenshaws Arbeiten sind im US-amerikanischen Black Feminism verwurzelt, in dem Antisexismus integraler Bestandteil der kritischen Auseinandersetzung mit Rassismus ist.1

Ein weiterer wichtiger Kontextfaktor ist die Critical Race Theory (CRT) als eine aktivistisch-akademische Bewegung der Rechtswissenschaft, die von Crenshaw selbst mitbegründet wurde. Ähnlich wie feministische Rechtswissenschaft Perspektiven auf Gender im Recht eingebracht hat, hat die CRT Rechtsforschung um dezidiert antirassistische Schwerpunkte erweitert. Sie verdeutlicht rassistische Implikationen von Recht, wie Rassismus und Recht zusammenwirken und wie Recht z.B. durch Colorblindness Rassismus perpetuiert. CRT ist daher keine allgemeine kritische Rassismusforschung aller Disziplinen, sondern dezidiert am Recht interessiert und orientiert. So beschreibt Crenshaw ihren eigenen Intersectionality-Beitrag wie folgt: „As a legal scholar, my attention was focused on using intersectional analysis to advance an argument within law while at the same time interrogating certain dynamics about law and its relation to social power.“ (Crenshaw 2011, 231)

CRT ist auch nicht gleichzusetzen mit allgemeiner Kritischer Rechtswissenschaft bzw. den US-Amerikanischen Critical Legal Studies (CLS). Tatsächlich finden innerhalb der kritischen Rechtswissenschaft eigene Schulen-Bildungen statt. So kritisiert die CRT die CLS aufgrund der Ausblendungen von Rassismus und der Perspektiven von People of Color. In Abgrenzung zu den CLS betont die CRT die Wichtigkeit und Notwendigkeit, Recht als Instrument gegen Rassismus zu nutzen, statt auf der Ebene abstrakter Demontierung zu verharren und mögliche transformative Potentiale des Rechts auszublenden (vgl. Crenshaw 1988; Crenshaw et al. 1995).

 

Das Gleichheits-Differenz-Paradox

Intersectionality beschreibt den Versuch

„[…] to capture both the structural and dynamic consequences of the interaction between two or more axis of subordination. It specifically addresses the manner in which racism, patriarchy, class oppression and other discriminatory systems create background inequalities that structure the relative positions of women, races, ethnicities, classes, and the like. Moreover, it addresses the way that specific acts and policies create burdens that flow along these axes constituting the dynamic or active aspects of disempowerment.“ (Crenshaw 2000, o.S.)

In ihrem Aufsatz „Demarginalizing the Intersection of Race and Sex“ (1989) entwickelt Crenshaw eine umfassende Kritik an der US-Amerikanischen Antidiskriminierungsrechtsprechung. Anhand von drei Entscheidungen des Supreme Courts verdeutlicht sie Mechanismen, die dazu führten, dass Diskriminierungen von Schwarzen Frauen gerichtlich nicht adäquat anerkannt wurden bzw. effektiv durchgesetzt werden konnten. Im Fall DeGraffenreid vs. General Motors verwehrte das Gericht die Anerkennung einer spezifischen Diskriminierungserfahrung Schwarzer Frauen mit der Begründung, die Kategorie „Schwarze Frau“ sei kein anerkannter eigenständiger Diskriminierungsgrund (vgl. Crenshaw 1989, 141-143). Im Fall Moore vs. Hughes Helicopter wurde es Schwarzen Frauen verwehrt auf Grundlage der Kategorie „Frau“ zu klagen. Dies wurde mit dem Argument begründet, sie könnten nicht ‚alle Frauen’ repräsentieren (vgl. ebd., 143-146). In ähnlicher Weise wurde ihnen das Repräsentationsrecht im Fall Payne vs. Travenol abgesprochen (vgl. ebd., 147-148). Zwar erkannte das Gericht in diesem Fall rassistische Diskriminierung an, doch auch hier wurde die Besonderheit der Klägerinnen betont. In der Konsequenz führte dies dazu, dass die Ausweitung der Klage für Schwarze Männer nicht akzeptiert wurde, d.h. den betroffenen Frauen wurde das Repräsentationsrecht für Schwarze Menschen insgesamt verwehrt.

Was Intersectionality hier problematisiert, sind Fälle, die deutlich machen, dass Antidiskriminierungsrecht auf einem „single-axis framework“ (ebd., 139) beruht und dadurch Ausschlüsse reproduziert, statt vor Diskriminierung zu schützen. Crenshaw verdeutlicht in ihrer Analyse die grundlegende Problematik des Gleichheits-Differenz-Paradox, mit der Schwarze Frauen in der Rechtsprechung konfrontiert werden. Das Gleichheits-Differenz-Paradox besteht darin, dass sie entweder gezwungen sind, sich mit weißen Frauen oder Schwarzen Männern gleichzumachen, oder aber als zu verschieden und damit als Spezialfall der Gruppe „Frauen“ oder der Gruppe „Schwarze“ angesehen werden, die sie gleichzeitig und genau aufgrund der Spezifizität nicht repräsentieren könnten. In allen drei Fällen werden die spezifischen Diskriminierungssituationen Schwarzer Frauen unsichtbar gemacht. Das heißt, Diskriminierungsschutz als Rechtsmechanismus greift für Schwarze Frauen de facto nicht – aus jeweils verschiedenen Gründen.


