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Aktuelles


Sind die breit diskutierten Unterschiede im Bildungserwerb zwischen Männern und Frauen universell? Lassen sich Erklärungen für geschlechtsspezifische Ungleichheiten auch auf Migrantinnen und Migranten anwenden? Diese Fragen zielen auf Überschneidungen der Ungleichheitsachsen Geschlecht und Migrationshintergrund im Bildungsverlauf, die in den Beiträgen des Sammelbandes systematisch untersucht und theoretisch eingeordnet werden.

Geschlechterunterschiede im Bildungssystem sind bereits breit diskutiert worden. Doch sind die Unterschiede im Bildungserwerb zwischen Männern und Frauen universell? Lassen sich Erklärungen für geschlechtsspezifische Ungleichheiten auch auf Migrantinnen und Migranten anwenden? Im Mittelpunkt des Sammelbands stehen Überschneidungen der Ungleichheitsachsen Geschlecht und Migrationshintergrund oder so genannte Intersektionalitäten im Bildungsverlauf. Wenngleich Kombinationen von Benachteiligungen - etwa hinsichtlich des 'katholischen Arbeitermädchens vom Lande' (Dahrendorf) oder des 'Migrantensohns' (Geißler) - bereits häufig thematisiert wurden, stellen die theoretische Einordnung dieser Überschneidungen sowie deren systematische Analyse Forschungsdesiderate dar.

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Volume 30, Issue 3, Summer 2015

Guest Editor: Susanne Lettow, University of Paderborn (Germany)

Hypatia: A Journal of Feminist Philosophy seeks contributions for a special issue on “Emancipation: Rethinking Subjectivity, Power and Change.” ‘Emancipation’ is one of the most iridescent concepts of political language and has – from the late eighteenth century on – inspired feminist politics, theory and critique. While the concept of emancipation almost vanished from political discourse in the wake of the critiques of the ambivalent legacies of the Enlightenment and Modernity, the concept resurfaces again in the present which is shaped by the multiple and highly gendered crises of politics, economies, nature and culture. A re-evaluation of ‘emancipation’ and its political and philosophical implications from a feminist perspective is thus imperative.

Hypatia welcomes contributions from history of ideas, social and political philosophy, ethics, aesthetics, and other areas of philosophy and feminist theory. Papers that explore the ambivalences, problems and possibilities from within or with regard to diverse cultural and geopolitical contexts, and discuss the various intersectional aspects of ‘emancipation’ are highly welcome. Possible topics may include:

  • Emancipation and subjectivity
  • Emancipation and emotions
  • Emancipation, desire and sexuality
  • Emancipation, power and domination
  • Emancipation, democracy and the state
  • Emancipation, empire, and imperialism
  • Emancipation, war and peace
  • Emancipation and religion
  • Emancipation and race
  • Emancipation, slavery and abolitionism
  • Emancipation and the economy
  • Emancipation and (global) mobilities
  • Emancipation, history and time
  • Emancipation and feminist utopias
  • Emancipation and nonhuman nature
  • Emancipation, science and technology

Deadline for submission: February 15, 2014.

Papers should be no more than 8000 words, inclusive of notes and bibliography, prepared for anonymous review, and accompanied by an abstract of no more than 200 words. For details please see Hypatia’s submission guidelines: http://depts.washington.edu/hypatia/submission_guidelines.html

Please submit your paper to: https://mc.manuscriptcentral.com/hypa. When you submit, make sure to select “Emancipation” as your manuscript type, and also send an email to the guest editor indicating the title of the paper you have submitted: Susanne Lettow (lettow2@zedat.fu-berlin.de).


Gemeinsame Tagung der DGS Sektion “Soziale Probleme und soziale Kontrolle“, der Fellow Gruppe „Inklusion bei Behinderung“ des MPI für Sozialrecht und Sozialpolitik, München und des Lehrstuhls für Diversitätssoziologie der Technischen Universität München, Zeit: 30.-31.1.2014, Ort: München

Um Abstracts für Beitragsvorschläge bitten wir bis zum 31. Juli 2013.

