Das Portal Intersektionalität bietet Forschenden, Lehrenden und Praktiker_innen, die sich positiv auf das Paradigma Intersektionalität/Interdependenzen beziehen, eine digitale Plattform. Es dient damit der Information, Kooperation und Vernetzung sowie der vitalen Weiterentwicklung in Forschung, Lehre und Praxis. Das Portal fördert... Mehr

Aktuelles


Zur Zeit wird gefiltert nach: Veranstaltungen
Filter zurücksetzen

Unter dem Titel „Zusammen zum Ziel!“ findet in diesem Herbst und Winter eine kleine Kampagne statt, welche die Ansätze der Intersektionalität und Unity of Oppression stärker in den politischen Alltag bringen möchte. Wir, das Orga-Team, möchten Gelegenheiten zu theoretischer, praktischer und persönlicher Vernetzung, zu Austausch und wechselseitiger konstruktiver Kritik von Aktivist*innen schaffen. Zu diesem Zweck findet vom 12. bis 14. Oktober ein Workshop-Wochenende in Braunschweig statt. Die vielfältigen Workshops und Vorträge geben Einblicke in verschiedene Theorien und Praxen, welche die Zusammenhänge von Unterdrückungsmeachanismen beachten, und schaffen Gelegenheiten, die eigene Arbeit zu reflektieren. Auch strömungsübergreifende Denk- und Handlungsansätze können diskutiert und geplant werden.

Teilnahme und Verpflegung gegen freiwillige Spende, Unterkunft kann
organisiert werden! Anmeldung bitte an: Zusammen-zum-Ziel@riseup.net
Mehr Infos unter: www.ZusammenZumZiel.blogsport.de


Plenarveranstaltungen der DGS  Sektion „Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse“ 

Stream 5
Theoretische Herausforderungen: Welche Vielfalt? Warum Zusammenhalt?

Plenum 13:
Diversity und Intersektionalität
Dienstag, 02.10.2012, 09:00-12:30 Uhr HGC 10, Ruhr Universität Bochum

Organisation:

  • Sektion Frauen- und Geschlechterforschung
  • Sektion Biographieforschung
  • Sektion Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse
  • Sektion Wissenssoziologie


ReferentInnen:
Ilse Lenz (Bochum): (Wie) Intersektionalität verstehen? Von Dualismen zur Differenzierung der Differenzen

Andrea Bührmann (Göttingen): Mehr Geschlechtergerechtigkeit durch mehr Geschlechterungleichheit? Zur Re-Naturalisierung der Geschlechterdifferenzen in der Debatte über die Einführung von Geschlechterquoten in Top- Management-Teams

Anne Waldschmidt (Köln): ›Disability‹ intersektional denken: Ein Versuch im Anschluss an die Gender Studies

Albert Scherr (Freiburg): Diskriminierung: Die Verwendung von Differenzen zur Herstellung und Verfestigung von Ungleichheiten.

Thomas Faist / Christian Ulbricht (Bielefeld): »Doing National Identity« durch Transnationalität: Ungleichheitsrelevante Kategorisierungen in Integrationsdebatten.



Plenum 5:
Erzeugung und Legitimierung sozialer Ungleichheiten durch Bildung, Sozialstaat und Professionen
Mittwoch, 03.10.2012, 09:00-12:30 Uhr HZO 30, Ruhr Universität Bochum

Organisation:

  • Sektion Bildung und Erziehung
  • Sektion Sozialpolitik
  • Sektion Professionssoziologie
  • Sektion Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse

ReferentInnen:

Heike Solga (Berlin): Bildung und materielle Ungleichheiten – Der investive Sozialstaat auf dem Prüfstand

Janna Teltemann (Bremen): Gleichheit oder Leistung – welchen Einfluss haben Bildungssysteme, Wohlfahrtsstaat und Einwanderungspolitik auf den Schulerfolg von Migranten?

Markus Promberger (Nürnberg): Was hat Hartz IV gebracht? Der Beitrag der Grundsicherungsreform 2005 zur Entwicklung der Armutspolitik in Deutschland

Jürgen Gerhards (Berlin) / Silke Hans (Berlin) / Sören Carlson (Berlin): Transnationales Bildungskapital, Reprivatisierung der Ausbildung und neue soziale Ungleichheiten

Ursula Streckeisen (Bern): Das ›Anwalt-Richter-Dilemma‹ und der Lehrberuf

> Weitere Informationen


Zeit: 18. und 19. Oktober 2012, Beginn jeweils 9 Uhr
Ort: Oberlandesgericht Graz, Festsaal, Marburgerkai 49

Mehrfachbenachteiligungen und Mehrfachdiskriminierungen, insbesondere sich überschneidende – intersektionelle – Diskriminierungen und strukturelle Benachteiligungen, gehören zu den Lebenserfahrungen von Menschen. Sie sind ungerecht und entwürdigend.

