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Nicole von Langsdorff (Hrsg.)

Jugendhilfe und Intersektionalität

2014. 253 Seiten, Kart.

29,90 € (D), 30,80 € (A)

ISBN 978-3-86388-047-7

 

Durch die Intersektionalitätsforschung wurde in den letzten Jahren zunehmend betont, dass soziale Kategorien wie Geschlecht, Klasse oder Ethnizität nicht einzeln zu sozialer Ungleichheit führen. Die AutorInnen nehmen die Verschränkungen und Überlagerungen dieser Kategorien in den Blick und machen das Konzept der Intersektionalität für Theorie, Forschung und Praxiszusammenhänge im Feld der Jugendhilfe nutzbar. So werden Ausschlussprozesse und Konflikte differenzierter beschreibbar und es eröffnen sich neue Interventionsmöglichkeiten.

Im Kontext Sozialer Arbeit und insbesondere im Feld der Jugendhilfe summieren sich Ausschlussprozesse und Konflikte nicht einfach und sie vollziehen sich selten isoliert auf der Basis von nur einer Differenzkategorie. Wechselwirkungen oder Interdependenzen sind eher die Regel als die Ausnahme. In diesem Sammelband geht es um eine Bündelung der unterschiedlichen Perspektiven von Intersektionalität sowohl auf struktureller Ebene, der Ebene symbolischer Repräsentationen und im Zusammenhang von Interaktionen bezogen auf das inzwischen sehr ausdifferenzierte Feld der Jugendhilfe.

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entkomplexisierung von diskriminierungsstrukturen durch intersektionalität

von lann hornscheidt

in diesem artikel diskutiere ich, wie intersektionalität als markierung von komplexität in den gender studies, aber auch darüber hinaus, zunehmend im westeuropäischen kontext verwendet wird und wie damit eine ent_wahrnehmung von komplexität ‚früherer‘ ansätze ebenso stattfindet wie eine institutionalisierte und personelle selbstvergewisserung weißer statisierter forsch_erinnen, die so ihre position strukturell und inhaltlich über ein konzeptuelles aufrufen von ‚intersektionalität‘ legitimieren und privilegien auf diese form ent_wahrnehmen. ich beginne den artikel mit einer kurzen darstellung eines konstruktivistischen sprachhandlungskonzepts, welches meinen nachfolgenden analysen zur inhaltlichen füllung, konzipierung und personellen sowie institutionellen wirkung zugrunde liegt. der artikel nimmt die momentane konzeptualisierung und institutionalisierung von intersektionalität in den gender studies in westeuropa zum ausgangspunkt für eine selbstkritische reflexion von wissenspolitiken zu genderismus, rassismus, klassismus und ableismus.

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Vortrag: "Intersectionality and the Politics of Feminist Alliances"

Datum:  22.-23. Februar 2014

Ort: Ruhr-Universität Bochum
 
Zu Ehren von Prof. Dr. Ilse Lenz, die sich aus dem aktiven Hochschuldienst verabschiedet, wird im Februar 2014 eine internationale Tagung an der Ruhr- Universität Bochum stattfinden. Dem Wirken von Ilse Lenz entsprechend stehen dabei Frauenbewegungen aus internationaler Perspektive im Mittelpunkt.
Internationale WissenschaftlerInnen aus Frankreich, Japan, Taiwan, den USA und aus Deutschland werden sich unter dem Motto "Und sie bewegen  sich doch!" mit Fragen komplexer Geschlechterverhältnisse auseinandersetzen. Im Rahmen eines Word-Cafés werden zudem die Teilnehmenden über "Geschlechterverhältnisse in Bewegung" debattieren.


Vortrag: 

Myra Marx-Ferree - "Intersectionality and the Politics of Feminist Alliances"
(Madison, Wisconsin, USA)

Die Veranstaltung wird unterstützt durch: Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der DGS, Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung, Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW

Zur Anmeldung: www.netzwerk-fgf.nrw.de/netzwerk-interaktiv/veranstaltungen/anmeldung

Mehr Informationen und das komplette Programm >>


Datum: from 4 till 6 February, 2015.

