Das Portal Intersektionalität bietet Forscher_innen und Praktiker_innen, welche sich positiv auf das Paradigma Intersektionalität/Interdependenzen beziehen, eine virtuelle Plattform. Es dient damit der Information, Kooperation und Vernetzung sowie der vitalen Weiterentwicklung in Forschung, Lehre und Praxis. Das Portal fördert... Mehr

Aktuelles


Widersprüche.
Zeitschrift für sozialistische Politik im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich
, 32. Jg., Heft 126, Dezember 2012

Themen:

  • Winkler, Gabriele: Intersektionalität als Gesellschaftskritik
  • May, Michael: Das Paradigma von Intersektionalität und das Erbe eines kritisch-reproduktionstheoretisch orientierten Forschens in der Tradition von Marx
  • Schrader, Kathrin: Intersektionale Perspektiven in der Sozialen Arbeit. Ein produktiver Forschungsansatz in der Arbeit mit Drogengebrauchenden Sexarbeiterinnen
  • Dern, Susanne/ Zöller, Birgit: Diskriminierungsrisiken im Beratungsalltag

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Über das Netzwerk:

Gute Beratung von/zu Trans*/Inter* kann nur intersektional erfolgen. Durch die Beachtung und Behandlung der Intersektionen zwischen Trans-, Inter-, Homophobie, Rassismus und Religion/Weltanschauung führt das TIS-Netzwerk die Auseinandersetzung mit den Auswirkungen von diesen Formen von Mehrfachdiskriminierung auf Trans*/Inter*. Es begibt sich auf die gemeinsame Suche nach Gegenstrategien.

>> http://transintersektionalitaet.org


Für: Werkstatt Mosaik Zukunft an 10. und 11. Januar 2014 in Hamburg

Leidenschaftliche Fragen – intersektionale Analysen – queer-feministische Perspektiven

die Gemeinsame Kommission für Gender & Diversity der Hamburger Hochschulen möchte Euch einladen: Mischt Euch gemeinsam mit uns ein, sichtbarer zu werden mit Kritik, Gedanken, Wünschen und Entwürfen. Die Lebensbedingungen vieler Menschen in der BRD, in Europa und weltweit verschlechtern sich stetig. Führende Politiker*innen setzen alles daran, Banken zu retten und die Kapitalakkumulation aufrecht zu erhalten. Unter fortschreitender Legitimierung neoliberaler „Zwänge“ können viele Menschen auch aufgrund vielfältig verschränkter Diskriminierungen ihr Leben nicht selbstbestimmt leben und gestalten.

Wir suchen Studierende, Wissenschaftler*innen, Praktiker*innen, Künstler*innen, die in der Werkstatt Mosaik Zukunft mit einem eigenen Statement diejenigen Fragen zur Gestaltung von Zukunft einbringen, die sie vom „ganzen Herzen“ her beschäftigen, für die sie sich begeistern, seien es Alltags- und Umsetzungsfragen, wissenschafts-kritische „Schubladenfragen“, „randständige“ Themen im eigenen Wissensgebiet; wir möchten es bewusst offen lassen.

Die Bitte ist, im ersten Schritt leidenschaftliche Fragen/Statements in Kurzform auf einer Seite mit ca. +/- 2.500 Zeichen bis 15. April 2013 an Dagmar Filter zuzusenden.

 

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>> http://www.zentrum-genderwissen.de


Department of Gender Studies
Indiana University-Bloomington

The Department of Gender Studies announces a 2-year post-doctoral fellowship position to begin August 2013. Successful candidates will demonstrate a research and teaching profile emphasizing intersections of gender and sexuality with race/ethnicity. Further desired strengths and interests include any of the following: film, media, popular culture; transgender studies; transnational culture, policy, law, and activism. The Department also expects a clear commitment to interdisciplinary work.

Applicants should be no more than five years past the PhD and should have the PhD in hand by July 31, 2013. Teaching experience preferred. Postdoctoral fellows are expected to be in residence at the Gender Studies Department for the academic year and participate fully in the intellectual life of the department. Fellows will be expected to teach a 2:1 course load.

The position includes a stipend of $40,000-$48,000. Benefits include health insurance coverage for the employee and their spouse or same-sex partner, office space, and clerical support.

Indiana University is an Equal Employment Opportunity/Affirmative Action employer and committed to excellence through diversity.

Deadline for applications is January 31st, 2013. Send letter of application, curriculum vita, 5-page project proposal, writing sample (25 pages), 1-page course proposal, and 3 letters of recommendation to:

Post-Doctoral Fellow Search Committee
Department of Gender Studies
Memorial Hall East-Room 130
1021 East Third Street
Bloomington, IN 47405


Nachdem es in der ersten Methodenkonferenz um den Video-Clip  „Zwei blaue Krokodile und die Lücke im System“ ging, soll es in der zweiten Konferenz um eine Methode gehen, die wir „Analyse von Dominanzkulturen in Organisationen“ genannt haben.

Die hier zur Diskussion gestellte Methode zielt auf die Strukturen und die Kulturen von oder in Institutionen bzw. Organisationen ab. Sie stellt den Versuch einer Weiterentwicklung einer Methode aus dem Gender Mainstreaming dar. Mit dieser Weiterentwicklung ist die Idee verbunden, mit Teilnehmenden von Fortbildungen in eine Auseinandersetzung über die Dominanzkulturen der eigenen Institutionen/Organisationen zu kommen, immer mit der Vorstellung verbunden, dass es uns ein Anliegen ist, auch die Arbeitsbedingungen derer, die zu Themen wie Herrschaft, Diskriminierungen/Privilegieren und Dominanzkulten arbeiten, mit zu diskutieren und bearbeitbar zu machen.

>> Zur Methodenkonferenz


Neue Literatur

Kelly, Natasha A.: Schwarzer Feminismus, Unrast Verlag: Münster 2019.

Schildmann, Ulrike/ Schramme, Sabrina/ Libuda-Köster, Astrid: Die Kategorie Behinderung in der Intersektionalitätsforschung. Theoretische Grundlagen und empirische Befunde. Projektverlag: Bochum/Freiburg 2018

Mauer, Heike: Intersektionalität und Gouvernementalität. Die Regierung von Prostitution in Luxemburg. Barbara Budrich Verlag: Opladen 2018

Schildmann, Ulrike/ Schramme, Sabrina: Behinderung: Verortung einer sozialen Kategorie in der Geschlechterforschung und Intersektionalitätsforschung, VS Springer: Wiesbaden 2017

Lutz, Helma/ Amelina, Anna: Gender, Migration, Transnationalisierung. Eine intersektionale Einführung. Transcript: Bielefeld 2017

Hark, Sabine/ Villa, Paula-Irene: Unterscheiden und herrschen. Ein Essay zu den ambivalenten Verflechtungen von Rassismus, Sexismus und Feminismus in der Gegenwart. Transcript: Bielefeld 2017

Bramberger, Andrea/ Kronberger, Silvia/ Oberlechner, Manfred (Hrsg.): Bildung - Intersektionalität - Geschlecht. StudienVerlag: Innsbruck 2017

Denninger, Tina/ Schütze, Lea (Hrsg.): Alter(n) und Geschlecht. Neuverhandlungen eines sozialen Zusammenhangs. Westfälisches Dampfboot: Münster 2017


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