Die Themen der Vorträge widmen sich der kritischen Reflektion der EU- wie der nationalen Rechtspraxis in Sachen Intersektionalität und reichen von theoretischen Fragestellungen und Perspektiven wie Herausforderungen für den freien und gleichen Zugang zum Recht über empirische Befunde wie beispielsweise Ehen mit Drittstaatsangehörigen oder Intersektionen in der Lebenswelt Betroffener bis hin zu rechtspraktischen und rechtsdogmatischen Problemstellungen, etwa der Frage der Intersektionalität als Analysekategorie. Ein Arbeitskreis zur Erstellung von Empfehlungen an die Gesetzgebung (unter Einbindung der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte) rundet die Fachtagung ab.

Weitere Informationen


6. Vernetzungskongress Mädchenarbeit in NRW
vom 14.-15.11.2012 im Jugendgästehaus  Bielefeld.

Veranstalterin: LAG Mädchenarbeit in NRW e.V. in Kooperation mit dem Arbeitskreis rassismuskritische Mädchenarbeit Bielefeld und dem Netzwerk JungeLesben NRW

Der Begriff der „Vielfalt“ ist ein häufig verwendeter Begriff in der Mädchenarbeit. Er birgt allerdings auch die Gefahr in sich, Ausgrenzung und Hierarchisierungsprozesse zu verschleiern.  Mädchenarbeit bewegt sich zwischen dem Wunsch, der Verschiedenheit von Mädchen gerecht zu werden und aus einer Fülle an Identitäts-, Lebens-, Liebes- und Arbeitsentwürfen zu schöpfen sowie  Wirklichkeiten,  in denen Verschiedenheit auch mit Irritation, Sprachlosigkeit, Abwertung, Verletzung und Ausgrenzung einhergeht.

Weitere Informationen

Mythos Vielfalt und Intersektionalität – Wünsche und Wirklichkeiten in der Mädchenarbeit

Der Kongress richtet sich an (Sozial)Pädagoginnen, Lehrerinnen, Referentinnen, Honorarkräfte, Praktikantinnen und Studentinnen aus verschiedenen Arbeitsfeldern in der Mädchenarbeit.


Für den 30.04.2012 ist die erste Methodenkonferenz geplant. Diskutiert werden soll die Methode "Zwei blaue Krokodile und die Lücke im System", ein kurzen Lehrfilm, der den Gedanken der Intersektionalität veranschaulicht und im Rahmen des EU-Projekts IGIV – Implementation Guidelines for Intersectional Peer Violence Prevention entwickelt wurde.

Für die Methode existiert bereits ein Methodenblatt, auf dem auch der Film angesehen werden kann.

Zur Methodenkonferenz "zwei blaue Krokodile..."


Neue Literatur

Biele Mefebeu, Astrid/Bührmann, Andrea/Grenz, Sabine (Hrsg) (2022): Handbuch Intersektionalitätsforschung. Wiesbaden: Springer.

Möller, Lara /Lange, Dirk (2022): Intersektionalität in der Politischen Bildung: Entangled Citizens. Wiesbaden: Springer.

Bak, Raphael/Machold, Claudia (2022): Kindheit und Kindheitsforschung intersektional denken. Wiesbaden: Springer.

Budde, Jürgen/Blasse, Nina/Rißler, Georg (2020): Zur Relation von Intersektionalitäts- und Inklusionsforschung in der Erziehungswissenschaft. In: GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft 12, H. 3, S. 27-41.

Davis Kathy (2020): Who owns intersectionality? Some reflections on feminist debates on how theories travel. European Journal of Women’s Studies 27, No. 2, S. 113-127.

Bergold-Caldwell, Denise (2020): Schwarze Weiblich*keiten. Intersektionale Perspektiven auf Bildung- und Subjektivierungsprozesse: Bielefeld: Transcript 2020.

hooks, bell (2020): Die Bedeutung von Klasse. Warum die Verhältnisse nicht auf Rassismus und Sexismus zu reduzieren sind. Unrast Verlag.

Bennewitz, Ingrid/Eming, Jutta/Traulsen, Johannes (2019): Gender Studies - Queer Studies - Intersektionalität. Eine Zwischenbilanz aus mediävistischer Perspektive. Göttingen: V & R unipress

Bähr, Matthias/ Kühnel, Florian (2019): Verschränkte Ungleichheit. Praktiken der Intersektionalität in der Frühen Neuzeit. Zeitschrift für historische Forschung. Berlin: Duncker und Humblot

Bronner, Kerstin /Paulus, Stefan (2017): Intersektionalität: Geschichte, Theorie und Praxis. Eine Einführung für das Studium der Sozialen Arbeit und Erziehungswissenschaft. Opladen: Budrich/UTB

Lutz, Helma/ Amelina, Anna (2017): Gender, Migration, Transnationalisierung. Eine intersektionale Einführung. Transcript: Bielefeld.

Bramberger, Andrea/ Kronberger, Silvia/ Oberlechner, Manfred (Hrsg.) (2017): Bildung - Intersektionalität - Geschlecht. StudienVerlag: Innsbruck.

Meyer, Katrin (2017): Theorien der Intersektionalität zur Einführung. Hamburg: Junius

Roig, Emilia (2021): Why we matter. Das Ende der Unterdrückung. Berlin: Aufbau Verlag 2021.

 

Mey

Meyer,


Meistgelesen