Das Portal Intersektionalität bietet Forscher_innen und Praktiker_innen, welche sich positiv auf das Paradigma Intersektionalität/Interdependenzen beziehen, eine virtuelle Plattform. Es dient damit der Information, Kooperation und Vernetzung sowie der vitalen Weiterentwicklung in Forschung, Lehre und Praxis. Das Portal fördert... Mehr

Aktuelles


Zur Zeit wird gefiltert nach: Tatjana von Heimburg
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Zeit: Donnerstag,  25.04.13, 19.00 Uhr
Ort:  Linienstraße 138, Berlin (Nähe U-6 Oranienburger Tor)

In Deutschland, auch in Berlin, diskutieren seit einiger Zeit junge Feministinnen über einen “neuen” Feminismus, u.a. setzen sie sich kritisch mit den Thesen und Organisationen der Frauenbewegung der 70er Jahre auseinander, in denen Feministinnen of Colour erst sehr spät einen
Platz fanden.

Bei unserer Podiumsdiskussion stellen wir die Frage, welchen Einfluss heute
Feministinnen mit unterschiedlichen ethnischen und sozialen Hintergründen
und sexueller Orientierung auf diese Debatte nehmenund nehmen können.
Welchen Raum gibt es für ihre Erfahrungen und Ideen?

>> Flyer zur Veranstaltung


Jahrestagung des Arbeitskreises „Politik und Geschlecht“ in der DVPW 14.-15. Februar 2014, Universität Erlangen-Nürnberg

Um Abstracts für Beitragsvorschläge (ca. 500 Wörter) bitten wir bis zum 31. Juli 2013

Die Tagung will sich den feministischen Kontroversen und Ansätzen zu Menschenrechten widmen, um sowohl bestehende Konfliktfelder als auch Potentiale einer menschenrechtsorientierten feministischen Theorie und Praxis aufzuzeigen. Da sich die Menschenrechte in einem komplexen Spannungsverhältnis zwischen Theorie, Politik und Recht bewegen, wird die Tagung eine interdisziplinäre Perspektive einnehmen. Wir freuen uns über theoretische und praxisorientierte Beiträge aus allen Disziplinen (wie aus der Politikwissenschaft, Soziologie, Philosophie, Rechtswissenschaft, Pädagogik, Geschichte und aus angrenzenden Feldern, ebenso wie aus den Queer Studies, der postkolonialen Theorie und Intersektionalitätsforschung).

Themen: Theorie der Menschenrechte, Politik der Menschenrechte, Justiziabilität der Menschenrechte


>> Weitere Informationen


Das Kölner Landgericht wertete im Mai vergangenen Jahres die religiös-motivierte Beschneidung eines vierjährigen Jungen als „einfache Körperverletzung“.  Daraufhin entfachte im ganzen Land eine intensive gesellschaftliche und politische Debatte über
Kinderrechte, Religionsfreiheit, medizinische Vor- und Nachteile der sogenannten Zirkumzision und die Beurteilung jüdischer und muslimische Traditionen.

Parallel zur stattgefunden Debatte im Bundestag fand eine gesellschaftliche Diskussion on- und offline über Beschneidung statt, im Laufe derer auch in großem Ausmaß Ressentiments gegenüber Jüd_innen und Muslim_innen geäußert wurden. Feministische und antirassistische Stimmen waren in der Debatte dagegen sehr leise bis kaum zu hören.

Hier setzt das GWI an: Wir eröffnen einen Debattenraum, in dem wir ohne rassistische und antisemitische Ressentiments mit Respekt und Wertschätzung gegenüber anderen Postionen das Thema Beschneidung aus verschiedenen (queer)feministisch-geschlechterpolitischen-emanzipativen Perspektiven beleuchten und den bisher vermissten Positionen Raum geben wollen.

Wir laden alle ein, hier mitzudiskutieren. Melden Sie sich zu Wort mit

Kommentaren auf http://streit-wert.boellblog.org
und eigenen Beiträgen an Gunda-Werner-Institut.hbs@boell.de


Widersprüche.
Zeitschrift für sozialistische Politik im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich
, 32. Jg., Heft 126, Dezember 2012

Themen:

  • Winkler, Gabriele: Intersektionalität als Gesellschaftskritik
  • May, Michael: Das Paradigma von Intersektionalität und das Erbe eines kritisch-reproduktionstheoretisch orientierten Forschens in der Tradition von Marx
  • Schrader, Kathrin: Intersektionale Perspektiven in der Sozialen Arbeit. Ein produktiver Forschungsansatz in der Arbeit mit Drogengebrauchenden Sexarbeiterinnen
  • Dern, Susanne/ Zöller, Birgit: Diskriminierungsrisiken im Beratungsalltag

>> Weitere Informationen


Über das Netzwerk:

Gute Beratung von/zu Trans*/Inter* kann nur intersektional erfolgen. Durch die Beachtung und Behandlung der Intersektionen zwischen Trans-, Inter-, Homophobie, Rassismus und Religion/Weltanschauung führt das TIS-Netzwerk die Auseinandersetzung mit den Auswirkungen von diesen Formen von Mehrfachdiskriminierung auf Trans*/Inter*. Es begibt sich auf die gemeinsame Suche nach Gegenstrategien.

>> http://transintersektionalitaet.org


Neue Literatur

Schildmann, Ulrike/ Schramme, Sabrina/ Libuda-Köster, Astrid: Die Kategorie Behinderung in der Intersektionalitätsforschung. Theoretische Grundlagen und empirische Befunde. Projektverlag: Bochum/Freiburg 2018

Mauer, Heike: Intersektionalität und Gouvernementalität. Die Regierung von Prostitution in Luxemburg. Barbara Budrich Verlag: Opladen 2018

Schildmann, Ulrike/ Schramme, Sabrina: Behinderung: Verortung einer sozialen Kategorie in der Geschlechterforschung und Intersektionalitätsforschung, VS Springer: Wiesbaden 2017

Lutz, Helma/ Amelina, Anna: Gender, Migration, Transnationalisierung. Eine intersektionale Einführung. Transcript: Bielefeld 2017

Hark, Sabine/ Villa, Paula-Irene: Unterscheiden und herrschen. Ein Essay zu den ambivalenten Verflechtungen von Rassismus, Sexismus und Feminismus in der Gegenwart. Transcript: Bielefeld 2017

Bramberger, Andrea/ Kronberger, Silvia/ Oberlechner, Manfred (Hrsg.): Bildung - Intersektionalität - Geschlecht. StudienVerlag: Innsbruck 2017

Denninger, Tina/ Schütze, Lea (Hrsg.): Alter(n) und Geschlecht. Neuverhandlungen eines sozialen Zusammenhangs. Westfälisches Dampfboot: Münster 2017


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