Das Portal Intersektionalität bietet Forschenden, Lehrenden und Praktiker_innen, die sich positiv auf das Paradigma Intersektionalität/Interdependenzen beziehen, eine digitale Plattform. Es dient damit der Information, Kooperation und Vernetzung sowie der vitalen Weiterentwicklung in Forschung, Lehre und Praxis. Das Portal fördert... Mehr

Aktuelles


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Ort: Hochschule Nordhausen, Audimax (Geäude 11)

Datum: 25. Mai 2019

Das Symposium beleuchtet das Konzept der Intersektionalität in verschiedenen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit. Ziel ist es, im Rahmen unterschiedlicher Formate der Auseinandersetzung, gemeinsam mit KollegInnen aus Praxis und Wissenschaft sowie Studierenden ein vertieftes Verständnis der Problematik sowie einen gemeinsamen Austausch und Dialog hinsichtlich der Umsetzung des Konzepts anzuregen.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Datum: 10.7.-12.7.2019

Ort: Universität Freiburg, Freibung Institute for Advanced Studies (FRIAS)

Deutsch-französisches Kooperationsprojekt mit dem Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung (AKHFG), dem Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS), dem Zentrum für Anthropologie und Gender Studies (ZAG) der Universität Freiburg, der AG Gender der Internationalen Graduiertenförderung (IGA) Freiburg, der Frauenförderung der FU Berlin, Procope structurant 2018 sowie der Forschungsgruppe Genre & Europe des Forschungslabors LabExEHNE

Intersektionalität ist ein interdisziplinäres Forschungskonzept zur Analyse gesellschaftlicher Ungleichheitsbeziehungen und Herrschaftsverhältnisse in ihren Verschränkungen. Soziale Ungleichheiten entlang von Differenzachsen wie race, class, gender, dis/ability, body, Religion, Nationalität, Herkunft, Raum u.v.m. werden mit diesem Ansatz in ihren historisch und kontextuell spezifischen gesellschaftlichen Interdependenzen untersucht.

Der Begriff Intersektionalität, 1989 von der amerikanischen Juristin und Mitbegründerin der Critical Race Theory Kimberlé Crenshaw geprägt, avancierte in den 1990er Jahren zum neuen der Geschlechterforschung und wird bereits seit 10 Jahren auch in der zumeist etwas ‚langsameren‘“ Geschichtswissenschaft diskutiert.

Auf dem Workshop Intersektionalität in der Geschichte möchten wir historische Forschungsarbeiten mit intersektionaler Perspektive diskutieren und danach fragen,

- ob bereits vor der Prägung des Begriffs intersektional geforscht wurde (Tradition/Innovation),

- warum das Konzept der Intersektionalität im deutschen und internationalen Kontext heute so wichtig ist (Aktualität),

- wie die Konzepte in der praktischen Anwendung moduliert und weiterentwickelt werden (An-/Eignung)inwiefern intersektionale Forschungsergebnisse tradierte Geschichtsbilder revidieren (Auswirkungen) und

- ob intersektionale Studien neue Formen der Zusammenarbeit erfordern (Forschungspragmatik, interdisziplinär, international).

Einen Call for Papers finden sie hier. Er richtet sich an Wissenschaftler*innen aller Qualifikationsstufen, die aus intersektionaler Perspektive historisch forschen.


Zeit: 3.-17. Dezember 2018

Hier kommen Sie zur virtuellen Methodenkonferenz „Privilegientest“

Das Portal Intersektionalität bietet mit digitalen Methodenkonferenzen einen Raum für Austausch über intersektionale Praxismethoden.

Die diesjährige Methodenkonferenz widmet sich der Methode des Privilegientests sowie daran anschließender Adaptionen. Ziel der Methode ist die Reflexion der eigenen Privilegien durch die räumliche Sichtbarmachung von strukturellen Diskriminierungen sowie ihren Überschneidungen.

In Anlehnung an den Privilegientest haben sich viele Adaptionen entwickelt – etwa die Übung „wie im richtigen Leben“ (http://baustein.dgb-bwt.de/) sowie die Übung „ein Schritt nach vorne“ (http://hej.gladt.com/archiv/ ).

Die Übungen finden in der politischen Bildungsarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen eine reichhaltige Anwendung bei gleichzeitiger wiederkehrender Kritik.

