Das Portal Intersektionalität bietet Forscher_innen und Praktiker_innen, welche sich positiv auf das Paradigma Intersektionalität/Interdependenzen beziehen, eine virtuelle Plattform. Es dient damit der Information, Kooperation und Vernetzung sowie der vitalen Weiterentwicklung in Forschung, Lehre und Praxis. Das Portal fördert... Mehr

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Die Initiative Rromnja "ist ein Zusammenschluss von Berliner Roma-und-Sinti-Frauen, die nicht länger hinnehmen wollen, dass die Ablehnung von Roma und Sinti, Feindseligkeiten und Gewalt gegen Roma und Sinti verschwiegen, bagatellisiert oder gar gerechtfertigt werden. Antiziganismus jeglicher Form muss benannt und bekämpft werden – dafür setzen sich die Frauen dieser Initiative ein."

Weiter Informationen zur Arbeit der Initiative Rromnja erhalten Sie hier.

RomaniPhen ist "ein selbstorganisiertes, feministisches Rromani Projekt. Eine digitale und reale Plattfom um unterschiedlichen Formen von Ideen und Wissen aus feministischer Rromani Perspektive zu verbreiten: Rromani Texte, Analysen, Sichtweisen und Dialoge aus der Vergangenheit und der Gegenwart, internationale Perspektiven, manchmal mehrsprachig, Audio und Video, mit popkulturellen wie aktivistischen und wissenschaftlichen Beiträgen. Wir machen Veranstaltungen, recherchieren und schreiben über Rrom*nja die ihre Blicke auf die Welt besprechen. Wir sammeln Schriften, Ton und Bilder für Heute und Morgen, gegen die Verleugnung, Verleumdung und Gadjé-Aneignung der Rromani Geschichte. [...] Das Archiv entsteht unter der Deutungsmacht der Rromnja-Mitarbeiterinnen mit der Aufgabe verschüttete, öffentlich nicht erzählte Geschichten in detaillierter Recherche auszugraben und damit das Reichtum des Romanipen und die Beteiligung der Phen (Schwester) offenzulegen und wertzuschätzen. Für die Archivarbeit ist es einerseits erforderlich verschüttetes Wissen archäologisch auszugraben und andererseits gilt es bereits bekanntes Wissen aus Romnja-Perspektiven darzustellen".

Weitere Informationen über die Arbeit von RomniPhen erhalten Sie hier.

 


„Our Voices, our Choices“ ist die internationale, geschlechterpolitische Podcast-Reihe der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier werden Geschichten über Frauen- und LGBTI-Menschenrechte erzählt: von Menschen, deren Stimmen nicht oft gehört und deren Rechte eingeschränkt werden.

Die einzelnen Folgen des Podcasts können Sie hier anhören (boell.de/podcasts).


Die Empowerment-Fortbildung „Stolze Augen – Schutz vor dem bösen Blick“
5. & 6. Dezember 2018, 11-18, bzw 12-17 Uhr bei Holla e.V.

mit Saboura Naqshband und Susan Bagdach

Die Empowerment-Fortbildung „Stolze Augen – Schutz vor dem bösen Blick“ richtet sich an Multiplikatorinnen*, die mit Mädchen* arbeiten, die (antimuslimischen) Rassismus erfahren, und diesen selbst erleben. Wir wollen mit der Fortbildung alle Frauen* ansprechen, die in Deutschland Rassismus ausgesetzt sind, der Fokus liegt hierbei theoretisch und praktisch insbesondere auf dem antimuslimischem Rassismus. Susan Bagdach und Saboura Naqshband kombinieren in der Fortbildung praktische Selbsterfahrung mit theoretischem Input.

Kostenbeteiligung 20 € pro Person.

Anmeldung unter: stolzeaugen@holla-ev.de

Weitere Informationen erhalten Sie hier.


"Anti-racist and queer politics have tentatively converged in the activist agendas, organizing strategies and political discourses of the radical left all over the world. Pejoratively dismissed as »identity politics«, the significance of this cross-pollination of theorizing and political solidarities has yet to be fully countenanced. Even less well understood, coalitions of anti-racist and queer activisms in western Europe have fashioned durable organizations and creative interventions to combat regnant anti-Muslim and anti-migrant racism within mainstream gay and lesbian culture and institutions, just as the latter consolidates and capitalizes on their uneven inclusions into national and international orders. The essays in this volume represent a small snapshot of writers working at this point of convergence between anti-racist and queer politics and scholarship from the context of Germany. Translated for the first time into English, these four writers and texts provide a compelling introduction to what the introductory essay calls »a Berlin chapter of the Queer Intersectional«, that is, an international justice movement conducted in the key of academic analysis and political speech which takes inspiration from and seeks to synthesize the fruitful concoction of anti-racist, queer, feminist and anti-capitalist traditions, movements and theories." (Inhaltsbeschreibung des Psychosozial-Verlags).

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Das Buch kann auch als Open Acess heruntergeladen werden. Es gelten dafür die Bedingungen einer Creative Commons Namensnennung.

 


Neue Literatur

Schildmann, Ulrike/ Schramme, Sabrina/ Libuda-Köster, Astrid: Die Kategorie Behinderung in der Intersektionalitätsforschung. Theoretische Grundlagen und empirische Befunde. Projektverlag: Bochum/Freiburg 2018

Mauer, Heike: Intersektionalität und Gouvernementalität. Die Regierung von Prostitution in Luxemburg. Barbara Budrich Verlag: Opladen 2018

Schildmann, Ulrike/ Schramme, Sabrina: Behinderung: Verortung einer sozialen Kategorie in der Geschlechterforschung und Intersektionalitätsforschung, VS Springer: Wiesbaden 2017

Lutz, Helma/ Amelina, Anna: Gender, Migration, Transnationalisierung. Eine intersektionale Einführung. Transcript: Bielefeld 2017

Hark, Sabine/ Villa, Paula-Irene: Unterscheiden und herrschen. Ein Essay zu den ambivalenten Verflechtungen von Rassismus, Sexismus und Feminismus in der Gegenwart. Transcript: Bielefeld 2017

Bramberger, Andrea/ Kronberger, Silvia/ Oberlechner, Manfred (Hrsg.): Bildung - Intersektionalität - Geschlecht. StudienVerlag: Innsbruck 2017

Denninger, Tina/ Schütze, Lea (Hrsg.): Alter(n) und Geschlecht. Neuverhandlungen eines sozialen Zusammenhangs. Westfälisches Dampfboot: Münster 2017


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