Das Portal Intersektionalität bietet Forscher_innen und Praktiker_innen, welche sich positiv auf das Paradigma Intersektionalität/Interdependenzen beziehen, eine virtuelle Plattform. Es dient damit der Information, Kooperation und Vernetzung sowie der vitalen Weiterentwicklung in Forschung, Lehre und Praxis. Das Portal fördert... Mehr

Aktuelles


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Datum: from 4 till 6 February, 2015.

Ort: Antwerp (Belgium)

We are pleased to invite you to the international conference ‘Equal is not Enough: Exploring novel theoretical and empirical approaches to study the shaping of (in)equalities’ organised by the Policy Research Centre on Equality Policies (PRCEP).

‘Equal is not Enough’ conferences aim to generate a better understanding of contemporary inequalities by mobilising multi-disciplinary insights. This edition looks into the causes, consequences and the dynamics of inequality along socio-demographic lines in contemporary societies, and further examines the policies to combat it. It addresses grounds of inequality such as gender, gender identity and gender expression, ethnicity, sexual preference, disability, class, age, and educational background as well as their intersections. The conference is designed to stimulate fresh impulses and cross disciplinary interactions.

We now welcome paper and panel proposals. Proposals should reach us by the 1st of April, 2014, the latest. We invite you to submit your proposals online, via the 'Equal is not Enough' submission form.


The conference is organised in four thematic sections:

Section 1: The relation between law and social policy

Section 2: (Re)shaping (in)equalities in and through politics and policies

Section 3: Diversity and (in)equality in work and organisations

Section 4: Equality, policy and the life course


Key note speeches will be given by:

Professor Sylvia Walby (Lancaster University)

Professor Jeff Hearn (University of Huddersfield, Hanken School of Economics, and Örebro University)

Professor Dagmar Schiek (University of Leeds)

Further information on the conference theme, the keynote lectures, and how to submit proposals to the conference may be found in attachment. We also invite you to visit the 'Equal is not Enough' website.

More information >>


Termin: 5.-7.12.2013

Ort: Akademie der bildenden Künste Wien

Planung und Durchführung: Österreichsiche Gesellschaft für Geschlechterforschung

Die Österreichische Gesellschaft für Geschlechterforschung ÖGGF wurde am 23. November 2012 gegründet mit dem Zweck der Etablierung, Weiterentwicklung und Förderung von Geschlechterforschung in ihrer gesamten Breite im universitären und außeruniversitären Bereich in Österreich.Wir freuen uns, mit der ersten Jahrestagung einen Querschnitt dieser Breite der Geschlechterforschung in Österreich quer durch alle Wissenschaftsgenerationen, Qualifikationsstufen, aus universitären und außeruniversitären Forschungskontexten mit vielen Vorträgen, Diskussionspanels, Buchpräsentationen und Performances vorzustellen.

Das Denken von Geschlecht als Konstruktion unter disziplinärer, interdisziplinärer und /oder transdisziplinärer Perspektive steht hierbei im Mittelpunkt.Themen, Schlüsseltheorien, Denkachsen und Intersektionalitäten zur (Analyse)Kategorie Geschlecht werden nach ihren Herausforderungen für die je eigenen Forschungskontexte ebenso wie für gesellschaftliche und gesellschaftspolitische Veränderungspotenziale befragt.

Im moderierten Open Space werden weitere Forschungsfragen, forschungspolitische Initiativen, Diskussionen und Arbeitsgruppen der ÖGGF in die Diskussion eingebracht. 

Vorträge zum Thema Intersektionalität:

Thema: Inter-Kulturen

Stefan Benedik - „Die Crux an der Sache ist: Niemand fühlt sich als Opfer:“ Intersektionale Ansätze in der Analyse von Images über Romani Migrant_innen 

Thema: Ökonomie

Isabella Scheibmayr - Formen der Verschränkung(en) – eine analytische Diskussion um Intersektionalität

Thema: Narrationen

Marlen Bidwell-Steiner, Anna Babka - Narrating Gender: Ein intersektionaler Ansatz

Thema: Genderinklusionen?