Im Rahmen der Tagung soll ein intensiver Austausch über unterschiedliche theoretische wie empirische Zugänge zum Thema Vielfalt/Verschiedenheit stattfinden: Erstens stehen Inklusions‐/Exklusionstheorien im Vordergrund, die Aufschluss über Ein‐ und Ausschlussmechanismen und letztlich Teilhabemöglichkeiten in der Gegenwartgesellschaft geben sollen. In einem zweiten Schritt soll eine vergleichende Zusammenschau von Ansätzen der Ungleichheitsforschung, der Intersektionalitätsforschung und der Diversity Studies unterschiedliche Schwerpunktsetzungen im Umgang mit Diversität/Verschiedenheit sichtbar machen. Drittens soll die theoretische Auseinandersetzung mit Diversität und damit einhergehenden Inklusions‐/Exklusionsfolgen durch die Rückbindung an den Themenkomplex Arbeit konkretisiert werden. Behinderung wird in den drei skizzierten Themengebieten als Querschnittsthema behandelt. Durch den Fokus auf Beeinträchtigung/Behinderung soll zum einen einer der randständigsten Ungleichheitskategorien (die gebührende) Aufmerksamkeit geschenkt werden und zugleich die Reichweite des Erklärungsgehalts der verhandelten Theorien und empirischen Forschungen besonders deutlich werden.


Zeit: Donnerstag,  25.04.13, 19.00 Uhr
Ort:  Linienstraße 138, Berlin (Nähe U-6 Oranienburger Tor)

In Deutschland, auch in Berlin, diskutieren seit einiger Zeit junge Feministinnen über einen “neuen” Feminismus, u.a. setzen sie sich kritisch mit den Thesen und Organisationen der Frauenbewegung der 70er Jahre auseinander, in denen Feministinnen of Colour erst sehr spät einen
Platz fanden.

Bei unserer Podiumsdiskussion stellen wir die Frage, welchen Einfluss heute
Feministinnen mit unterschiedlichen ethnischen und sozialen Hintergründen
und sexueller Orientierung auf diese Debatte nehmenund nehmen können.
Welchen Raum gibt es für ihre Erfahrungen und Ideen?

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Jahrestagung des Arbeitskreises „Politik und Geschlecht“ in der DVPW 14.-15. Februar 2014, Universität Erlangen-Nürnberg

Um Abstracts für Beitragsvorschläge (ca. 500 Wörter) bitten wir bis zum 31. Juli 2013

Die Tagung will sich den feministischen Kontroversen und Ansätzen zu Menschenrechten widmen, um sowohl bestehende Konfliktfelder als auch Potentiale einer menschenrechtsorientierten feministischen Theorie und Praxis aufzuzeigen. Da sich die Menschenrechte in einem komplexen Spannungsverhältnis zwischen Theorie, Politik und Recht bewegen, wird die Tagung eine interdisziplinäre Perspektive einnehmen. Wir freuen uns über theoretische und praxisorientierte Beiträge aus allen Disziplinen (wie aus der Politikwissenschaft, Soziologie, Philosophie, Rechtswissenschaft, Pädagogik, Geschichte und aus angrenzenden Feldern, ebenso wie aus den Queer Studies, der postkolonialen Theorie und Intersektionalitätsforschung).

Themen: Theorie der Menschenrechte, Politik der Menschenrechte, Justiziabilität der Menschenrechte


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Neue Literatur

Kelly, Natasha A.: Schwarzer Feminismus, Unrast Verlag: Münster 2019.

Schildmann, Ulrike/ Schramme, Sabrina/ Libuda-Köster, Astrid: Die Kategorie Behinderung in der Intersektionalitätsforschung. Theoretische Grundlagen und empirische Befunde. Projektverlag: Bochum/Freiburg 2018

Mauer, Heike: Intersektionalität und Gouvernementalität. Die Regierung von Prostitution in Luxemburg. Barbara Budrich Verlag: Opladen 2018

Schildmann, Ulrike/ Schramme, Sabrina: Behinderung: Verortung einer sozialen Kategorie in der Geschlechterforschung und Intersektionalitätsforschung, VS Springer: Wiesbaden 2017

Lutz, Helma/ Amelina, Anna: Gender, Migration, Transnationalisierung. Eine intersektionale Einführung. Transcript: Bielefeld 2017

Hark, Sabine/ Villa, Paula-Irene: Unterscheiden und herrschen. Ein Essay zu den ambivalenten Verflechtungen von Rassismus, Sexismus und Feminismus in der Gegenwart. Transcript: Bielefeld 2017

Bramberger, Andrea/ Kronberger, Silvia/ Oberlechner, Manfred (Hrsg.): Bildung - Intersektionalität - Geschlecht. StudienVerlag: Innsbruck 2017

Denninger, Tina/ Schütze, Lea (Hrsg.): Alter(n) und Geschlecht. Neuverhandlungen eines sozialen Zusammenhangs. Westfälisches Dampfboot: Münster 2017


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