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Aktuelles


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Ort: Otto-Suhr-Institut der Freien Universität zu Berlin, Garystr. 55, Raum 301, 14195 Berlin

Zeit: 12. Februar 2020, 10:30h

Aus dem Ankündigungstext:

Am 12. Februar 2020 lädt der Arbeitsbereich Gender und Diversity am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft zu einer Infoveranstaltung ein. Dort wird der Masterstudiengang Gender, Intersektionalität und Politk vorgestellt, der im Wintersemester 2020/21 zum zweiten Mal angeboten wird.

Der Studiengang soll theoretische und methodische Kenntnisse vermitteln, „um die geschlechtsspezifische Dimension von politischen Machtverhältnissen zu verstehen und ihre Verwobenheit mit anderen Differenzkategorien herausarbeiten zu können“, erklärte Prof. Dr. Gülay Çağlar, Initiatorin und Leiterin des Studiengangs, dem Tagesspiegel in einem Interview.


Poster des Symposium
Poster des Symposiums "Intersectionality: Theory, Approach, Activism"

Venue: University of Bayreuth

Date: 06.02.2020 - 08.02.2020

The symposium seeks to frame the discipline of Intersectionality Studies and its deep connections to the history of activism. It welcomes transdisciplinary research as well as activist interventions in forms of panels, workshops, presentations and posters. The symposium aims to feature contributions that advance the understanding of intersectionality as an academic theory, methodology, as well as its embeddedness as a discipline inactivism and socio-political movements. Rigorous contributions that disrupt the status quo within academic disciplines and in society are especially welcomed. Research agendas from different disciplinary backgrounds with the objective of reconfiguring humanities in general and African Studies in particular are strongly encouraged.

For further information klick here.


Zeit: 07. Juni 2019, 10-16 Uhr

Ort: Köln, Zentralverwaltung des LVR

Eine der wichtigsten Ansprüche der Mädchen*arbeit ist das fachpädagogische Konzept des parteilichen Arbeitens mit Mädchen* und zunehmend auch mit als weiblich gelesene Jugendliche. Neben der konkreten pädagogischen Arbeit, bedeutet dies auch eine Reflexion und Berücksichtigung der gesellschaftlichen Benachteiligung von Mädchen*.

Parteilichkeit in der praktischen Arbeit mit Mädchen* und als professionelle Haltung nimmt daher immer auch Herrschaftsverhältnisse in den Blick und verfolgt sowohl pädagogische als auch politische Ziele. Damit grenzt sich Mädchen*arbeit von einem konventionellen Pädagogikverständnis ab, das davon ausgeht, dass Orte der offenen Kinder- und Jugendarbeit frei von Machtdynamiken sind.

Aber ist ein Parteilichkeitsbegriff, geprägt durch die Mädchen*arbeit der 90-er Jahre, heute noch zeitgemäß und praxistauglich?

Aktuelle Diskurse der feministischen Mädchen*arbeit stellen vielmehr auch die Komplexität und Unterschiedlichkeit der Lebenslagen und -realitäten der Mädchen* in den Mittelpunkt mädchen*pädagogischer Auseinandersetzungen. Diese Vielfalt der einst so eindeutigen Kategorie „Mädchen“ wird zunehmend auch in der offenen Kinder- und Jugendarbeit durch die Nutzung von Gender-Stern und -Gap ausgedrückt. Eine intersektionale Perspektive richtet dabei gleichzeitig den Blick auf (Mehrfach-)Benachteiligungen innerhalb der Zielgruppe der Mädchen*, in der unterschiedliche Machtdynamiken wirken.

Diese Entwicklungen stellt die Praxis, wie die Theorie zunehmend vor die Frage nach dem heutigen Bezugsrahmen des Parteilichkeitsbegriffs. Anknüpfend daran widmet sich die Fachtagung den Fragen, was eine machtkritische und intersektionale Perspektive für eine politisch reflektierte Weiterentwicklung des Parteilichkeitsbegriffs bedeuten kann und welche Möglichkeiten und Herausforderungen, sich daraus für die Praxis der Mädchen*arbeit ergeben.

Mit Vorträgen von: Linda Kagerbauer, Denise Bergold-Caldwell, Johanna Schmitz, Yasmina Gandouz-Touati

Moderation: Dr. Mithu Sanyal

Weitere Infos und Anmeldung unter: https://ems.lvr.de/tms/frontend/index.cfm?l=9C1AB939CE3C528E4015559D6722E63B&sp_id=1

In Kooperation mit dem LVR-Landesjugendamt Rheinland und der LAG autonome Mädchenhäuser/feministische Mädchenarbeit NRW.


Ort: Nordrhein-Westfalen

Zeit: Seminarblöcke in der Zeit vom 24. Mai bis 20. Oktober 2019

Aus der Ankündigung:

In Kooperation mit verschiedenen Trägern der Jugendbildung und Jugendsozialarbeit und mit Fachstellen in NRW bietet das projekt.kollektiv eine Qualifizierungsreihe an, bei der intersektionale rassismuskritische Perspektiven im Mittelpunkt stehen. Die Qualifizierung richtet sich an junge Menschen in NRW, die als Multiplikator*innen in der politischen Jugendbildungsarbeit im Themenfeld Migration und Flucht tätig werden wollen. Dabei sind besonders junge Menschen mit eigenen Rassismuserfahrungen und/oder Fluchtgeschichte sowie junge Menschen aus queeren und gendersensiblen Kontexten eingeladen, an der Qualifizierung teilzunehmen.

