Das Portal Intersektionalität bietet Forscher_innen und Praktiker_innen, welche sich positiv auf das Paradigma Intersektionalität/Interdependenzen beziehen, eine virtuelle Plattform. Es dient damit der Information, Kooperation und Vernetzung sowie der vitalen Weiterentwicklung in Forschung, Lehre und Praxis. Das Portal fördert... Mehr

Aktuelles


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Im Rahmen der Veranstaltung sollen Perspektiven auf eine intersektionale
und queere Diversitätspolitik im Rahmen von Hochschulen vorgestellt
werden. Grundlage hierfür sind qualitative Interviews, die an der
University of California, Berkeley, geführt wurden. Anfangs sollen
Einschätzungen der Praktiker*innen geteilt sowie eine Übersicht über
die institutionellen Strukturen dort gegeben werden, ist doch das
Besondere für diese Hochschule die enge Verzahnung von Aktivismus,
Forschung und Lehre sowie der Universität als Institution. Anschließend
soll im Rahmen des Forums ausführlich mit den Teilnehmer*innen
diskutiert werden, welche Möglichkeiten es zur Umsetzung einer
intersektionalen und queeren Diversitätspolitik im deutschsprachigen
Hochschulkontext gibt.

Lucienne Wagner, M.A. Sozialwissenschaften; arbeitete im Rahmen ihrer
Masterarbeit zu 
Möglichkeiten einer intersektionalen und queeren
Diversitätspolitik am Beispiel einer empirischen Fallstudie an der
University of California, Berkeley.

 
Termin: 8. Juni 2015, 18:00-20:00 Uhr

Ort: Humboldt-Universität Berlin, Unter den Linden 6, Raum 2070A



Termin: 5.-7.12.2013

Ort: Akademie der bildenden Künste Wien

Planung und Durchführung: Österreichsiche Gesellschaft für Geschlechterforschung

Die Österreichische Gesellschaft für Geschlechterforschung ÖGGF wurde am 23. November 2012 gegründet mit dem Zweck der Etablierung, Weiterentwicklung und Förderung von Geschlechterforschung in ihrer gesamten Breite im universitären und außeruniversitären Bereich in Österreich.Wir freuen uns, mit der ersten Jahrestagung einen Querschnitt dieser Breite der Geschlechterforschung in Österreich quer durch alle Wissenschaftsgenerationen, Qualifikationsstufen, aus universitären und außeruniversitären Forschungskontexten mit vielen Vorträgen, Diskussionspanels, Buchpräsentationen und Performances vorzustellen.

Das Denken von Geschlecht als Konstruktion unter disziplinärer, interdisziplinärer und /oder transdisziplinärer Perspektive steht hierbei im Mittelpunkt.Themen, Schlüsseltheorien, Denkachsen und Intersektionalitäten zur (Analyse)Kategorie Geschlecht werden nach ihren Herausforderungen für die je eigenen Forschungskontexte ebenso wie für gesellschaftliche und gesellschaftspolitische Veränderungspotenziale befragt.

Im moderierten Open Space werden weitere Forschungsfragen, forschungspolitische Initiativen, Diskussionen und Arbeitsgruppen der ÖGGF in die Diskussion eingebracht. 

Vorträge zum Thema Intersektionalität:

Thema: Inter-Kulturen

Stefan Benedik - „Die Crux an der Sache ist: Niemand fühlt sich als Opfer:“ Intersektionale Ansätze in der Analyse von Images über Romani Migrant_innen 

Thema: Ökonomie

Isabella Scheibmayr - Formen der Verschränkung(en) – eine analytische Diskussion um Intersektionalität

Thema: Narrationen

Marlen Bidwell-Steiner, Anna Babka - Narrating Gender: Ein intersektionaler Ansatz

Thema: Genderinklusionen?

Elisabeth Anna Günther - Die Vielfalt macht es aus? Über den Umgang mit Intersektionalität und Komplexität

Komplettes Programm >>

Anmeldung zur Tagung per E-Mail an: jahrestagung@oeggf.at


Zur Bedeutung der Kategorien Gender und Diversität in der interdisziplinären Forschung. Interdisziplinärer Workshop für NachwuchswissenschaftlerInnen der Geistes- und Sozialwissenschaften. 

Die interdisziplinäre Nachwuchstagung, „Alles Anders? – Zur Bedeutung der Kategorien Gender und Diversität in der interdisziplinären Forschung“ richtet sich an DoktorandInnen und junge Post-DoktorandInnen. Ziel ist eine polyperspektivische Betrachtung der Themenkomplexe Gender und Diversität. Hierfür erhoffen wir uns Vorträge (2 Vorträgen à 15 min folgt eine Diskussionsrunde von 30 min) aus den Geistes- und Sozialwissenschaften.

