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Aktuelles


Fachbereich: Angewandte Sozialwissenschaften

Entgeltgruppe: 13 TV-L

Bewerbungsfrist: 16.2.2021

Das Projekt "InTraHealth" untersucht Diskriminierungen von inter und trans Personen in der Regel-Gesundheitsversorgung und entwickelt ein online-Weiterbildungsangebot für Gesundheitsfachkräfte mit dem Ziel, Barrieren im Versorgungszugang zu vermindern. InTraHealth wird vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert und von der Fachhochschule Dortmund und in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Köln realisiert.

Ihr zukünftiges Aufgabengebiet  

  • Sie übernehmen im Projekt die Aufgaben der Projektkoordination und des Projektmanagements.
  • Ihr Engagement gilt der guten und produktiven Zusammenarbeit aller Beteiligten, mit dem Projektbeirat, Communities von inter- und trans- Personen und der (Fach-) Öffentlichkeit
  • Sie gestalten diese zentrale Projektschnittstelle eigenständig und verantwortungsbewusst in Absprache mit der Projektleitung
  • Insbesondere organisieren Sie die öffentlichen Fachtage des Projektes, die Beiratstreffen und unterstützen die empirischen Projektteile
  • Sie organisieren und verwalten den Ausbau eines bestehenden Wissensportals zu einer interaktiven Lernumgebung für Fachkräfte medizinischer und psychotherapeutischer Berufe und arbeiten mit den externen Dienstleister*innen zusammen.
  • Ihr Arbeitsort ist Dortmund mit gelegentlichen Dienstreisen zu den Projektpartner*innen in Köln

Ihre Qualifikationen und Kompetenzen

  • Abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulausbildung (Diplom (Uni) / Master bzw. Staatsexamen), bevorzugt in Gesellschafts-, Sozial- oder Gesundheitswisenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Psychologie oder verwandten Fachgebieten
  • Sie sind belastbar und verfügen über Erfahrung in Projektplanung, -management und -durchführung
  • Sie haben einschlägige themenspezifsche Erfahrungen in einem der Bereiche Gesundheit, Gesundheitsversorgung, Soziale Situation von trans Personen bzw. inter Personen und idealerweise eigene Forschungs- und Publikationserfahrung
  • Sie sind gleichermaßen Personen zugewandt wie technikaffin
  • Sehr gute Deutsch- und gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Gute Kenntnisse in Office-Anwendungen einschließlich MS Access, citavi und CMS-Anwendungen
  • Auseinandersetzung mit intersektionaler Diskriminierung sowie Bereitschaft zur themenbezogenen fachlichen Selbstreflexion, Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Menschen verschiedener sexueller Orientierungen und geschlechtlicher Identitäten

Wir freuen uns auf eine auf­ge­schlossene, wiss­be­gierige und engagierte Per­sön­lich­keit mit einem Ge­spür für das Wesent­liche und einem Blick über den Teller­rand.

Wir als Arbeitgeber …

  • bieten – die Vorteile des öffentlichen Dienstes, insbesondere die Beschäftigung im Rahmen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L).
  • fördern – die Anwendung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie die Weiterentwicklung durch ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsangebot und bieten die Möglichkeit einer Promotion .
  • fokussieren – Familie und Gesundheit durch flexible Arbeits-/Teilzeitmodelle, Telearbeit/Home Office sowie durch die Angebote des Familienservice und des Gesundheitsmanagements.
  • ge­währleisten – ein modernes Hochschulumfeld geprägt von einzigartigen Standortvorteilen und einer guten Verkehrsanbindung inmitten der pulsierenden Ruhrmetropole Dortmund.

Die Bewerbung geeigneter Menschen mit Schwerbehinderung und Menschen mit Behinderung, die diesen gleichgestellt sind, im Sinne des § 2 SGB IX sind erwünscht. Außerdem streben wir eine Erhöhung des Frauen­anteils an und begrüßen da­her Be­werbungen von Kandidatinnen ganz besonders. Wir möchten insbesondere auch trans- und inter Personen zu einer Bewerbung ermutigen.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren.


Neue Literatur

Biele Mefebeu, Astrid/Bührmann, Andrea/Grenz, Sabine (Hrsg) (2022): Handbuch Intersektionalitätsforschung. Wiesbaden: Springer.

Möller, Lara /Lange, Dirk (2022): Intersektionalität in der Politischen Bildung: Entangled Citizens. Wiesbaden: Springer.

Bak, Raphael/Machold, Claudia (2022): Kindheit und Kindheitsforschung intersektional denken. Wiesbaden: Springer.

Budde, Jürgen/Blasse, Nina/Rißler, Georg (2020): Zur Relation von Intersektionalitäts- und Inklusionsforschung in der Erziehungswissenschaft. In: GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft 12, H. 3, S. 27-41.

Davis Kathy (2020): Who owns intersectionality? Some reflections on feminist debates on how theories travel. European Journal of Women’s Studies 27, No. 2, S. 113-127.

Bergold-Caldwell, Denise (2020): Schwarze Weiblich*keiten. Intersektionale Perspektiven auf Bildung- und Subjektivierungsprozesse: Bielefeld: Transcript 2020.

hooks, bell (2020): Die Bedeutung von Klasse. Warum die Verhältnisse nicht auf Rassismus und Sexismus zu reduzieren sind. Unrast Verlag.

Bennewitz, Ingrid/Eming, Jutta/Traulsen, Johannes (2019): Gender Studies - Queer Studies - Intersektionalität. Eine Zwischenbilanz aus mediävistischer Perspektive. Göttingen: V & R unipress

Bähr, Matthias/ Kühnel, Florian (2019): Verschränkte Ungleichheit. Praktiken der Intersektionalität in der Frühen Neuzeit. Zeitschrift für historische Forschung. Berlin: Duncker und Humblot

Bronner, Kerstin /Paulus, Stefan (2017): Intersektionalität: Geschichte, Theorie und Praxis. Eine Einführung für das Studium der Sozialen Arbeit und Erziehungswissenschaft. Opladen: Budrich/UTB

Lutz, Helma/ Amelina, Anna (2017): Gender, Migration, Transnationalisierung. Eine intersektionale Einführung. Transcript: Bielefeld.

Bramberger, Andrea/ Kronberger, Silvia/ Oberlechner, Manfred (Hrsg.) (2017): Bildung - Intersektionalität - Geschlecht. StudienVerlag: Innsbruck.

Meyer, Katrin (2017): Theorien der Intersektionalität zur Einführung. Hamburg: Junius

Roig, Emilia (2021): Why we matter. Das Ende der Unterdrückung. Berlin: Aufbau Verlag 2021.

 

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