Die Qualifizierungsreihe umfasst vier Wochenendmodule sowie zusätzliche Workshops und Einrichtungsbesuche zur Vertiefung von einzelnen Themen. Inhaltlich wird es vor allem um Rassismuskritik, Diversitäts- und Diskriminierungssensibilität und um Möglichkeiten für Empowerment gehen, darüber hinaus wird Methodenwissen und Wissen um die Strukturen der Jugend(bildungs)arbeit vermittelt. Während der einzelnen Module und Vertiefungsangebote wird es durchgängig die Möglichkeit geben, bei Bedarf in nach unterschiedlichen Erfahrungswelten getrennten geschützte(re)n Räumen zu arbeiten.

Die Bewerbungsfrist endet bereits am 8. April.

Weitere Informationen finden Sie hier.



Datum: Sonntag, 28.42019

Ort: Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8
10117 Berlin

Veranstalter*innen: Gunda-Wernder-Institut und Center for Intersectional Justice

-- keine Anmeldung mehr möglich --

--> hier geht es zum Livestream!

Ankündigungstext:

Vor 30 Jahren hat Kimberlé Crenshaw den Begriff “Intersektionalität” geprägt, um das Zusammenspiel von unterschiedlichen Unterdrückungsformen zu beschreiben. Seitdem arbeitet die US-amerikanische Juraprofessorin und Aktivistin unermüdlich daran, unsichtbar gemachte Bevölkerungsgruppen, allen voran Schwarze Frauen, in ihren komplexen Lebenswirklichkeiten sichtbar zu machen. Intersektionalität erlaubt, so ihre Überzeugung, inklusiv politisch zu arbeiten und tatsächlich alle Menschen zu erreichen. Crenshaw hat bereits unzählige Menschen inspiriert und in ihrem Kampf um Gerechtigkeit unterstützt und gestärkt.

Wir [die Veranstalter*innen] haben Kimberlé Crenshaw nach Berlin eingeladen. Gemeinsam mit dieser außergewöhnlichen Aktivistin, Wissenschaftlerin und Feministin möchten wir das Konzept der Intersektionalität und die Arbeit aller Mitstreiter*innen auch in Deutschland feiern: Mit Ihnen allen!

Durch den Abend führt die Master of Conference Mayowa, musikalisch begleitet das String Archestra die Veranstaltung, vier Speedtalks u.a. von Ed Greve, Afra Gyekye und Shermin Langhoff heizen uns ein, und dann Vorhang auf für: Kimberlé Crenshaw!

Mit Hoe_mies geht es anschließend in die Party.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Center for Intersectional Justice https://www.intersectionaljustice.org/ und dem Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie in der Heinrich-Böll-Stiftung.

Der Zugang zu unseren Räumen ist barrierefrei. Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie einen Rollstuhlplatz benötigen oder mit einer persönlichen Assistenz kommen. Es gibt reservierte Plätze an der Induktionsschleife. Falls Sie weitere Unterstützung benötigen: bitte schreiben Sie an gwi@boell.de

Mehr Informationen erhalten Sie hier.


Neue Literatur

Biele Mefebeu, Astrid/Bührmann, Andrea/Grenz, Sabine (Hrsg) (2022): Handbuch Intersektionalitätsforschung. Wiesbaden: Springer.

Möller, Lara /Lange, Dirk (2022): Intersektionalität in der Politischen Bildung: Entangled Citizens. Wiesbaden: Springer.

Bak, Raphael/Machold, Claudia (2022): Kindheit und Kindheitsforschung intersektional denken. Wiesbaden: Springer.

Budde, Jürgen/Blasse, Nina/Rißler, Georg (2020): Zur Relation von Intersektionalitäts- und Inklusionsforschung in der Erziehungswissenschaft. In: GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft 12, H. 3, S. 27-41.

Davis Kathy (2020): Who owns intersectionality? Some reflections on feminist debates on how theories travel. European Journal of Women’s Studies 27, No. 2, S. 113-127.

Bergold-Caldwell, Denise (2020): Schwarze Weiblich*keiten. Intersektionale Perspektiven auf Bildung- und Subjektivierungsprozesse: Bielefeld: Transcript 2020.

hooks, bell (2020): Die Bedeutung von Klasse. Warum die Verhältnisse nicht auf Rassismus und Sexismus zu reduzieren sind. Unrast Verlag.

Bennewitz, Ingrid/Eming, Jutta/Traulsen, Johannes (2019): Gender Studies - Queer Studies - Intersektionalität. Eine Zwischenbilanz aus mediävistischer Perspektive. Göttingen: V & R unipress

Bähr, Matthias/ Kühnel, Florian (2019): Verschränkte Ungleichheit. Praktiken der Intersektionalität in der Frühen Neuzeit. Zeitschrift für historische Forschung. Berlin: Duncker und Humblot

Bronner, Kerstin /Paulus, Stefan (2017): Intersektionalität: Geschichte, Theorie und Praxis. Eine Einführung für das Studium der Sozialen Arbeit und Erziehungswissenschaft. Opladen: Budrich/UTB

Lutz, Helma/ Amelina, Anna (2017): Gender, Migration, Transnationalisierung. Eine intersektionale Einführung. Transcript: Bielefeld.

Bramberger, Andrea/ Kronberger, Silvia/ Oberlechner, Manfred (Hrsg.) (2017): Bildung - Intersektionalität - Geschlecht. StudienVerlag: Innsbruck.

Meyer, Katrin (2017): Theorien der Intersektionalität zur Einführung. Hamburg: Junius

Roig, Emilia (2021): Why we matter. Das Ende der Unterdrückung. Berlin: Aufbau Verlag 2021.

 

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