Das Portal Intersektionalität bietet Forscher_innen und Praktiker_innen, welche sich positiv auf das Paradigma Intersektionalität/Interdependenzen beziehen, eine virtuelle Plattform. Es dient damit der Information, Kooperation und Vernetzung sowie der vitalen Weiterentwicklung in Forschung, Lehre und Praxis. Das Portal fördert... Mehr

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Termin: Do, 23. Oktober 2014

Ort: Karmeliterhof, Karmeliterplatz 2, Graz

Intersektionalität berücksichtigt die Verschränkung von sozialen Ungleichheitskategorien wie Geschlecht, Migration, Milieu etc. Die Fachkonferenz „Intersektionale Burschenarbeit in der Praxis“ widmet sich der Frage, wie eine intersektionale Perspektive in der Burschenarbeit umgesetzt werden kann.

Programm:

Moderation: Stefan Pawlata

  • 09:00 Uhr Ankommen, Eröffnung und Filmpräsentation „Selbstdefinitionen“
  • 09:45 Uhr Vortrag MART BUSCHE (Universität Kassel, wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in Soziologie der Diversität, langjährige Tätigkeit in Genderpädagogik und Jugendbildung): „Intersektionale Burschenarbeit in der Praxis“
  • 11:00 Uhr Pause
  • 11:30 Uhr Vortrag DR. PAUL SCHEIBELHOFER (Universität Wien, Soziologe & Geschlechterforscher: Kritische Männlichkeitsforschung, Migrations-, Rassismus- und Jugendforschung): „Männlichkeit und Migration. Erkenntnisse kritischer Forschung und Folgerungen für die Burschenarbeit“
  • 12:45 Uhr Mittagspause mit Buffet
  • 13:45 Uhr Einordnung und Diskussion – von FH-Studierenden gestaltet mit den Referent_innen, KERSTIN LIPP (Leitung Referat Jugend, FA Gesellschaft und Diversität), URSULA CH. KUFLEITNER (MAFALDA, Leitung JA.M Mädchenzentrum) und MICHAEL M. KURZMANN (VMG, Geschäftsführung Fachstelle für Burschenarbeit).
  • 15:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Anmeldung:

Sie können sich hier anmelden: zur ANMELDUNG
Die Teilnahme ist kostenfrei, die Teilnehmer_innen-Zahl begrenzt
Organisation: Michael M. Kurzmann, info[at]burschenarbeit.at (link sends e-mail), www.burschenarbeit.at (link is external)

Veranstaltungsort:

Multifunktionsraum im 1. Stock des Karmeliterhofs, Karmeliterplatz 2, 8010 Graz

Weitere Informationen >>

 


Eine Veranstaltung der Pädagogischen Hochschule Salzburg/ Institut für Politische Bildung und Gesellschaftliches Lernen (Silvia Kronenberger), der Universität Salzburg/ gendup- Zentrum für Gender Studies und Frauenförderung (Cornelia Brunnauer) sowie des Kompetenzzentrums für Diversitätspädagogik (manfred Oberlechner) Der Pädagogischen Hochschule Salzburg gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Frauen (Abt. Gender Mainstreamin/ Gednder und Schule)

Termin: Mi, 5.11.2014, 9:00-13:00 Uhr, Do, 6.11.2014, 9:00-13:00 Uhr

Ort: Universität Salzburg und Pädagogische Hochschule Salzburg

Zielgruppe:

Lehrende an Universitäten, Pädagogischen Hochschulen, Fachhochschulen und Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik, die mit der Aus-, Fort- und Weiterbildung von PädagogInnen befasst sind, Lehrende an Pflichtschulen und Höheren Schulen, PraktikerInnen in allen pädagogischen Bereichen, Studierende und Interessierte

Thema:

Intersektionalität ist ein populärer Begriff in der Geschlechterforschung. Ursprünglich im Black Feminism und in der Critical Race Theory (Crenshaw 1989, Chebout 2011, Walgenbach 2012) beheimatet, hat er inzwischen Einzug in viele Forschungsbereiche der Gender Studies gehalten. Die Produktivität des "intersektionallen Blickes" gründet darauf, dass er Diskriminierungen nie eindimensional, sondern immer als Verwobenheiten mehrerer sozialer Kategorien begreift.