Die Metapher der Straßenkreuzung

Crenshaw beschreibt diese Situation von Schwarzen Frauen als vergleichbar mit der Verortung in der Mitte einer Kreuzung (intersection). Die Straßen symbolisieren strukturgebende Machtdimensionen, in diesem Fall Rassismus und Sexismus. Das Risiko eines Unfalls erhöht sich für Schwarze Frauen, weil sie sowohl von Sexismus als auch von Rassismus betroffen sein können, oder – und darin liegt die Besonderheit – von beidem gleichzeitig bzw. auch spezifisch. Den existierenden Rechtsschutz stellt Crenshaw symbolisch als Ambulanz dar, die allerdings nur hilft, wenn die Ursache für den Unfall eindeutig identifizierbar ist. In Unfallhergängen, die nicht eindeutig auf eine Ursache zurückzuführen sind, ist damit weder Hilfe für die verwundete Person gegeben, noch müssen die Verursacher/innen mit Konsequenzen rechnen (vgl. ebd., 149).

Die Metapher der Kreuzung enthält mehrere analytische Ebenen. Zunächst ist es die Kreuzung an sich, also die Überschneidung von Rassismus und Sexismus als Diskriminierungsprozesse und strukturelle Unterdrückungssysteme. Eine weitere Ebene bilden die Position und die situative Verortung von Schwarzen Frauen am Kreuzungspunkt. Darüber hinaus wird deutlich, dass die Positionierung in der Mitte der Kreuzung das Risiko erhöht, von Verkehrsströmen aus allen Richtungen in einen Unfall verwickelt zu werden. Es handelt sich dabei also auch um eine Spezifizierung von Verletzungsrisiken und damit von Schutzbedürftigkeiten. Des Weiteren ist der Hinweis, dass es für einen Unfall in der Mitte der Kreuzung offenbar keine zuständige Ambulanz gibt, sofern keine eindeutige Unfallursache rekonstruiert werden kann, eine Kritik an der Untauglichkeit von bestehenden Schutzmechanismen, die eben nur bestimmte Unfall-Konstruktionen erfassen, andere aber nicht als solche erkennen. Nicht zuletzt verweist die Metapher auf den komplexen Zusammenhang und die Gleichzeitigkeit all dieser Dimensionen.


Strukturelle und Politische Intersectionality

1991 verdeutlichte Crenshaw ihr Intersectionality Konzept anhand von Auseinandersetzungen mit antirassistischen und feministischen Politiken und Interventionsstrategien im Kontext von Gewalt gegen Frauen of Color (vgl. Crenshaw 1991). Als strukturelle Intersectionality bezeichnet sie darin das Zusammenwirken von Rassismus, Sexismus und Klassismus als Dominanz- und Unterdrückungssysteme und thematisiert die Strukturen, die dazu führen, dass beispielsweise Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, auch hinsichtlich anderer Ungleichheitsdimensionen marginalisiert sind: „Intersectional subordination need not be intentionally produced; in fact, it is frequently the consequence of the imposition of one burden that interacts with preexisting vulnerabilities to create yet another dimension of disempowerment.“ (ebd., 1249) Im Hinblick auf konkrete Interventionsstrategien und Unterstützungsangebote für Frauen, die von Gewalt betroffen sind, verdeutlicht Crenshaw damit die Notwendigkeit, diese strukturelle Intersectionality zu berücksichtigen und mögliche Faktoren wie Aufenthaltsstatus, Sprachkenntnisse, Abhängigkeitsverhältnisse vom gewalttätigen Partner u. ä. in die Arbeit einzubeziehen.

Das Konzept der politischen Intersectionality (vgl. ebd., 1251ff.) zielt auf feministische und anti-rassistische Bewegungen und Politiken ab. Crenshaw verdeutlicht damit die Problematiken der Marginalisierung, die für Frauen of Color entstehen, wenn beide Bewegungen als getrennt voneinander gedacht werden, jeweils nur die Belange der ‚privilegierten Marginalisierten’ Gehör finden und diese die Bewegung bestimmen. Diese Ausblendung der Perspektiven von Frauen of Color hat weitreichende Folgen für die Rahmung politischer Debatten und Forderungen, die unwirksam oder gar kontraproduktiv werden können, wenn sie Sexismus und Rassismus nicht integral berücksichtigen.

