Das Portal Intersektionalität bietet Forscher_innen und Praktiker_innen, welche sich positiv auf das Paradigma Intersektionalität/Interdependenzen beziehen, eine virtuelle Plattform. Es dient damit der Information, Kooperation und Vernetzung sowie der vitalen Weiterentwicklung in Forschung, Lehre und Praxis. Das Portal fördert... Mehr

Aktuelles


Zur Zeit wird gefiltert nach: Literaturempfehlung
Filter zurücksetzen

Lüthi, Eliah (Hrsg.) (2020): BeHindert und verRückt. Worte_Gebärden_Bilder finden. Edition Assemblage

Aus dem Ankündigungstext des Verlages:

Dieses Buch verbindet rund 40 Beiträge von Menschen, die verRückt und/oder beHindert werden. In autobiographischen und fiktionalen Erzählungen, Gedichten, Kurzgeschichten, Bildern und Klängen suchen und finden die Aut*orinnen selbstbestimmte Worte_Gebärden_Bilder für sich und Welt. An einigen Stellen erkunden sie die Beziehung zu ihren eigenen Körpern, zum eigenen Wahrnehmen und Fühlen. Sie schaffen dabei Verbindungen zu sich selbst, Natur und Menschen. An anderen Stellen beschreiben sie, wie das eigene Er_leben erschwert wird, in einer Welt, die viele Hindernisse und Barrieren schafft. Einige Beiträge diskutieren, wie das zusammenhängt mit weiteren gesellschaftlichen Benachteiligungen, wie Rassismus und trans*Diskriminierung. Dabei eröffnen die Beiträge liebevoll, empowernd, poetisch, humorvoll, zärtlich und wütend neue Wege und Wahrnehmbarkeiten.
Begleitet wird das Buch von einem Projekt in Audio- und Gebärdensprache.

 


Aus der Buchbeschreibung:

"Die Hamburger Kaufhausdetektivin Fatou Fall fährt mit ihrer elfjährigen Tochter Yesim in die katholische Wallfahrtsstadt Altötting in Oberbayern. Das Mädchen soll dort 'ihre anderen Roots' kennenlernen. Als sie die Kapelle der Schwarzen Madonna besuchen, werden sie Zeuginnen eines Vandalismus mit islamistischen Parolen. In der angespannten Stimmung des Regionalwahlkampfes macht sich zunehmend fremdenfeindliche Stimmung breit. Doch Fatou glaubt nicht daran dass die Täter Fremde waren. Sie folgt ihrer Intuition und beschließt, den Vorfall aufzudecken. Mit Unterstützung der örtlichen Refugee-Gruppe ermittelt sie in mono- und multikulturellen Mulieus und parteipolitischen Parallelgesellschaften - und ist der Lösung zum greifen nahe - als ein weitaus schwereres Verbrechen passiert."

Noah Sow gelingt es eindrucksvoll, klassistische, rassistische und sexistische Diskriminierungen in ihren Wechselwirkungen zu beleuchten und dabei das Genre Krimi neu zu besetzen.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.


In ihrem neuem Buch "Yalla Feminismus" beschreibt Rayhan Şahin ihre biographisch wie politische Auseinandersetzung mit intersektionaler Diskriminierung. Dabei verbindet sie popkulturelle und akademische Diskurse in gelungener Art und Weise.

Zu Buchbesprechung von Nila Kadi klicken Sie hier.


 

Die Initiative Rromnja "ist ein Zusammenschluss von Berliner Roma-und-Sinti-Frauen, die nicht länger hinnehmen wollen, dass die Ablehnung von Roma und Sinti, Feindseligkeiten und Gewalt gegen Roma und Sinti verschwiegen, bagatellisiert oder gar gerechtfertigt werden. Antiziganismus jeglicher Form muss benannt und bekämpft werden – dafür setzen sich die Frauen dieser Initiative ein."

Weiter Informationen zur Arbeit der Initiative Rromnja erhalten Sie hier.

