Das Portal Intersektionalität bietet Forscher_innen und Praktiker_innen, welche sich positiv auf das Paradigma Intersektionalität/Interdependenzen beziehen, eine virtuelle Plattform. Es dient damit der Information, Kooperation und Vernetzung sowie der vitalen Weiterentwicklung in Forschung, Lehre und Praxis. Das Portal fördert... Mehr

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"Was ist Bildung? Die meisten Publikationen, die vorgeben, diese Frage beantworten zu können, führen in der Regel eine Reihe weißer europäischer Männer an, die an Universitäten gelehrt haben oder das immer noch tun. Das bildungsLab* interveniert in diese Selbstverständlichkeit und legt – als Auftakt einer mehrteiligen Reihe unter dem Titel resistance & desire – ein Manifest vor, das dazu anregen möchte, Bildung und Erfahrung zu verknüpfen.

Akademikerinnen* und Künstlerinnen* of Color und/oder mit Migrationsgeschichten reflektieren über Bildung aus unterschiedlichsten Blickwinkeln: mal persönlich, mal theoretisch, mal poetisch, mal witzig, mal ernst – immer aber präzise und klug. Sie fordern das Überdenken der eurozentrisch-humanistischen Bildungsvorstellungen und ein Nachdenken über eine postkoloniale Bildung in einer pluralen Gesellschaft.

Mit Beiträgen von María do Mar Castro Varela, Mai-Anh Boger, Lalitha Chamakalayil, Saphira Shure, Sabine Mohamed, Carolina Tamayo Rojas, Shadi Kooroshy, Samia Aden, Malika Mansouri, Trovania Delille, Sheila Ragunathan, Purnima Vater, Leila Haghighat, Thu Hoài Tran, Jamila al-Yousef, Natascha Khakpour, Karima Arezo Popal-Akhzarati, Gülden Ediger, Fallon Cabral, Narmada Saraswati, Aicha Diallo, Arzu Cicek, Saboura Naqshband und Meryem Choukri."

Weiterführende Informationen erhalten sie hier.


"Locker und leicht verständlich, klar und präzise erklärt bell hooks in Feminismus für alle, weshalb es die feministische Bewegung gibt, warum es sie braucht und vor allem, warum sich ihr alle anschließen können und sollten. Denn der Feminismus, für den bell hooks das Wort ergreift, zielt darauf ab, einen ganzheitlichen Wandel herbeizuführen. Um das Leben aller Menschen, unabhängig von Alter oder Geschlecht, nachhaltig zum Besseren zu verändern, müssen alle sexistischen Verhältnisse nachhaltig abgeschafft werden.

Solange sich Frauen, getrieben vom Schönheitswahn, zu Tode hungern, solange Kinder Gewalt ausgesetzt sind, egal welcher Art, weil ihre Eltern einen patriarchalen Erziehungsstil pflegen, solange nicht gleiche Arbeit mit gleichem Lohn bezahlt wird – so lange hat der Feminismus nicht ausgedient. Im Gegenteil: Es gilt, ihn immer wieder neu zu entfachen, zu befeuern und zum Lodern zu bringen!

Mit Feminismus für alle hat bell hooks genau die kompakte Einführung in den Feminismus geschrieben, die sie selbst gerne längst gelesen hätte: Ein Buch, das ein breites Spektrum an Diskussionen auffächert und zahlreiche Impulse liefert, die einer inklusiven, solidarischen feministischen Bewegung – just zur richtigen Zeit – den Rücken zu stärken vermag."

Weiterführende Informationen erhalten sie hier.


Gesucht wird eine Elternzeitvertretung für die Referent*innenstelle eines Fortbidlungsprojektes in Hamburg:

"Kitas sind Teil unserer Gesellschaft und damit Räume, in denen gesellschaftliche Ungleichheiten und Strukturen von Abwertung und Ausgrenzung sichtbar werden. Gleichzeitig sind Kitas Orte, an denen Kinder in einem sehr frühen Alter prägende Erfahrungen machen. Das Projekt „Kita gerecht“ bietet Qualifizierung für Personal in Kindertageseinrichtungen zu verschiedenen Formen von Diskriminierung und Machtverhältnissen. Das Angebot umfasst eine einjährige Fortbildung für Fachkräfte (inklusive Praxisprojekten). Zudem werden die teilnehmenden Einrichtungen bei Veränderungsprozessen hin zu mehr Diversität und sozialer Gerechtigkeit beraten, begleitet und unterstützt."

"Arbeit und Leben Hamburg fördert aktiv die Gleichstellung aller Mitarbeiter_innen. Wir möchten besonders Rom*nja und Sinte*zza, Schwarze Menschen, Juden_Jüdinnen, Muslim*innen und Migrant*innen zu einer Bewerbung ermutigen."

