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Aktuelles


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Die intersektionalitätssensibel arbeitende Bildungsinitiative I-Päd bittet um Unterstützung:

"Seit 10 Jahren machen wir intersektionale Antidiskriminierungsarbeit an Berliner Schulen. Und wir sind stolz drauf! Aber bevor wir feiern, brauchen wir erstmal eure Unterstützung.

Denn im neuesten Haushaltsentwurf des Berliner Senats wurden die finanziellen Mittel für unsere Prozessbegleitungen komplett gestrichen. Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie steht unter der Leitung von Senatorin Sandra Scheeres (SPD). Das bedeutet, dass über die Hälfte unseres Budgets komplett wegfällt.

Diese massive Kürzung hat für uns – und das Berliner Bildungssystem – fatale Konsequenzen.

Damit wir unser Team behalten und unsere Arbeit auch in den nächsten Jahren fortsetzen können, brauchen wir Eure Unterstützung!

Was könnt ihr tun?

Teilt unser Kampagnenvideo auf euren Social Media Kanälen oder schickt es Euren Freund_innen und Kolleg_innen!

Teilt und liked unsere Beiträge auf unseren SoMe Kanälen und erzählt uns in den Kommentaren, warum Ihr unsere Arbeit wichtig findet

Schickt uns ein kleines Statement, was ihr an unserer Arbeit schätzt und warum es intersektionale Antidiskriminierungsarbeit an Berliner Schulen braucht!

Und ganz wichtig: Schreibt euren Abgeordneten und fordert sie auf, dass sie intersektionale Antidiskriminierungsarbeit und Prozessbegleitung in den Koalitionsvertrag aufnehmen und eine so massive Kürzung unserer Projektfinanzierung und die anderer wichtiger Akteur_innen in Berlin stoppen!

Wir haben euch dazu eine Vorlage erstellt, die ihr so übernehmen oder für euch anpassen könnt. Copy-Paste und los geht's!"

Hier der Link zur Website: http://www.i-paed-berlin.de/de/Aktuell/

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Nachdem es in der ersten Methodenkonferenz um den Video-Clip  „Zwei blaue Krokodile und die Lücke im System“ ging, soll es in der zweiten Konferenz um eine Methode gehen, die wir „Analyse von Dominanzkulturen in Organisationen“ genannt haben.

Die hier zur Diskussion gestellte Methode zielt auf die Strukturen und die Kulturen von oder in Institutionen bzw. Organisationen ab. Sie stellt den Versuch einer Weiterentwicklung einer Methode aus dem Gender Mainstreaming dar. Mit dieser Weiterentwicklung ist die Idee verbunden, mit Teilnehmenden von Fortbildungen in eine Auseinandersetzung über die Dominanzkulturen der eigenen Institutionen/Organisationen zu kommen, immer mit der Vorstellung verbunden, dass es uns ein Anliegen ist, auch die Arbeitsbedingungen derer, die zu Themen wie Herrschaft, Diskriminierungen/Privilegieren und Dominanzkulten arbeiten, mit zu diskutieren und bearbeitbar zu machen.

>> Zur Methodenkonferenz

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Für den 30.04.2012 ist die erste Methodenkonferenz geplant. Diskutiert werden soll die Methode "Zwei blaue Krokodile und die Lücke im System", ein kurzen Lehrfilm, der den Gedanken der Intersektionalität veranschaulicht und im Rahmen des EU-Projekts IGIV – Implementation Guidelines for Intersectional Peer Violence Prevention entwickelt wurde.

Für die Methode existiert bereits ein Methodenblatt, auf dem auch der Film angesehen werden kann.

Zur Methodenkonferenz "zwei blaue Krokodile..."

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Neue Literatur

Coffey, Judith/Laumann, Vivien: Gojnormativität. Warum wir anders über Antisemitismus sprechen müssen. Verbrecher Verlag: Berlin 2021 (im Erscheinen)

Bomy, Charlotte/Wegener, Lisa (Hrsg.): Surf durch undefiniertes Gelände. Internationale queere Dramatik, Neofelis Verlag: Berlin 2021 (im Erscheinen)

Christina Lammer: Erinnerung und Identität. Literarische Konstruktionen in Doeschka Meijsings Prosa. Transkript: Bielefeld 2020.

Fernandez, Elsa: Fragmente über das Überleben. Romni Geschichte und Gadje-Rassismus. Unrast Verlag: Münster 2020.

hooks, bell: Die Bedeutung von Klasse. Warum die Verhältnisse nicht auf Rassismus und Sexismus zu reduzieren sind. Unrast Verlag: Münster 2020.

Sweetapple, Christopher/ Voß, Heinz-Jürgen/ Wolter, Salih Alexander:
Intersektionalität. Von der Antidiskriminierung zur befreiten Gesellschaft? Stuttgart 2020.

Kelly, Natasha A.: Schwarzer Feminismus, Unrast Verlag: Münster 2019.

Schildmann, Ulrike/ Schramme, Sabrina/ Libuda-Köster, Astrid: Die Kategorie Behinderung in der Intersektionalitätsforschung. Theoretische Grundlagen und empirische Befunde. Projektverlag: Bochum/Freiburg 2018

Mauer, Heike: Intersektionalität und Gouvernementalität. Die Regierung von Prostitution in Luxemburg. Barbara Budrich Verlag: Opladen 2018

Schildmann, Ulrike/ Schramme, Sabrina: Behinderung: Verortung einer sozialen Kategorie in der Geschlechterforschung und Intersektionalitätsforschung, VS Springer: Wiesbaden 2017

Lutz, Helma/ Amelina, Anna: Gender, Migration, Transnationalisierung. Eine intersektionale Einführung. Transcript: Bielefeld 2017

Hark, Sabine/ Villa, Paula-Irene: Unterscheiden und herrschen. Ein Essay zu den ambivalenten Verflechtungen von Rassismus, Sexismus und Feminismus in der Gegenwart. Transcript: Bielefeld 2017

Bramberger, Andrea/ Kronberger, Silvia/ Oberlechner, Manfred (Hrsg.): Bildung - Intersektionalität - Geschlecht. StudienVerlag: Innsbruck 2017

Denninger, Tina/ Schütze, Lea (Hrsg.): Alter(n) und Geschlecht. Neuverhandlungen eines sozialen Zusammenhangs. Westfälisches Dampfboot: Münster 2017


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