Das Portal Intersektionalität bietet Forscher_innen und Praktiker_innen, welche sich positiv auf das Paradigma Intersektionalität/Interdependenzen beziehen, eine virtuelle Plattform. Es dient damit der Information, Kooperation und Vernetzung sowie der vitalen Weiterentwicklung in Forschung, Lehre und Praxis. Das Portal fördert... Mehr

Aktuelles


Zur Zeit wird gefiltert nach: Hinweise und Tipps
Filter zurücksetzen

Gemeinsame Tagung der DGS Sektion “Soziale Probleme und soziale Kontrolle“, der Fellow Gruppe „Inklusion bei Behinderung“ des MPI für Sozialrecht und Sozialpolitik, München und des Lehrstuhls für Diversitätssoziologie der Technischen Universität München, Zeit: 30.-31.1.2014, Ort: München

Um Abstracts für Beitragsvorschläge bitten wir bis zum 31. Juli 2013.

Im Rahmen der Tagung soll ein intensiver Austausch über unterschiedliche theoretische wie empirische Zugänge zum Thema Vielfalt/Verschiedenheit stattfinden: Erstens stehen Inklusions‐/Exklusionstheorien im Vordergrund, die Aufschluss über Ein‐ und Ausschlussmechanismen und letztlich Teilhabemöglichkeiten in der Gegenwartgesellschaft geben sollen. In einem zweiten Schritt soll eine vergleichende Zusammenschau von Ansätzen der Ungleichheitsforschung, der Intersektionalitätsforschung und der Diversity Studies unterschiedliche Schwerpunktsetzungen im Umgang mit Diversität/Verschiedenheit sichtbar machen. Drittens soll die theoretische Auseinandersetzung mit Diversität und damit einhergehenden Inklusions‐/Exklusionsfolgen durch die Rückbindung an den Themenkomplex Arbeit konkretisiert werden. Behinderung wird in den drei skizzierten Themengebieten als Querschnittsthema behandelt. Durch den Fokus auf Beeinträchtigung/Behinderung soll zum einen einer der randständigsten Ungleichheitskategorien (die gebührende) Aufmerksamkeit geschenkt werden und zugleich die Reichweite des Erklärungsgehalts der verhandelten Theorien und empirischen Forschungen besonders deutlich werden.


Zeit: Donnerstag,  25.04.13, 19.00 Uhr
Ort:  Linienstraße 138, Berlin (Nähe U-6 Oranienburger Tor)

In Deutschland, auch in Berlin, diskutieren seit einiger Zeit junge Feministinnen über einen “neuen” Feminismus, u.a. setzen sie sich kritisch mit den Thesen und Organisationen der Frauenbewegung der 70er Jahre auseinander, in denen Feministinnen of Colour erst sehr spät einen
Platz fanden.

Bei unserer Podiumsdiskussion stellen wir die Frage, welchen Einfluss heute
Feministinnen mit unterschiedlichen ethnischen und sozialen Hintergründen
und sexueller Orientierung auf diese Debatte nehmenund nehmen können.
Welchen Raum gibt es für ihre Erfahrungen und Ideen?

>> Flyer zur Veranstaltung


Das Kölner Landgericht wertete im Mai vergangenen Jahres die religiös-motivierte Beschneidung eines vierjährigen Jungen als „einfache Körperverletzung“.  Daraufhin entfachte im ganzen Land eine intensive gesellschaftliche und politische Debatte über
Kinderrechte, Religionsfreiheit, medizinische Vor- und Nachteile der sogenannten Zirkumzision und die Beurteilung jüdischer und muslimische Traditionen.

Parallel zur stattgefunden Debatte im Bundestag fand eine gesellschaftliche Diskussion on- und offline über Beschneidung statt, im Laufe derer auch in großem Ausmaß Ressentiments gegenüber Jüd_innen und Muslim_innen geäußert wurden. Feministische und antirassistische Stimmen waren in der Debatte dagegen sehr leise bis kaum zu hören.

Hier setzt das GWI an: Wir eröffnen einen Debattenraum, in dem wir ohne rassistische und antisemitische Ressentiments mit Respekt und Wertschätzung gegenüber anderen Postionen das Thema Beschneidung aus verschiedenen (queer)feministisch-geschlechterpolitischen-emanzipativen Perspektiven beleuchten und den bisher vermissten Positionen Raum geben wollen.

