Das Portal Intersektionalität bietet Forscher_innen und Praktiker_innen, welche sich positiv auf das Paradigma Intersektionalität/Interdependenzen beziehen, eine virtuelle Plattform. Es dient damit der Information, Kooperation und Vernetzung sowie der vitalen Weiterentwicklung in Forschung, Lehre und Praxis. Das Portal fördert... Mehr

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Eine Veranstaltung der Pädagogischen Hochschule Salzburg/ Institut für Politische Bildung und Gesellschaftliches Lernen (Silvia Kronenberger), der Universität Salzburg/ gendup- Zentrum für Gender Studies und Frauenförderung (Cornelia Brunnauer) sowie des Kompetenzzentrums für Diversitätspädagogik (manfred Oberlechner) Der Pädagogischen Hochschule Salzburg gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Frauen (Abt. Gender Mainstreamin/ Gednder und Schule)

Termin: Mi, 5.11.2014, 9:00-13:00 Uhr, Do, 6.11.2014, 9:00-13:00 Uhr

Ort: Universität Salzburg und Pädagogische Hochschule Salzburg

Zielgruppe:

Lehrende an Universitäten, Pädagogischen Hochschulen, Fachhochschulen und Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik, die mit der Aus-, Fort- und Weiterbildung von PädagogInnen befasst sind, Lehrende an Pflichtschulen und Höheren Schulen, PraktikerInnen in allen pädagogischen Bereichen, Studierende und Interessierte

Thema:

Intersektionalität ist ein populärer Begriff in der Geschlechterforschung. Ursprünglich im Black Feminism und in der Critical Race Theory (Crenshaw 1989, Chebout 2011, Walgenbach 2012) beheimatet, hat er inzwischen Einzug in viele Forschungsbereiche der Gender Studies gehalten. Die Produktivität des "intersektionallen Blickes" gründet darauf, dass er Diskriminierungen nie eindimensional, sondern immer als Verwobenheiten mehrerer sozialer Kategorien begreift.

In dieser Tagung werden verschiedentliche Zugänge zu pädagogischen Handlungsfeldern präsentiert, Inklusion und Exklusion sowie deren Performanz und Wirkmächtigkeit in Bildungszusammenhängen werden thematisiert. Die zentrale Differenzkategorie Gender wird In Bezug zu Diversitätskomponenten gestellt. Dabei wird sichtbar, dass Gemder und Diversity nicht als Additive zu begreifen sind, sondern wechselseitige Beziehungen in mannigfaltigen Erscheinungsformen zu Tage treten lassen.

Diese umfassende intersektionalle Perspektive nimmt Heterogenität im Lehr- und Lernverhalten ebenso in den Blick wie soziale Ungleichheitsverhältnisse. Sie lotet Möglichkeiten und Herausforderungen im Bildungsbereich aus und reflektiert die Gefahr von Stereotypisierung und die Festschreibung von Differenz.


Arbeitsweise: Auf einander abgestimmte Impulsreferate und Workshops bietenn inhaltlichen udn methodischen Austausch sowei Gelegenheit hinsichtlich community-builing.

Anmeldung: per mail an: gendup[at]sbg.ac.at (Uni Salzburg) oder intersektionalitaet[at]phsalzburg.at

Weitere Informationen >>


 

 

 

Walgenbach, Katharina:

Heterogenität, Intersektionalität, Diversity in der Erziehungswissenschaft

 

2014; 143 Seiten

19,90€ (D)

Verlag: UTB 

ISBN 978-3-8252-8546-3 

 

 