Wichtig erscheint mir in diesem Zusammenhang auf Crenshaws Diskussion über Identitätspolitiken hinzuweisen. Sie sieht Intersectionality „as a way of mediating the tension between assertions of multiple identity and the ongoing necessity of group politics. It is helpful in this regard to distinguish intersectionality from the closely related perspective of anti-essentialism […]“ (ebd., 1296). Antiessentialismus sieht Crenshaw im Zusammenhang mit ‚postmodernen’ Ansätzen der Frauen- und Geschlechterforschung, die sie zwar nicht grundsätzlich in Frage stellt, von denen sie sich aber deutlich abgrenzt, weil diese die Wirkmächtigkeit sozial konstruierter Kategorien fehldeuteten und damit Gefahr liefen deren politische Bedeutung zu verzerren (vgl. ebd.). Statt für eine Aufgabe von Identitätspolitiken plädiert Crenshaw für die Bildung von Koalitionen – Intersectionality könne dabei die Grundlage sein, beispielsweise Verbünde von Frauen und Männern of Color zu rekonzeptualisieren (vgl. ebd., 1299).

 

Doing Intersectionality in transdisziplinären Wissenschaftsräumen

Für Intersectionality als Traveling Theory lassen sich zahlreiche Wanderbewegungen und Transformationsprozesse ausmachen. Insbesondere in der deutschsprachigen Frauen- und Geschlechterforschung sind in den vergangenen Jahren viele Arbeiten entstanden, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit Intersektionalität beschäftigen. Die Thematiken Mehrfach-Identität, multidimensionale Diskriminierung oder interdependente Machtverhältnisse sind heute vielerorten zum kanonisierten Wissen der Gender Studies avanciert. Insofern hat Intersectionality theoretische Debatten belebt, initiiert und erweitert. Dabei sind Herausforderungen deutlich geworden, die inter- und transdisziplinäre Vorhaben mit sich bringen. Viele sprechen von Intersektionalität, aber nicht alle meinen das gleiche. Die Einen bezeichnen damit eine Methode der Mehrebenen-Analyse, andere eher einen Theorie-Komplex. Manche reden von Intersektionalität in Bezug auf Identitätsaspekte, andere haben Strukturkategorien oder Achsen der Ungleichheit im Blick.

Gleichzeitig ist die Rezeption von Intersectionality im deutschen Kontext dadurch gekennzeichnet, dass prägende Kennzeichen und Entstehungsmomente verloren gegangen sind. Von dem, was Crenshaw in ihren grundsteinlegenden Arbeiten zu Intersectionality geschrieben hat, ist hierzulande nur ein Bruchteil angekommen, der zudem zunehmend weiter in den Hintergrund gerät. Wenn heute über Intersektionalität diskutiert wird, wird auf die Arbeiten von Crenshaw zumeist nur in Bezug auf die Metapher Straßenkreuzung verwiesen. Problematische Verkürzungen, Ausblendungen und Fehldeutungen im Rahmen von deutschsprachigen Intersektionalitätsdebatten sind bereits mehrfach kritisiert worden (vgl. Erel et al. 2007; Lewis 2009; Castro Varela und Dhawan 2010; Chebout 2011; Crenshaw 2011).

Vor diesem Hintergrund ist eine digitale Plattform für Arbeiten zu Intersektionalität eine Herausforderung mit vielen Potentialen. Eine Herausforderung sehe ich in transdisziplinären Arbeitsweisen, die Sorgfalt und Kontext-Sensibilität sowie mühsame Übersetzungsleistungen erfordern. Zudem ist es notwendig, stets wachsam zu bleiben, um Ausschlüsse und die Reproduktion von Machtverhältnissen auch innerhalb der eigenen, oft selbst als marginalisiert wahrgenommenen Wissenschafts-Communities zu erkennen und ihnen entgegenwirken zu können. Insofern erachte ich ein sorgfältiges (erneutes) Lesen der Arbeiten, die den Ausgangspunkt der Reisen von Intersectionality darstellen, als unerlässlich für eine produktive Intersektionalitätsforschung in Deutschland, sofern sie nicht Gefahr laufen will, ebenjene Ausschlüsse zu perpetuieren, die Gegenstand der eigenen Forschungsarbeiten sind.

