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Aktuelles


Department of Gender Studies
Indiana University-Bloomington

The Department of Gender Studies announces a 2-year post-doctoral fellowship position to begin August 2013. Successful candidates will demonstrate a research and teaching profile emphasizing intersections of gender and sexuality with race/ethnicity. Further desired strengths and interests include any of the following: film, media, popular culture; transgender studies; transnational culture, policy, law, and activism. The Department also expects a clear commitment to interdisciplinary work.

Applicants should be no more than five years past the PhD and should have the PhD in hand by July 31, 2013. Teaching experience preferred. Postdoctoral fellows are expected to be in residence at the Gender Studies Department for the academic year and participate fully in the intellectual life of the department. Fellows will be expected to teach a 2:1 course load.

The position includes a stipend of $40,000-$48,000. Benefits include health insurance coverage for the employee and their spouse or same-sex partner, office space, and clerical support.

Indiana University is an Equal Employment Opportunity/Affirmative Action employer and committed to excellence through diversity.

Deadline for applications is January 31st, 2013. Send letter of application, curriculum vita, 5-page project proposal, writing sample (25 pages), 1-page course proposal, and 3 letters of recommendation to:

Post-Doctoral Fellow Search Committee
Department of Gender Studies
Memorial Hall East-Room 130
1021 East Third Street
Bloomington, IN 47405


Nachdem es in der ersten Methodenkonferenz um den Video-Clip  „Zwei blaue Krokodile und die Lücke im System“ ging, soll es in der zweiten Konferenz um eine Methode gehen, die wir „Analyse von Dominanzkulturen in Organisationen“ genannt haben.

Die hier zur Diskussion gestellte Methode zielt auf die Strukturen und die Kulturen von oder in Institutionen bzw. Organisationen ab. Sie stellt den Versuch einer Weiterentwicklung einer Methode aus dem Gender Mainstreaming dar. Mit dieser Weiterentwicklung ist die Idee verbunden, mit Teilnehmenden von Fortbildungen in eine Auseinandersetzung über die Dominanzkulturen der eigenen Institutionen/Organisationen zu kommen, immer mit der Vorstellung verbunden, dass es uns ein Anliegen ist, auch die Arbeitsbedingungen derer, die zu Themen wie Herrschaft, Diskriminierungen/Privilegieren und Dominanzkulten arbeiten, mit zu diskutieren und bearbeitbar zu machen.

>> Zur Methodenkonferenz


The Gender & Women's Studies Program at the University of Illinois at Chicago invites applications for an Advanced Associate or Full Professor in Intersectional Feminism and Critical Praxis beginning in Fall 2013.

This position can be fully held in Gender & Women's Studies or shared between GWS and an academic unit of the candidate's choice in the College of Liberal Arts and Sciences. This is a senior appointment in the newly created Social Justice and Human Rights Cluster, an initiative of UIC's Chancellor.

Applicants should go to http:///jobs.uic.edu (position number 25732) and submit a letter of application and curriculum vitae.


Intersektionale und postkoloniale Perspektiven auf musikalische Felder

Zeit: Donnerstag, 10. Oktober 2013 bis Samstag, 12. Oktober 2013
Ort: Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Feministische Forschung zu Musik hat die geschlechtsspezifischen Bedingungen für die Produktion, Verbreitung und Bewertung sowie für die Aneignung und den Umgang mit Musik offengelegt und die Partizipation und Repräsentation von Frauen in musikalischen Genres untersucht. Weniger Aufmerksamkeit erlangten hingegen Fragen zur Konstruktion von Exotismus, den Prozessen des „Othering“ und der Produktion und Zirkulation der Repräsentation von Differenz.

Die Konferenz widmet sich der Relevanz von Geschlecht und Geschlechterkonstruktionen in musikalischen Feldern in lokalen und nationalen Kontexten sowie im globalen Vergleich. Ins-besondere feministische, intersektionale und postkoloniale Perspektiven auf Klassik, experi-mentelle Musik, Jazz und Popularmusik sollen präsentiert und diskutiert werden. Willkommen sind theoretische Ansätze und empirische Befunde, welche die Bedeutungen von Gender, Sexualität und Körper sowie „race“ / Ethnizität und Klasse in musikalischen Feldern ausloten und danach fragen, wie essentialistische Vorstellungen von Geschlecht, „race“ und Ethnizität im Kontext globaler Transformationen herausgefordert oder reproduziert werden.


>> Weitere Informationen (PDF)


Eine intersektionale Dispositivanalyse von Work-Life-Balance-Maßnahmen
Erschienen: September 2012

Eine intersektionale Dispositivanalyse von "Geschlechterregimen" im Postfordismus: Neben einer regulationstheoretischen und poststrukturalistischen Reflexion des Begriffs widmet sich das Buch
Geschlechterregimen im Kontext von Arbeitsorganisation,  gouvernementalen und biopolitischen Regierungsmaßnahmen sowie von Formen der Subjekt-Werdung. Am Beispiel von Maßnahmen zur Work-Life-Balance geht Stefan Paulus der engen Verwobenheit postfordistischer Produktions- und Reproduktionssphären mit Geschlechterverhältnissen ebenso auf den Grund wie der aktiven Mitwirkung der Subjekte an deren Gestaltung.

Stefan Paulus (Dr. rer. pol.) hat an der Technischen Universität Hamburg-Harburg promoviert.

>>Weitere Informationen


Neue Literatur

Kelly, Natasha A.: Schwarzer Feminismus, Unrast Verlag: Münster 2019.

Schildmann, Ulrike/ Schramme, Sabrina/ Libuda-Köster, Astrid: Die Kategorie Behinderung in der Intersektionalitätsforschung. Theoretische Grundlagen und empirische Befunde. Projektverlag: Bochum/Freiburg 2018

Mauer, Heike: Intersektionalität und Gouvernementalität. Die Regierung von Prostitution in Luxemburg. Barbara Budrich Verlag: Opladen 2018

Schildmann, Ulrike/ Schramme, Sabrina: Behinderung: Verortung einer sozialen Kategorie in der Geschlechterforschung und Intersektionalitätsforschung, VS Springer: Wiesbaden 2017

Lutz, Helma/ Amelina, Anna: Gender, Migration, Transnationalisierung. Eine intersektionale Einführung. Transcript: Bielefeld 2017

Hark, Sabine/ Villa, Paula-Irene: Unterscheiden und herrschen. Ein Essay zu den ambivalenten Verflechtungen von Rassismus, Sexismus und Feminismus in der Gegenwart. Transcript: Bielefeld 2017

Bramberger, Andrea/ Kronberger, Silvia/ Oberlechner, Manfred (Hrsg.): Bildung - Intersektionalität - Geschlecht. StudienVerlag: Innsbruck 2017

Denninger, Tina/ Schütze, Lea (Hrsg.): Alter(n) und Geschlecht. Neuverhandlungen eines sozialen Zusammenhangs. Westfälisches Dampfboot: Münster 2017


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