In dieser Tagung werden verschiedentliche Zugänge zu pädagogischen Handlungsfeldern präsentiert, Inklusion und Exklusion sowie deren Performanz und Wirkmächtigkeit in Bildungszusammenhängen werden thematisiert. Die zentrale Differenzkategorie Gender wird In Bezug zu Diversitätskomponenten gestellt. Dabei wird sichtbar, dass Gemder und Diversity nicht als Additive zu begreifen sind, sondern wechselseitige Beziehungen in mannigfaltigen Erscheinungsformen zu Tage treten lassen.

Diese umfassende intersektionalle Perspektive nimmt Heterogenität im Lehr- und Lernverhalten ebenso in den Blick wie soziale Ungleichheitsverhältnisse. Sie lotet Möglichkeiten und Herausforderungen im Bildungsbereich aus und reflektiert die Gefahr von Stereotypisierung und die Festschreibung von Differenz.


Arbeitsweise: Auf einander abgestimmte Impulsreferate und Workshops bietenn inhaltlichen udn methodischen Austausch sowei Gelegenheit hinsichtlich community-builing.

Anmeldung: per mail an: gendup[at]sbg.ac.at (Uni Salzburg) oder intersektionalitaet[at]phsalzburg.at

Weitere Informationen >>


 

 

 

Walgenbach, Katharina:

Heterogenität, Intersektionalität, Diversity in der Erziehungswissenschaft

 

2014; 143 Seiten

19,90€ (D)

Verlag: UTB 

ISBN 978-3-8252-8546-3 

 

 

Alles Vielfalt, oder was? Katharina Walgenbach schafft Orientierung in der Begriffskonfusion.
Heterogenität, Intersektionalität und Diversity sind wichtige Trendthemen der Erziehungswissenschaft. Für das Studium und die Praxis ist es heute zentral, diese pädagogischen Konzepte zu verstehen und die Begriffe richtig verwenden zu können.
Was sind die Besonderheiten dieser pädagogischen Konzepte, wie unterscheiden sie sich und von welchen Annahmen gehen sie aus? Katharina Walgenbach schafft Klarheit in der Begriffskonfusion und sorgt für die richtige Anwendung in Studium und pädagogischer Praxis. Die pädagogischen Konzepte stammen aus unterschiedlichen Teildisziplinen: Heterogenität wird primär in der Schul- und der interkulturellen Pädagogik verhandelt, Intersektionalität in der Geschlechterpädagogik, Diversity insbesondere in der Sozial- und interkulturellen Pädagogik. Walgenbach erläutert nicht nur die Herkunft der pädagogischen Konzepte, sondern gibt auch einen Überblick über aktuellste Debatten und Anwendungsbereiche.

 


Für das Projektexperiment 'Interdependenz und Hypertext' (Reher/Walgenbach) wurde ein linear konstruierter Text in eine Hypertextstruktur umgewandelt, der in Form eines 3D-Graphen nun online ist.

 

Hier geht es zum 3D-Graphen. 


Neue Literatur

Knapp, Gudrun-Axeli: Zur Bestimmung und Abgrenzung von „Intersektionalität“. Überlegungen zu Interferenzen von „Geschlecht“, „Klasse“ und anderen Kategorien sozialer Teilung In: Erwägen Wissen Ethik,24, Heft 3, 2013 (S. 3-16)

Walgenbach, Katharina: Heterogenität-Intersektionalität-Diversity in der Erziehungswissenschaft Opladen: Barbara Budrich 2014

Schul, Susanne: HeldenGeschlechtNarrationen: Gender, Intersektionalität und Transformation im Nibelungenlied und in Nibelungen-Adaptionen Frankfurt a.M. u.a.: Peter Lang 2014


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