Alles Vielfalt, oder was? Katharina Walgenbach schafft Orientierung in der Begriffskonfusion.
Heterogenität, Intersektionalität und Diversity sind wichtige Trendthemen der Erziehungswissenschaft. Für das Studium und die Praxis ist es heute zentral, diese pädagogischen Konzepte zu verstehen und die Begriffe richtig verwenden zu können.
Was sind die Besonderheiten dieser pädagogischen Konzepte, wie unterscheiden sie sich und von welchen Annahmen gehen sie aus? Katharina Walgenbach schafft Klarheit in der Begriffskonfusion und sorgt für die richtige Anwendung in Studium und pädagogischer Praxis. Die pädagogischen Konzepte stammen aus unterschiedlichen Teildisziplinen: Heterogenität wird primär in der Schul- und der interkulturellen Pädagogik verhandelt, Intersektionalität in der Geschlechterpädagogik, Diversity insbesondere in der Sozial- und interkulturellen Pädagogik. Walgenbach erläutert nicht nur die Herkunft der pädagogischen Konzepte, sondern gibt auch einen Überblick über aktuellste Debatten und Anwendungsbereiche.

 


Jg. 24/2013 Heft 3

Hauptartikel

Gudrun-Axeli Knapp: Zur Bestimmung und Abgrenzung von "Intersektionalität". Überlegungen zu Interferenzen von "Geschlecht", "Klasse" und anderen Kategorien sozialer Teilung.

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis >>


Call for Proposals: “What is intersectional about intersectionality now?”

Special Issue

Atlantis: Critical Studies in Gender, Culture & Social Justice

Editors: Corinne L. Mason and Amanda D. Watson

DEADLINE: June 30, 2014

Following the coining of the term “intersectionality” in Kimberle Crenshaw’s (1989) essay, “Mapping the Margins: Intersectionality, Identity Politics, and Violence against Women of Color,” feminist theory, methodologies, practices, pedagogies, and activisms have aimed to be intersectional. In fact, intersectionality is now understood as the most important theoretical intervention into feminist studies, and its mainstreaming marks a major paradigm shift in feminist praxis (McCall 2005; Nash, 2008). For example, the phrase, “My feminism will be intersectional or it will be bullshit” is now a ubiquitous phrase in the feminist blogosphere (Flavia Dzodan, 2011). Its popularization within the field has lead to increasingly sophisticated analyses of power, and yet, the mainstreaming of intersectionality has also lead to the hollowing-out and depoliticization of the concept.

In this edited collection, we aim to collect timely essays that map out the intellectual and political terrain for intersectionality scholarship and practice in the context of ever shifting, changing, transforming, and mutating systems of domination, crisis, control, terror, and boundaries. We are particularly interested in the failures ofintersectional theorizing to plot the constitutive functioning of the political, economic, and social at this historical moment. Following Jasbir Puar’s (2007) critical analysis of intersectionality, we will solicit essays that take seriously the institutionalization of intersectionality, and what is lost, gained, and made im/possible in these sites of feminist praxis.

We are particularly interested in the following topics and themes:

  • Intersectionality and pedagogy/intersectionality in the classroom/intersectionality in the academy

  • Feminist activism and intersectional critiques

  • Intersectional failures, post-human, and new technologies

  • Assemblages, affect, and intersectionality

  • Identity politics, politics of naming, and dis-identification

  • Transnational feminism and global intersectionality

  • Institutionalization of intersectionality (government, women’s organizations, shelters, research hubs)

  • Queer/ing intersections

  • Indigenous feminisms and intersectionality

  • Intersectionality, blogging, Third/Fourth Wave Feminisms

Please email a 250-word abstract and 150-word bio note to altlantisintersectionality[at]gmail.com

by 30 JUNE, 2014


Dr. Corinne L. Mason

Assistant Professor

Sociology/Gender and Women's Studies

Brandon University

 


Neue Literatur

Knapp, Gudrun-Axeli: Zur Bestimmung und Abgrenzung von „Intersektionalität“. Überlegungen zu Interferenzen von „Geschlecht“, „Klasse“ und anderen Kategorien sozialer Teilung In: Erwägen Wissen Ethik,24, Heft 3, 2013 (S. 3-16)

Walgenbach, Katharina: Heterogenität-Intersektionalität-Diversity in der Erziehungswissenschaft Opladen: Barbara Budrich 2014

Schul, Susanne: HeldenGeschlechtNarrationen: Gender, Intersektionalität und Transformation im Nibelungenlied und in Nibelungen-Adaptionen Frankfurt a.M. u.a.: Peter Lang 2014


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