Dies nehmen wir zum Anlass, um gemeinsam über das Für und Wider der Übung „Privilegientest“ ins Gespräch zu kommen.


Workshop Intersectionality and medieval sources.

University of Bayreuth, 17-19 January 2019

Organisation:
Kristin Skottki (Mittelalterliche Geschichte/Medieval History, Bayreuth) Nadine Hufnagel (Ältere Deutsche Philologie/Medieval German Literature, Bayreuth)
Florian Remele (Ältere Deutsche Philologie/Medieval German Literature, Bayreuth)

Please register for the workshop until 07.01.2019 under florian.remele@uni-bayreuth.de

Further Information: https://www.gequindi.uni-bayreuth.de/de/workshop-intersectionality/index.html


Die Empowerment-Fortbildung „Stolze Augen – Schutz vor dem bösen Blick“
5. & 6. Dezember 2018, 11-18, bzw 12-17 Uhr bei Holla e.V.

mit Saboura Naqshband und Susan Bagdach

Die Empowerment-Fortbildung „Stolze Augen – Schutz vor dem bösen Blick“ richtet sich an Multiplikatorinnen*, die mit Mädchen* arbeiten, die (antimuslimischen) Rassismus erfahren, und diesen selbst erleben. Wir wollen mit der Fortbildung alle Frauen* ansprechen, die in Deutschland Rassismus ausgesetzt sind, der Fokus liegt hierbei theoretisch und praktisch insbesondere auf dem antimuslimischem Rassismus. Susan Bagdach und Saboura Naqshband kombinieren in der Fortbildung praktische Selbsterfahrung mit theoretischem Input.

Kostenbeteiligung 20 € pro Person.

Anmeldung unter: stolzeaugen@holla-ev.de

Weitere Informationen erhalten Sie hier.


Neue Literatur

Biele Mefebeu, Astrid/Bührmann, Andrea/Grenz, Sabine (Hrsg) (2022): Handbuch Intersektionalitätsforschung. Wiesbaden: Springer.

Möller, Lara /Lange, Dirk (2022): Intersektionalität in der Politischen Bildung: Entangled Citizens. Wiesbaden: Springer.

Bak, Raphael/Machold, Claudia (2022): Kindheit und Kindheitsforschung intersektional denken. Wiesbaden: Springer.

Budde, Jürgen/Blasse, Nina/Rißler, Georg (2020): Zur Relation von Intersektionalitäts- und Inklusionsforschung in der Erziehungswissenschaft. In: GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft 12, H. 3, S. 27-41.

Davis Kathy (2020): Who owns intersectionality? Some reflections on feminist debates on how theories travel. European Journal of Women’s Studies 27, No. 2, S. 113-127.

Bergold-Caldwell, Denise (2020): Schwarze Weiblich*keiten. Intersektionale Perspektiven auf Bildung- und Subjektivierungsprozesse: Bielefeld: Transcript 2020.

hooks, bell (2020): Die Bedeutung von Klasse. Warum die Verhältnisse nicht auf Rassismus und Sexismus zu reduzieren sind. Unrast Verlag.

Bennewitz, Ingrid/Eming, Jutta/Traulsen, Johannes (2019): Gender Studies - Queer Studies - Intersektionalität. Eine Zwischenbilanz aus mediävistischer Perspektive. Göttingen: V & R unipress

Bähr, Matthias/ Kühnel, Florian (2019): Verschränkte Ungleichheit. Praktiken der Intersektionalität in der Frühen Neuzeit. Zeitschrift für historische Forschung. Berlin: Duncker und Humblot

Bronner, Kerstin /Paulus, Stefan (2017): Intersektionalität: Geschichte, Theorie und Praxis. Eine Einführung für das Studium der Sozialen Arbeit und Erziehungswissenschaft. Opladen: Budrich/UTB

Lutz, Helma/ Amelina, Anna (2017): Gender, Migration, Transnationalisierung. Eine intersektionale Einführung. Transcript: Bielefeld.

Bramberger, Andrea/ Kronberger, Silvia/ Oberlechner, Manfred (Hrsg.) (2017): Bildung - Intersektionalität - Geschlecht. StudienVerlag: Innsbruck.

Meyer, Katrin (2017): Theorien der Intersektionalität zur Einführung. Hamburg: Junius

Roig, Emilia (2021): Why we matter. Das Ende der Unterdrückung. Berlin: Aufbau Verlag 2021.

 

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