Elisabeth Anna Günther - Die Vielfalt macht es aus? Über den Umgang mit Intersektionalität und Komplexität

Komplettes Programm >>

Anmeldung zur Tagung per E-Mail an: jahrestagung@oeggf.at


Termine: donnerstags, jeweils 18 bis 19.30 Uhr

Ort
: Fachhochschule Potsdam, Friedrich-Ebert-Straße 4, 14467 Potsdam, Raum 4070/71

Durchführung und Moderation: Gudrun Perko

Am 24.10.2013 eröffnet Dr. Gudrun Perko diese mit einer „Einführung in das Thema Diversity und Intersektionalität: Ringvorlesung zu Gender, Race, Class, Bodies…“. Intersektionalität bedeutet, verschiedene Diversitykategorien (Gender, soziale Herkunft, kulturelle Herkunft, Migration, Alter, Aussehen etc.) und die damit verbundenen Diskriminierungsformen (Sexismus, Homo-, Transphobie, Klassismus, Rassismus, Lookismus etc.) je einzeln, aber auch in ihrer Verknüpfung und Wechselwirkung wahrzunehmen und aufzugreifen. Das Ziel besteht darin, die Vielfalt (Diversity) von Menschen zugunsten von Chancengleichheit und Gerechtigkeit ins Zentrum zu stellen.
 
In der Ringvorlesung stellen Expert_innen wieder fächerübergreifend und transdisziplinär Theorien, Methoden, Forschungsprojekte und praxisbezogene Projekte zur Diskussion.

24.10.2013 | Gudrun Perko: Einführung in das Thema Diversity und Intersektionalität: Ringvorlesung zu Gender, Race, Class, Bodies…
07.11.2013 | Heike Radvan: Geschlechterreflektierende Prävention von Rechtsextremismus – Theoretische Hinführung und praktische Ansätze
21.11.2013 | Heinz-Jürgen Voß: Queer und (Anti)Kapitalismus
05.12.2013 | Bettina Hünersdorf: „Verantwortete“ Elternschaft auf dem Spielplatz: intersektionelle Forschungsperspektiven
19.12.2013 | Magda Albrecht: Fat Empowerment. (Mein) Fett ist politisch
16.01.2014 | Naciye Demirbilek: Wie offen sind unsere Strukturen wirklich? Diversität in der Kulturarbeit im Projekt „Orte der Vielfalt:
Interkulturelle Öffnung und Diversity Managing von Kultureinrichtungen“
30.01.2014 | Matthias Schreckenbach: Genderdebatten: Mehr Männer für das Studium der Sozialen Arbeit
 
Zu den Vorträgen sind alle Interessierten herzlich willkommen.

Programm und Veranstaltungsflyer >>


Es sind noch Plätze in folgendem Wochenendseminar frei!

Termin: Donnerstag bis Samstag, 23.-25. Januar 2014

Ort: Forschungswerkstatt in Hamburg

Dozentinnen: Jette Hausotter M.A., Dr. Kathrin Schrader, Prof. Dr. Gabriele Winker

Zielgruppe: Geöffnet für externe Promovierende, Studierende und Forschende

Das Seminar setzt Grundkenntnisse der Intersektionalität voraus. Es hat
den Charakter einer Forschungswerkstatt, in der Raum für einen
intensiven Austausch über theoretische und methodische Fragen zur
Bedeutung von Intersektionalität in empirischen und politischen
Projekten gegeben wird. Grundlage dafür sind die (Forschungs-)Projekte
der Teilnehmer_innen. Die Werkstatt wird von den Teilnehmer_innen aktiv
gestaltet. Gemeinsam wollen wir empirisches Material und Fragen aus der
Praxis, die von den Teilnehmenden eingebracht werden, diskutieren.
Teilnehmer_innen, die bereits empirisch und intersektional arbeiten,
können ihre Forschungsansätze und Auswertungsmethoden anhand von eigenen
Daten vorstellen und diskutieren. Es besteht auch die Möglichkeit, ein
Interview eigens für die Werkstatt zu führen und anhand der
Mehrebenenanalyse nach Winker/Degele (2009) auszuwerten.
Besonders freuen wir uns über Beiträge, in denen die Anwendung der
Mehrebenenanalyse bereits fortgeschritten ist (z.B. zu Fragen der
Typenbildung oder Zusammenführung mehrerer Interviewanalysen).