Wir laden alle ein, hier mitzudiskutieren. Melden Sie sich zu Wort mit

Kommentaren auf http://streit-wert.boellblog.org
und eigenen Beiträgen an Gunda-Werner-Institut.hbs@boell.de


Über das Netzwerk:

Gute Beratung von/zu Trans*/Inter* kann nur intersektional erfolgen. Durch die Beachtung und Behandlung der Intersektionen zwischen Trans-, Inter-, Homophobie, Rassismus und Religion/Weltanschauung führt das TIS-Netzwerk die Auseinandersetzung mit den Auswirkungen von diesen Formen von Mehrfachdiskriminierung auf Trans*/Inter*. Es begibt sich auf die gemeinsame Suche nach Gegenstrategien.

>> http://transintersektionalitaet.org


Für: Werkstatt Mosaik Zukunft an 10. und 11. Januar 2014 in Hamburg

Leidenschaftliche Fragen – intersektionale Analysen – queer-feministische Perspektiven

die Gemeinsame Kommission für Gender & Diversity der Hamburger Hochschulen möchte Euch einladen: Mischt Euch gemeinsam mit uns ein, sichtbarer zu werden mit Kritik, Gedanken, Wünschen und Entwürfen. Die Lebensbedingungen vieler Menschen in der BRD, in Europa und weltweit verschlechtern sich stetig. Führende Politiker*innen setzen alles daran, Banken zu retten und die Kapitalakkumulation aufrecht zu erhalten. Unter fortschreitender Legitimierung neoliberaler „Zwänge“ können viele Menschen auch aufgrund vielfältig verschränkter Diskriminierungen ihr Leben nicht selbstbestimmt leben und gestalten.

Wir suchen Studierende, Wissenschaftler*innen, Praktiker*innen, Künstler*innen, die in der Werkstatt Mosaik Zukunft mit einem eigenen Statement diejenigen Fragen zur Gestaltung von Zukunft einbringen, die sie vom „ganzen Herzen“ her beschäftigen, für die sie sich begeistern, seien es Alltags- und Umsetzungsfragen, wissenschafts-kritische „Schubladenfragen“, „randständige“ Themen im eigenen Wissensgebiet; wir möchten es bewusst offen lassen.

Die Bitte ist, im ersten Schritt leidenschaftliche Fragen/Statements in Kurzform auf einer Seite mit ca. +/- 2.500 Zeichen bis 15. April 2013 an Dagmar Filter zuzusenden.

 

>> Weitere Informationen

>> http://www.zentrum-genderwissen.de


Neue Literatur

hooks, bell: Die Bedeutung von Klasse. Warum die Verhältnisse nicht auf Rassismus und Sexismus zu reduzieren sind. Unrast Verlag: Münster 2020.

Sweetapple, Christopher/ Voß, Heinz-Jürgen/ Wolter, Salih Alexander:
Intersektionalität. Von der Antidiskriminierung zur befreiten Gesellschaft? Stuttgart 2020.

Kelly, Natasha A.: Schwarzer Feminismus, Unrast Verlag: Münster 2019.

Schildmann, Ulrike/ Schramme, Sabrina/ Libuda-Köster, Astrid: Die Kategorie Behinderung in der Intersektionalitätsforschung. Theoretische Grundlagen und empirische Befunde. Projektverlag: Bochum/Freiburg 2018

Mauer, Heike: Intersektionalität und Gouvernementalität. Die Regierung von Prostitution in Luxemburg. Barbara Budrich Verlag: Opladen 2018

Schildmann, Ulrike/ Schramme, Sabrina: Behinderung: Verortung einer sozialen Kategorie in der Geschlechterforschung und Intersektionalitätsforschung, VS Springer: Wiesbaden 2017

Lutz, Helma/ Amelina, Anna: Gender, Migration, Transnationalisierung. Eine intersektionale Einführung. Transcript: Bielefeld 2017

Hark, Sabine/ Villa, Paula-Irene: Unterscheiden und herrschen. Ein Essay zu den ambivalenten Verflechtungen von Rassismus, Sexismus und Feminismus in der Gegenwart. Transcript: Bielefeld 2017

Bramberger, Andrea/ Kronberger, Silvia/ Oberlechner, Manfred (Hrsg.): Bildung - Intersektionalität - Geschlecht. StudienVerlag: Innsbruck 2017

Denninger, Tina/ Schütze, Lea (Hrsg.): Alter(n) und Geschlecht. Neuverhandlungen eines sozialen Zusammenhangs. Westfälisches Dampfboot: Münster 2017


Meistgelesen