Ort: Antwerp (Belgium)

We are pleased to invite you to the international conference ‘Equal is not Enough: Exploring novel theoretical and empirical approaches to study the shaping of (in)equalities’ organised by the Policy Research Centre on Equality Policies (PRCEP).

‘Equal is not Enough’ conferences aim to generate a better understanding of contemporary inequalities by mobilising multi-disciplinary insights. This edition looks into the causes, consequences and the dynamics of inequality along socio-demographic lines in contemporary societies, and further examines the policies to combat it. It addresses grounds of inequality such as gender, gender identity and gender expression, ethnicity, sexual preference, disability, class, age, and educational background as well as their intersections. The conference is designed to stimulate fresh impulses and cross disciplinary interactions.

We now welcome paper and panel proposals. Proposals should reach us by the 1st of April, 2014, the latest. We invite you to submit your proposals online, via the 'Equal is not Enough' submission form.


The conference is organised in four thematic sections:

Section 1: The relation between law and social policy

Section 2: (Re)shaping (in)equalities in and through politics and policies

Section 3: Diversity and (in)equality in work and organisations

Section 4: Equality, policy and the life course


Key note speeches will be given by:

Professor Sylvia Walby (Lancaster University)

Professor Jeff Hearn (University of Huddersfield, Hanken School of Economics, and Örebro University)

Professor Dagmar Schiek (University of Leeds)

Further information on the conference theme, the keynote lectures, and how to submit proposals to the conference may be found in attachment. We also invite you to visit the 'Equal is not Enough' website.

More information >>


Editors: Sara de Jong, Sanne Koevoets and Fleur van Leeuwen.

The Dutch Journal for Gender Studies (Tijdschrift voor Genderstudies) is primarily a platform for authors who conduct research on or are located in
the Netherlands and Flanders but also invites contributions from and about other areas. Articles may be written in Dutch or English. http://www.tijdschriftgenderstudies.eu/

* Submission of abstracts (+/- 450 words) to
redactie[at]tijdschriftgenderstudies.eu: Deadline 15 November 2013
* First version articles (max. 6000 words incl. references and
bibliography) Deadline: 15 January 2014
* Final version of articles: Deadline 1 April 2014
* Publication Special Issue Gendered Fortress Europe, June 2014

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Neue Literatur

Kelly, Natasha A.: Schwarzer Feminismus, Unrast Verlag: Münster 2019.

Schildmann, Ulrike/ Schramme, Sabrina/ Libuda-Köster, Astrid: Die Kategorie Behinderung in der Intersektionalitätsforschung. Theoretische Grundlagen und empirische Befunde. Projektverlag: Bochum/Freiburg 2018

Mauer, Heike: Intersektionalität und Gouvernementalität. Die Regierung von Prostitution in Luxemburg. Barbara Budrich Verlag: Opladen 2018

Schildmann, Ulrike/ Schramme, Sabrina: Behinderung: Verortung einer sozialen Kategorie in der Geschlechterforschung und Intersektionalitätsforschung, VS Springer: Wiesbaden 2017

Lutz, Helma/ Amelina, Anna: Gender, Migration, Transnationalisierung. Eine intersektionale Einführung. Transcript: Bielefeld 2017

Hark, Sabine/ Villa, Paula-Irene: Unterscheiden und herrschen. Ein Essay zu den ambivalenten Verflechtungen von Rassismus, Sexismus und Feminismus in der Gegenwart. Transcript: Bielefeld 2017

Bramberger, Andrea/ Kronberger, Silvia/ Oberlechner, Manfred (Hrsg.): Bildung - Intersektionalität - Geschlecht. StudienVerlag: Innsbruck 2017

Denninger, Tina/ Schütze, Lea (Hrsg.): Alter(n) und Geschlecht. Neuverhandlungen eines sozialen Zusammenhangs. Westfälisches Dampfboot: Münster 2017


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