Mehr Informationen zur Elternzeitvertretungsstelle erhalten Sie hier.


Die intersektionalitätssensibel arbeitende Bildungsinitiative I-Päd bittet um Unterstützung:

"Seit 10 Jahren machen wir intersektionale Antidiskriminierungsarbeit an Berliner Schulen. Und wir sind stolz drauf! Aber bevor wir feiern, brauchen wir erstmal eure Unterstützung.

Denn im neuesten Haushaltsentwurf des Berliner Senats wurden die finanziellen Mittel für unsere Prozessbegleitungen komplett gestrichen. Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie steht unter der Leitung von Senatorin Sandra Scheeres (SPD). Das bedeutet, dass über die Hälfte unseres Budgets komplett wegfällt.

Diese massive Kürzung hat für uns – und das Berliner Bildungssystem – fatale Konsequenzen.

Damit wir unser Team behalten und unsere Arbeit auch in den nächsten Jahren fortsetzen können, brauchen wir Eure Unterstützung!

Was könnt ihr tun?

Teilt unser Kampagnenvideo auf euren Social Media Kanälen oder schickt es Euren Freund_innen und Kolleg_innen!

Teilt und liked unsere Beiträge auf unseren SoMe Kanälen und erzählt uns in den Kommentaren, warum Ihr unsere Arbeit wichtig findet

Schickt uns ein kleines Statement, was ihr an unserer Arbeit schätzt und warum es intersektionale Antidiskriminierungsarbeit an Berliner Schulen braucht!

Und ganz wichtig: Schreibt euren Abgeordneten und fordert sie auf, dass sie intersektionale Antidiskriminierungsarbeit und Prozessbegleitung in den Koalitionsvertrag aufnehmen und eine so massive Kürzung unserer Projektfinanzierung und die anderer wichtiger Akteur_innen in Berlin stoppen!

Wir haben euch dazu eine Vorlage erstellt, die ihr so übernehmen oder für euch anpassen könnt. Copy-Paste und los geht's!"

Hier der Link zur Website: http://www.i-paed-berlin.de/de/Aktuell/


Neue Literatur

Coffey, Judith/Laumann, Vivien: Gojnormativität. Warum wir anders über Antisemitismus sprechen müssen. Verbrecher Verlag: Berlin 2021 (im Erscheinen)

Bomy, Charlotte/Wegener, Lisa (Hrsg.): Surf durch undefiniertes Gelände. Internationale queere Dramatik, Neofelis Verlag: Berlin 2021 (im Erscheinen)

Christina Lammer: Erinnerung und Identität. Literarische Konstruktionen in Doeschka Meijsings Prosa. Transkript: Bielefeld 2020.

Fernandez, Elsa: Fragmente über das Überleben. Romni Geschichte und Gadje-Rassismus. Unrast Verlag: Münster 2020.

hooks, bell: Die Bedeutung von Klasse. Warum die Verhältnisse nicht auf Rassismus und Sexismus zu reduzieren sind. Unrast Verlag: Münster 2020.

Sweetapple, Christopher/ Voß, Heinz-Jürgen/ Wolter, Salih Alexander:
Intersektionalität. Von der Antidiskriminierung zur befreiten Gesellschaft? Stuttgart 2020.

Kelly, Natasha A.: Schwarzer Feminismus, Unrast Verlag: Münster 2019.

Schildmann, Ulrike/ Schramme, Sabrina/ Libuda-Köster, Astrid: Die Kategorie Behinderung in der Intersektionalitätsforschung. Theoretische Grundlagen und empirische Befunde. Projektverlag: Bochum/Freiburg 2018

Mauer, Heike: Intersektionalität und Gouvernementalität. Die Regierung von Prostitution in Luxemburg. Barbara Budrich Verlag: Opladen 2018

Schildmann, Ulrike/ Schramme, Sabrina: Behinderung: Verortung einer sozialen Kategorie in der Geschlechterforschung und Intersektionalitätsforschung, VS Springer: Wiesbaden 2017

Lutz, Helma/ Amelina, Anna: Gender, Migration, Transnationalisierung. Eine intersektionale Einführung. Transcript: Bielefeld 2017

Hark, Sabine/ Villa, Paula-Irene: Unterscheiden und herrschen. Ein Essay zu den ambivalenten Verflechtungen von Rassismus, Sexismus und Feminismus in der Gegenwart. Transcript: Bielefeld 2017

Bramberger, Andrea/ Kronberger, Silvia/ Oberlechner, Manfred (Hrsg.): Bildung - Intersektionalität - Geschlecht. StudienVerlag: Innsbruck 2017

Denninger, Tina/ Schütze, Lea (Hrsg.): Alter(n) und Geschlecht. Neuverhandlungen eines sozialen Zusammenhangs. Westfälisches Dampfboot: Münster 2017


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