Potentiale von Intersectionality liegen in einer spezifisch kritischen Perspektive. Wie Crenshaw beschreibt, kann Intersectionality Blickwinkel auf Problemfelder eröffnen, die gewohnte disziplinäre Rahmen sprengen und genau jenen Aspekten Sichtbarkeit verschaffen, die ansonsten unsichtbar, unsagbar und unkontrollierbar blieben (vgl. Crenshaw 2011, S. 231). Doing intersectionality ist eine Anwendung, eine theoretische und aktivistische Unternehmung. Darin liegen ebenso die Stärken des Konzepts wie die Herausforderungen der Umsetzung: „Intersectional analysis may take us down many roads, but we will only discover what it is by using it.“ (Crenshaw 2011, 233)

 

Der Beitrag ist eine gekürzte und überarbeitete Version meines Artikels „Wo ist Intersectionality in bundesdeutschen Intersektionalitätsdiskursen. Exzerpte aus dem Reisetagebuch einer Traveling Theory“ (Chebout 2011).

 

Anmerkung

  1. Diese Verortung wird in den meisten Rezeptionen im deutschsprachigen Raum benannt. Problematisch sind jedoch Arbeiten, die argumentieren, dass für den deutschen Kontext Race weniger relevant sei und Intersectionality daher „angepasst“ werden müsse, beispielsweise durch Fokussierungen auf die Kategorie Klasse. Während Erweiterungen produktiv sein können, dürfen sie nicht auf Kosten anderer Ungleichheitsdimensionen gehen. So ist zurecht insbesondere von Wissenschaftler_innen of Color kritisiert worden, dass deutsche Intersektionalitätsforschung dazu neige, weiße Dominanzverhältnisse zu perpetuieren, statt sie zu demontieren (vgl. Erel et al. 2007; Castro Varela, Dhawan 2010; Chebout 2011).

 

Zur Autorin

Lucy Chebout, M.A. Gender Studies und Islamwissenschaft, stud. iur., seit Februar 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Wissenschaftskolleg zu Berlin im Projekt Rechtskulturen: Konfrontationen jenseits des Vergleichs (www.rechtskulturen.de), 2007-2012 wissenschaftliche und studentische Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien (Prof. Dr. Baer, LL.M.) an der Humboldt-Universität zu Berlin

 

Literatur

Castro Varela, María do Mar; Dhawan, Nikita (2010): Mission Impossible: Postkoloniale Theorie im deutschsprachigen Raum? In: Reuter, Julia; Villa, Paul-Irene (Hg.): Postkoloniale Soziologie. Empirische Befunde, theoretische Anschlüsse, politische Interventionen. Bielefeld: transcript Verlag, S. 303-329.

Chebout, Lucy (2011): Wo ist Intersectionality in bundesdeutschen Intersektionalitätsdiskursen? – Exzerpte aus dem Reisetagebuch einer Traveling Theory. In: Smykalla, Sandra; Vinz, Dagmar (Hg.): Intersektionalität zwischen Gender und Diversity. Theorien, Methoden und Politiken der Chancengleichheit. Münster: Westfälisches Dampfboot, S. 43-57.

Crenshaw, Kimberlé (1989): Demarginalizing the Intersection of Race and Sex: A Black Feminist Critique of Antidiscrimination Doctrine. In: The University of Chicago Legal Forum, S. 139-167.

Crenshaw, Kimberlé (2000): Background Paper for the Expert Meeting on the Gender-Related Aspects of Race Discrimination, November 21-24, 2000. Zagreb.

Crenshaw, Kimberlé (2011): Postscript. In: Lutz, Helma; Herrera Vivar, Maria Teresa; Supik, Linda (Hg.): Framing Intersectionality. Debates on a Multi-Faceted Concept in Gender Studies. Abingdon: Ashgate, S. 221-233.

Crenshaw, Kimberlé; Gotanda, Neil; Peller, Gary; Thomas, Kendall (Hg.) (1995): Critical Race Theory. The Key Writings That Formed the Movement. New York: The New Press.

Crenshaw, Kimberlé Williams (1988): Race, Reform, and Retrenchment: Transformation and Legitimation in Antidiscrimination Law. In: Harvard Law Review 101: 7, S. 1331-1387.

Crenshaw, Kimberlé Williams (1991): Mapping the Margins. Intersectionality, Identity Politics, and Violence Against Women of Color. In: Stanford Law Review 43: 6, S. 1241-1299.

Erel, Umut; Haritaworn, Jin; Gutiérrez Rodriguez, Encarnación; Klesse, Christian (2007): Intersektionalität oder Simultaneität?! - Zur Verschränkung und Geichzeitigkeit mehrfacher Machtverhältnisse - Eine Einführung. In: Hartmann, Jutta; Klesse, Christian; Wagenknecht, Peter; Fritzsche, Bettina; Hackmann, Kristina (Hg.): Heteronormativität. Empirische Studien zu Geschlecht, Sexualität und Macht. Wiesbaden: VS Verlag, S. 239-250.

Lewis, Gail (2009): Celebrating Intersectionality? Debates on a Multi-faceted Concept in Gender Studies: Themes from a Conference. In: European Journal of Women's Studies 16: 3, S. 203-210.

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