Die Forschungsschwerpunkte Gender und Diversität gewinnen derzeit in der nationalen und internationalen Wissenschaftslandschaft zunehmend an Raum. Nachdem die Kategorie Gender im wissenschaftlichen Diskurs bereits fest etabliert ist, wird sie neuerdings häufig mit dem Begriff der Diversität gepaart, ein Terminus, der Eigenheiten, Chancen und Probleme der Alterität in verschiedenen Dimensionen, sowie deren Überlappungen, untersucht – neben dem Geschlecht beispielsweise Alter, ethnische Herkunft oder Religion. In Hinblick auf die Pluralisierung der Lebensformen und -entwürfe, die die aktuelle Gesellschaft auszeichnet, ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der allgegenwärtigen „Vielfalt“ von größter Bedeutung. Am Standort Augsburg wurde dies bereits im Rahmen der Gründung des Transdisziplinären Forums Gender und Diversität gewürdigt.

>> Call for Papers zum Download


Department of Gender Studies
Indiana University-Bloomington

The Department of Gender Studies announces a 2-year post-doctoral fellowship position to begin August 2013. Successful candidates will demonstrate a research and teaching profile emphasizing intersections of gender and sexuality with race/ethnicity. Further desired strengths and interests include any of the following: film, media, popular culture; transgender studies; transnational culture, policy, law, and activism. The Department also expects a clear commitment to interdisciplinary work.

Applicants should be no more than five years past the PhD and should have the PhD in hand by July 31, 2013. Teaching experience preferred. Postdoctoral fellows are expected to be in residence at the Gender Studies Department for the academic year and participate fully in the intellectual life of the department. Fellows will be expected to teach a 2:1 course load.

The position includes a stipend of $40,000-$48,000. Benefits include health insurance coverage for the employee and their spouse or same-sex partner, office space, and clerical support.

Indiana University is an Equal Employment Opportunity/Affirmative Action employer and committed to excellence through diversity.

Deadline for applications is January 31st, 2013. Send letter of application, curriculum vita, 5-page project proposal, writing sample (25 pages), 1-page course proposal, and 3 letters of recommendation to:

Post-Doctoral Fellow Search Committee
Department of Gender Studies
Memorial Hall East-Room 130
1021 East Third Street
Bloomington, IN 47405


Das Internetportal Intersektionalität ist endlich online. Wir bedanken uns bei allen Beitragenden, die unser Portal schon im Vorfeld bereichert haben. Dadurch können wir bereits auf einen reichhaltigen Fundus an Schlüsseltexten, Forschungsprojekten, Praxisprojekten und Praxismethoden etc. verweisen. Das Internetportal Intersektionalität ist allerdings als wachsendes Projekt angelegt, dass durch seine User_innen vital gehalten wird. Deshalb freuen wir uns über Ihre Unterstützung.

Wir bitten Sie recht herzlich:

  • Nutzen Sie die Kommentarfunktionen, dann wird es auch anderen User_innen leichter fallen, sich an der virtuellen Diskussion zu beteiligen
  • Machen Sie Vorschläge für unsere Literaturdatenbank. Denn hier starten wir zunächst mit einem kleinen Bestand und sind auf rege Mitarbeit angewiesen
  • Verlinken Sie unser Portal auf Ihre Homepage
  • Machen Sie Ihre Netzwerke auf das Portal Intersektionalität aufmerksam
  • Verbreiten Sie unser Plakat für das Portal Intersektionalität

Wir freuen uns natürlich auch über Lob, Anregungen, Änderungswünsche und Kritik. Kontaktadresse: intersektionalitaet[at]uni-wuppertal.de

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit dem Portal! Katharina Walgenbach, Friederike Reher, Markus Gippert und Tatjana von Heimburg

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Neue Literatur

Kelly, Natasha A.: Schwarzer Feminismus, Unrast Verlag: Münster 2019.

Schildmann, Ulrike/ Schramme, Sabrina/ Libuda-Köster, Astrid: Die Kategorie Behinderung in der Intersektionalitätsforschung. Theoretische Grundlagen und empirische Befunde. Projektverlag: Bochum/Freiburg 2018

Mauer, Heike: Intersektionalität und Gouvernementalität. Die Regierung von Prostitution in Luxemburg. Barbara Budrich Verlag: Opladen 2018

Schildmann, Ulrike/ Schramme, Sabrina: Behinderung: Verortung einer sozialen Kategorie in der Geschlechterforschung und Intersektionalitätsforschung, VS Springer: Wiesbaden 2017

Lutz, Helma/ Amelina, Anna: Gender, Migration, Transnationalisierung. Eine intersektionale Einführung. Transcript: Bielefeld 2017

Hark, Sabine/ Villa, Paula-Irene: Unterscheiden und herrschen. Ein Essay zu den ambivalenten Verflechtungen von Rassismus, Sexismus und Feminismus in der Gegenwart. Transcript: Bielefeld 2017

Bramberger, Andrea/ Kronberger, Silvia/ Oberlechner, Manfred (Hrsg.): Bildung - Intersektionalität - Geschlecht. StudienVerlag: Innsbruck 2017

Denninger, Tina/ Schütze, Lea (Hrsg.): Alter(n) und Geschlecht. Neuverhandlungen eines sozialen Zusammenhangs. Westfälisches Dampfboot: Münster 2017


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