Das Portal Intersektionalität bietet Forscher_innen und Praktiker_innen, welche sich positiv auf das Paradigma Intersektionalität/Interdependenzen beziehen, eine virtuelle Plattform. Es dient damit der Information, Kooperation und Vernetzung sowie der vitalen Weiterentwicklung in Forschung, Lehre und Praxis. Das Portal fördert... Mehr

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Zeit: Freitag, 10. November 2017

Ort: Hauptcampus Forum-Neubau, Stiftung Universität Hildesheim

Die Tagung macht das Spannungsverhältnis von Diversität und In-
tersektionalität in der Bildungsforschung zum Thema und bietet ein
Forum zur Diskussion des gegenwärtigen „State of the Art“. In den
Blick genommen werden sowohl die theoretischen Perspektiven von
Intersektionalität und dessen Weiterentwicklung als auch konkrete
Forschungen und ihre Ergebnisse.
Diversität ist fragil und kontingent, sie bewegt sich theoretisch,
konzeptionell und bildungspolitisch in einem Spannungsfeld, das
neue Aspirationen hervorbringt und andere fallen lässt. Sie hat
einerseits nach wie vor Konjunktur, andererseits schleifen verschie-
dene Steuerungsinteressen und gesellschaftliche Entwicklungen die
Potentialitäten des Begriffes ab, bevor sie ausreichend entwickelt
und empirisch ausgelotet sind. Damit besteht die Gefahr, dass
Diversität ein Schlagwort und unbestimmt bleibt.
Die Perspektive der Intersektionaliät fokussiert unter Einbezie-
hung der Kategorie Geschlecht auf weitere Differenzlinien, ihre
möglichen Kreuzungen und Schneidungen. Dazu gehören auch die
Disabilities, womit zugleich der Inklusionsdiskurs aufgerufen wird.
Er bildet eine Folie der Diskussion, der sich von einer einseitigen
Fokussierung auf Behinderung lösen und sich für multiple Konstel-
lationen öffnen kann.
Die Tagung folgt dem Interesse, erstens den Theoriediskurs zu
schärfen und zu entfalten, zweitens neue empirische Ergebnisse
zu rezipieren und drittens – auf dieser Grundlage – empirische
Zugänge zu interpretieren und zentrale Wissensfelder für die The-
oriebildung und Handlungsfelder zu erschließen. Es sollen aktuelle,
hervorgehobene, vernachlässigte Entwicklungen von Diversität
aufgegriffen und sich den Potentialitäten der Theoretisierung und
empirischen Erforschung von Diversität vor dem Hintergrund eines
intersektionalen Zugangs in der Bildungsforschung gewidmet werden.

Weitergehende Informationen erhalten Sie hier.

Zum Tagungsflyer.

 


Zeit: 28.-30. Spetember 2017

Ort: Universität Köln

Weltumspannende Konfliktlagen und das beständige Ringen höchst unterschiedlicher Akteur_innen darum, vielfältige verletzbare Lebensformen in ihren Differenzen gleichberechtigt zu stützen, fordern ‚Wissenschaft‘ als an diesen Weltverhältnissen beteiligte, spezifische Praxis heraus. Anliegen der Tagung ist es, Fragen der globalen Ungleichheiten, der kulturalisierten und ethnisierten Konflikte, der Fluchtmigration, der Belastung ökologischer Ressourcen und deren technologischer Gestaltung, von Krieg und gewaltförmigen Auseinandersetzungen sowie der Diskriminierung und Anerkennung körperlicher und sexueller Vielfalt von Seiten der Geschlechterforschung aufzugreifen. Als Raum von inter-, trans- und disziplinärer, international vernetzter und multiperspektivischer Wissensproduktion führt sie Denkströmungen und Praktiken zusammen, die universalisierte Kategorien in Hinblick auf Dominanzverhältnisse und Exklusionen, auf ihre Historizität und Kontingenz erkennbar machen. Sie kann Prozesse der Dezentrierung von Wissen forcieren, die Ermöglichung von Teilhabe vorantreiben und die Handlungsfähigkeit erweitern.
Die erste internationale Konferenz zur Geschlechterforschung, die unter Kooperation von drei Fachgesellschaften für Geschlechterforschung/-studien (D-A-CH) konzipiert wurde, versteht sich als Raum, angesichts komplexer Problemfelder und Wandlungsprozesse Zeitdiagnosen, Theoriebildungen und Methodenfragen in ihren unterschiedlichen Akzentuierungen zu verhandeln und Fragen der Allianzen zwischen Akademie und Aktivismus (erneut) zu stellen.
Wir freuen uns auf zahlreiche, intensive und vielfältige Diskussionen!

Weitergehende Informationen erhalten Sie hier.

Zum Flyer der Konferenz.


Zeit: 13.-14.6.2017

Ort: Technische Universität Berlin

Die gemeinsame D-A-CH-Jahrestagung 2017 der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der DGS, der Sektion Feministische Theorie und Geschlechterforschung der ÖGS und dem Komitee Geschlechterforschung der SGS

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Zum Flyer der Tagung

 

 


Für das Projektexperiment 'Interdependenz und Hypertext' (Reher/Walgenbach) wurde ein linear konstruierter Text in eine Hypertextstruktur umgewandelt, der in Form eines 3D-Graphen nun online ist.

 

Hier geht es zum 3D-Graphen. 

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Neue Literatur

Bramberger, Andrea/ Kronberger, Silvia/ Oberlechner, Manfred (Hrsg.): Bildung - Intersektionalität - Geschlecht. StudienVerlag: Innsbruck 2017

Denninger, Tina/ Schütze, Lea (Hrsg.): Alter(n) und Geschlecht. Neuverhandlungen eines sozialen Zusammenhangs. Westfälisches Dampfboot: Münster 2017

Böhmer, Anselm: Bildung der Arbeitsgesellschaft. Intersektionelle Anmerkungen zur Vergesellschaftung durch Bildungsformate. Bielefeld: Transkript 2016

Riegel, Christine: Bildung - Intersektionalität - Othering. Pädagogisches Handeln in widersprüchlichen Verhältnissen. Bielefeld: Transkript 2016

Amirpur, Donja: Migrationsbedingt behindert? Familien im Hilfesystem. Eine intersektionale Perspektive. Bielefeld: Transkript 2016


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