Das Portal Intersektionalität bietet Forscher_innen und Praktiker_innen, welche sich positiv auf das Paradigma Intersektionalität/Interdependenzen beziehen, eine virtuelle Plattform. Es dient damit der Information, Kooperation und Vernetzung sowie der vitalen Weiterentwicklung in Forschung, Lehre und Praxis. Das Portal fördert... Mehr

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Bewerbungsfrist: 03.04.2018

Mit der Gastprofessur soll die intersektionale Perspektive aus den Diversity Studies mit dem Fokus auf Gender in der Lehre integriert und in den Disziplinen verankert sowie Impulse für die Forschung gesetzt werden. Ziel dieser Gastprofessur ist auch, Studierenden Genderkompetenz zu vermitteln und die wissenschaftlich geleitete Reflexion über Geschlechterverhältnisse anzuregen sowie die Lehre um Inhalte der Gender Studies im jeweiligen Fach oder interdisziplinär anzureichern (Schwerpunkt A). In Fachbereichen mit einem geringen Anteil an Wissenschaftlerinnen können Wissenschaftlerinnen auch als Vorbilder für Studentinnen fungieren, um sie zu motivieren, eine wissenschaftliche Laufbahn einzuschlagen (Schwerpunkt B).

Weitere Informationen erhalten Sie hier.


Tag: Freitag, 14.04.2018

Zeit: 10:30-16:00 Uhr

Ort: Technische Universität Dortmund

Der thematische Schwerpunkt der Tagung liegt, dem Titel entsprechend, auf dem Verhältnis von Behinderung und Männlichkeit(en), welches durch die
Referierenden und Diskutierenden aus unterschiedlichen Blickwinkeln und
Perspektiven betrachtet werden soll. Auch die Frage, ob es sich hier im
Sinne einer geschlechterkritischen Perspektive um ein produktives
Spannungsfeld handeln kann, wird reflektiert.

Anmeldung bis 07.04.2018 an: felix.goedeke@tu-dortmund.de

Bei besonderen Bedarfen bzw. Bedürfnislagen beispielsweise auf Grund einer
Beeinträchtigung, wären wir Ihnen sehr verbunden, wenn Sie uns diese
umgehend und spätestens bis zum 26.03.2018 mitteilen würden, damit wir dies in der Vorbereitung berücksichtigen können.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.


Veranstaltungsort: Hamburg

Zeitrahmen: 13.-15.04.2018 * 25.–27.5.2018 * 22.–24.06.2018 * 15./16.09.2018 * 17./18.11.2018 (jeweils Fr. 14 – 20 Uhr und Sa./So. 10 – 17 Uhr)

Bei der Multiplikator_innen-Fortbildung geht es um Bildungs- und Präventionsarbeit gegen Ungleichwertigkeitsvorstellungen und rechtes Gedankengut in der Mitte der Gesellschaft. An fünf Wochenenden werden ab April 2018 unter Bezug auf Intersektionalität und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit verschiedene Ideologieelemente der extremen Rechten hinsichtlich ihrer Verbreitung in der Mitte der Gesellschaft untersucht und bildungspraktische Zugänge zu ihrer Prävention betrachtet und erprobt. Theorie, Selbstreflexion und Praxisqualifizierung stellen dabei die drei Säulen der Auseinandersetzung dar. Integriert wird in die Fortbildung die Erarbeitung und Auswertung eines Praxisprojekts in den jeweiligen Handlungsfeldern der Teilnehmenden. Die Fortbildung richtet sich vor allem an politische Bildner_innen, Pädagog_innen aus der allgemeinen Weiterbildung, Lehrer_innen, Sozialpädagog_innen und Mitarbeiter_innen von Jugendeinrichtungen, aber auch an weitere Akteur_innen aus gesellschaftlichen Bereichen, die mit ausgrenzenden Einstellungen konfrontiert sind und darauf pädagogisch reagieren wollen.

Die Module:

  • Einstieg Rolle der Pädagog_innen/Multiplikator_innen
  • „Rechtsextremismus“ und (extrem) rechte Einstellungsmuster in der Mitte
  • Analyseperspektive: Intersektionalität
  • Sozialdarwinismus
  • Rassismus
  • `Antiziganismus‘
  • Nation - Nationalismus – Nationalstaatlichkeit
  • Antisemitismus
  • Sexismus/Homophobie
  • Arbeitsbegriff und –verhältnisse: Intersektionale Perspektiven auf Ausgrenzung
  • Intersektionalität in Handlungsfeldern/ Didaktische Kompetenzen
  • Praxisprojekte: Präsentation und Reflexion
  • Umsetzungsschritte/ Auswertung

Die Referent_innen: Katharina Debus, Larissa Denk, Philipp Dorestal, Pia Garske, Nadine Golly, Fabian Kaufmann, Olaf Kistenmacher, Friederike Reher, Mark Schumacher, Tanja Schwichtenberg, Dzoni Sichelschmidt.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.


Für das Projektexperiment 'Interdependenz und Hypertext' (Reher/Walgenbach) wurde ein linear konstruierter Text in eine Hypertextstruktur umgewandelt, der in Form eines 3D-Graphen nun online ist.

 

Hier geht es zum 3D-Graphen. 

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Neue Literatur

Mauer, Heike: Intersektionalität und Gouvernementalität. Die Regierung von Prostitution in Luxemburg. Barbara Budrich Verlag: Opladen 2018

Schildmann, Ulrike/ Schramme, Sabrina: Behinderung: Verortung einer sozialen Kategorie in der Geschlechterforschung und Intersektionalitätsforschung, VS Springer: Wiesbaden 2017

Lutz, Helma/ Amelina, Anna: Gender, Migration, Transnationalisierung. Eine intersektionale Einführung. Transcript: Bielefeld 2017

Hark, Sabine/ Villa, Paula-Irene: Unterscheiden und herrschen. Ein Essay zu den ambivalenten Verflechtungen von Rassismus, Sexismus und Feminismus in der Gegenwart. Transcript: Bielefeld 2017

Bramberger, Andrea/ Kronberger, Silvia/ Oberlechner, Manfred (Hrsg.): Bildung - Intersektionalität - Geschlecht. StudienVerlag: Innsbruck 2017

Denninger, Tina/ Schütze, Lea (Hrsg.): Alter(n) und Geschlecht. Neuverhandlungen eines sozialen Zusammenhangs. Westfälisches Dampfboot: Münster 2017


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