Ort: Monetastraße 4, Seminarraum Zentrum GenderWissen (Das Seminar
findet in deutscher Sprache und in rollstuhlgerechten Räumen statt.)
TeilnehmerInnen: ca. 20
Vorbereitungstermin: Donnerstag, 7. November 2013 von 10-15 Uhr:
Einführung Interviewführung und intersektionale Auswertung, Verteilung
der Präsentationen
Blocktermin: Donnerstag bis Samstag, 23.-25. Januar 2014

Anmeldung: bis zum 14. Oktober 2013 (mit Angabe von Forschungs-/Interessengebiet) an hausotter(at)tu-harburg.de

Veranstaltungsflyer >>


Zur Bedeutung der Kategorien Gender und Diversität in der interdisziplinären Forschung. Interdisziplinärer Workshop für NachwuchswissenschaftlerInnen der Geistes- und Sozialwissenschaften. 

Die interdisziplinäre Nachwuchstagung, „Alles Anders? – Zur Bedeutung der Kategorien Gender und Diversität in der interdisziplinären Forschung“ richtet sich an DoktorandInnen und junge Post-DoktorandInnen. Ziel ist eine polyperspektivische Betrachtung der Themenkomplexe Gender und Diversität. Hierfür erhoffen wir uns Vorträge (2 Vorträgen à 15 min folgt eine Diskussionsrunde von 30 min) aus den Geistes- und Sozialwissenschaften.

Die Forschungsschwerpunkte Gender und Diversität gewinnen derzeit in der nationalen und internationalen Wissenschaftslandschaft zunehmend an Raum. Nachdem die Kategorie Gender im wissenschaftlichen Diskurs bereits fest etabliert ist, wird sie neuerdings häufig mit dem Begriff der Diversität gepaart, ein Terminus, der Eigenheiten, Chancen und Probleme der Alterität in verschiedenen Dimensionen, sowie deren Überlappungen, untersucht – neben dem Geschlecht beispielsweise Alter, ethnische Herkunft oder Religion. In Hinblick auf die Pluralisierung der Lebensformen und -entwürfe, die die aktuelle Gesellschaft auszeichnet, ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der allgegenwärtigen „Vielfalt“ von größter Bedeutung. Am Standort Augsburg wurde dies bereits im Rahmen der Gründung des Transdisziplinären Forums Gender und Diversität gewürdigt.

>> Call for Papers zum Download


Neue Literatur

hooks, bell: Die Bedeutung von Klasse. Warum die Verhältnisse nicht auf Rassismus und Sexismus zu reduzieren sind. Unrast Verlag: Münster 2020.

Sweetapple, Christopher/ Voß, Heinz-Jürgen/ Wolter, Salih Alexander:
Intersektionalität. Von der Antidiskriminierung zur befreiten Gesellschaft? Stuttgart 2020.

Kelly, Natasha A.: Schwarzer Feminismus, Unrast Verlag: Münster 2019.

Schildmann, Ulrike/ Schramme, Sabrina/ Libuda-Köster, Astrid: Die Kategorie Behinderung in der Intersektionalitätsforschung. Theoretische Grundlagen und empirische Befunde. Projektverlag: Bochum/Freiburg 2018

Mauer, Heike: Intersektionalität und Gouvernementalität. Die Regierung von Prostitution in Luxemburg. Barbara Budrich Verlag: Opladen 2018

Schildmann, Ulrike/ Schramme, Sabrina: Behinderung: Verortung einer sozialen Kategorie in der Geschlechterforschung und Intersektionalitätsforschung, VS Springer: Wiesbaden 2017

Lutz, Helma/ Amelina, Anna: Gender, Migration, Transnationalisierung. Eine intersektionale Einführung. Transcript: Bielefeld 2017

Hark, Sabine/ Villa, Paula-Irene: Unterscheiden und herrschen. Ein Essay zu den ambivalenten Verflechtungen von Rassismus, Sexismus und Feminismus in der Gegenwart. Transcript: Bielefeld 2017

Bramberger, Andrea/ Kronberger, Silvia/ Oberlechner, Manfred (Hrsg.): Bildung - Intersektionalität - Geschlecht. StudienVerlag: Innsbruck 2017

Denninger, Tina/ Schütze, Lea (Hrsg.): Alter(n) und Geschlecht. Neuverhandlungen eines sozialen Zusammenhangs. Westfälisches Dampfboot: Münster 2017


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