RomaniPhen ist "ein selbstorganisiertes, feministisches Rromani Projekt. Eine digitale und reale Plattfom um unterschiedlichen Formen von Ideen und Wissen aus feministischer Rromani Perspektive zu verbreiten: Rromani Texte, Analysen, Sichtweisen und Dialoge aus der Vergangenheit und der Gegenwart, internationale Perspektiven, manchmal mehrsprachig, Audio und Video, mit popkulturellen wie aktivistischen und wissenschaftlichen Beiträgen. Wir machen Veranstaltungen, recherchieren und schreiben über Rrom*nja die ihre Blicke auf die Welt besprechen. Wir sammeln Schriften, Ton und Bilder für Heute und Morgen, gegen die Verleugnung, Verleumdung und Gadjé-Aneignung der Rromani Geschichte. [...] Das Archiv entsteht unter der Deutungsmacht der Rromnja-Mitarbeiterinnen mit der Aufgabe verschüttete, öffentlich nicht erzählte Geschichten in detaillierter Recherche auszugraben und damit das Reichtum des Romanipen und die Beteiligung der Phen (Schwester) offenzulegen und wertzuschätzen. Für die Archivarbeit ist es einerseits erforderlich verschüttetes Wissen archäologisch auszugraben und andererseits gilt es bereits bekanntes Wissen aus Romnja-Perspektiven darzustellen".

Weitere Informationen über die Arbeit von RomniPhen erhalten Sie hier.

 


Hechler/Stuve (2015) (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Rechts, Barbara Budrich: Opladen

Abstract:

Anyone who deals with neo-Nazi prevention must consider the category of gender, because gender is a core aspect of neo-Nazi ideology and life. The contributions examine this point of view as well as the pedagogical and theoretical practices of the triad gender - pedagogy - neo-Nazism. The authors make it clear that prevention of neo-Nazism must be streamed just as much as gender-reflected pedagogy.

 

Das Buch ist jetzt auch als Open Access herunterladbar.

Zum Download kommen Sie hier. Es gelten dafür die Bedingungen einer Creative Commons Namensnennung.

 


Neue Literatur

Coffey, Judith/Laumann, Vivien: Gojnormativität. Warum wir anders über Antisemitismus sprechen müssen. Verbrecher Verlag: Berlin 2021 (im Erscheinen)

Bomy, Charlotte/Wegener, Lisa (Hrsg.): Surf durch undefiniertes Gelände. Internationale queere Dramatik, Neofelis Verlag: Berlin 2021 (im Erscheinen)

Christina Lammer: Erinnerung und Identität. Literarische Konstruktionen in Doeschka Meijsings Prosa. Transkript: Bielefeld 2020.

Fernandez, Elsa: Fragmente über das Überleben. Romni Geschichte und Gadje-Rassismus. Unrast Verlag: Münster 2020.

hooks, bell: Die Bedeutung von Klasse. Warum die Verhältnisse nicht auf Rassismus und Sexismus zu reduzieren sind. Unrast Verlag: Münster 2020.

Sweetapple, Christopher/ Voß, Heinz-Jürgen/ Wolter, Salih Alexander:
Intersektionalität. Von der Antidiskriminierung zur befreiten Gesellschaft? Stuttgart 2020.

Kelly, Natasha A.: Schwarzer Feminismus, Unrast Verlag: Münster 2019.

Schildmann, Ulrike/ Schramme, Sabrina/ Libuda-Köster, Astrid: Die Kategorie Behinderung in der Intersektionalitätsforschung. Theoretische Grundlagen und empirische Befunde. Projektverlag: Bochum/Freiburg 2018

Mauer, Heike: Intersektionalität und Gouvernementalität. Die Regierung von Prostitution in Luxemburg. Barbara Budrich Verlag: Opladen 2018

Schildmann, Ulrike/ Schramme, Sabrina: Behinderung: Verortung einer sozialen Kategorie in der Geschlechterforschung und Intersektionalitätsforschung, VS Springer: Wiesbaden 2017

Lutz, Helma/ Amelina, Anna: Gender, Migration, Transnationalisierung. Eine intersektionale Einführung. Transcript: Bielefeld 2017

Hark, Sabine/ Villa, Paula-Irene: Unterscheiden und herrschen. Ein Essay zu den ambivalenten Verflechtungen von Rassismus, Sexismus und Feminismus in der Gegenwart. Transcript: Bielefeld 2017

Bramberger, Andrea/ Kronberger, Silvia/ Oberlechner, Manfred (Hrsg.): Bildung - Intersektionalität - Geschlecht. StudienVerlag: Innsbruck 2017

Denninger, Tina/ Schütze, Lea (Hrsg.): Alter(n) und Geschlecht. Neuverhandlungen eines sozialen Zusammenhangs. Westfälisches Dampfboot: Münster 2017


Meistgelesen