Das Portal Intersektionalität bietet Forschenden, Lehrenden und Praktiker_innen, die sich positiv auf das Paradigma Intersektionalität/Interdependenzen beziehen, eine digitale Plattform. Es dient damit der Information, Kooperation und Vernetzung sowie der vitalen Weiterentwicklung in Forschung, Lehre und Praxis. Das Portal fördert... Mehr

Aktuelles


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Springer VS.

Das Thema Intersektionalität wird zunehmend in unterschiedlichen Feldern und mit Blick auf verschiedene theoretische wie methodisch-methodologische Ansätze diskutiert. Das Handbuch bietet einen differenzierten Überblick über diese internationalen wie interdisziplinären Diskussionen und öffnet den Blick für weitere Forschungsperspektiven.

Der Inhalt

  • Theoretische Verhältnisbestimmungen
  • Methodische und Methodologische Überlegungen
  • Wissenschaft, Technik und Medien
  • Arbeit und Organisation
  • Bildung, Soziale Arbeit und pädagogische Praxis
  • Recht, Staat und Transnationalität
  • Soziale Bewegung und Aktivismus
  • Körper, Sexualitäten und Lebensweisen

Die Zielgruppen

Wissenschaftler*innen, Studierende und interessierte Personen aus der Praxis

Die Herausgeberinnen

Dr. Astrid Biele Mefebue ist Vertretungsprofessorin für die Soziologie der Diversität in der Sozialwissenschaftlichen Fakultät an der Universität Göttingen.

Dr. Andrea D. Bührmann ist Professorin für die Soziologie der Diversität und Direktorin des Instituts für Diversitätsforschung in der Sozialwissenschaftlichen Fakultät an der Universität Göttingen.

Dr. Sabine Grenz ist Ass.-Professorin für Gender Studies am Institut für Bildungswissenschaft und Leiterin des Referats Genderforschung (RGF) an der Universität Wien.

Unter Mitarbeit von Boka En und Katharina Jäntschi

Boka En promoviert zu Ein- und Ausschlüssen in LGBTIQ*-Bewegungen an der Universität Wien.

Katharina Jäntschi ist wissenschaftliche Mitarbeiter*in am JFF Institut für Medienpädagogik."


Die Internationale Vereinigung für Germanistik (IVG) plant vom 20.- 27. Juli 2025 einen Kongress zu "Sprache und Literatur in Krisenzeiten“. Die Sektion Transnational, Intersektional, Dekolonial, Plural soll Pluralität als Herausforderung und Chance einer Germanistik für das 21. Jahrhundert zentrieren, die Geschichte und Gegenwart der deutschsprachigen Länder heterogen und vernetzt in Forschung und Lehre repräsentiert. Die vorgeschlagene Sektion antizipiert Beiträge zu den folgenden Fragen und Themen:

  • Neue pädagogische Ansätze zur germanistischen Lehre jenseits des etablierten Kanons;
  • Forschung, die inklusiv, intersektional arbeitet und Texte analysiert, die oft ausgeschlossen werden;
  • Theorien, die alle oben genannten Perspektiven im Blick behalten und für Forschung relevant machen;
  • Neue Impulse für die germanistische Forschung und Lehre, die u.a. rassismuskritisch, transnational, dekolonial und intersektional arbeiten.

Neben Vorträgen ist eine Posterpräsentation geplant.

Wir freuen uns über Ihre Vorschläge für Vorträge oder Poster (max. 300 Worte/2000 Zeichen) bis zum 30.11.2022:

Nicole Coleman, ncoleman@wayne.edu
Jeannette Oholi, jeannette.oholi@gcsc.unigiessen.de
Ben Schofield, benedict.schofield@bristol.ac.uk

Weitere Informationen erhalten Sie hier.


Theoretische, empirische und praktische Zugänge im Kontext von Bildung und Erziehung

Springer VS.

"Der Band befasst sich mit der Bedeutung gesellschaftlicher Differenz- und Ungleichheitsverhältnisse für Kindheit und die Lebensweisen von Kindern.

Die Beiträge des Bandes bearbeiten erstens die Frage, inwiefern die erziehungs- und sozialwissenschaftliche Kindheitsforschung diese Verhältnisse in ihrer Intersektionalität bereits betrachtet bzw. welches Potenzial in einer intersektional gedachten Kindheitsforschung liegt.

Zweitens nehmen sie in den Blick, inwiefern Differenz, Ungleichheit und Diskriminierung in pädagogischen Kontexten der Kindheit relevant sind und dort in pädagogisch-programmatischer, professioneller und politischer Hinsicht bearbeitet werden.

Die Herausgebenden

Raphael Bak ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Kindheitsforschung im Elementar- und Primarbereich am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Dr. Claudia Machold ist Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Kindheitsforschung im Elementar- und Primarbereich am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main."


Göttingen 2020, WaldschlösschenVerlag

Die Handreichung "Intersektionale Hochschullehre in der Lehramtsausbildung" vermittelt Wissen und Handlungskompetenz für die intersektionale universitäre Lehre. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die Relevanz eines sensiblen pädagogischen Umgangs mit vielfältigen sexuellen und geschlechtlichen Lebensweisen in der Lehramtsausbildung gelegt.

Hier können Sie die Handreichung herunterladen (Download).


Neue Literatur

Biele Mefebeu, Astrid/Bührmann, Andrea/Grenz, Sabine (Hrsg) (2022): Handbuch Intersektionalitätsforschung. Wiesbaden: Springer.

Möller, Lara /Lange, Dirk (2022): Intersektionalität in der Politischen Bildung: Entangled Citizens. Wiesbaden: Springer.

Bak, Raphael/Machold, Claudia (2022): Kindheit und Kindheitsforschung intersektional denken. Wiesbaden: Springer.

Budde, Jürgen/Blasse, Nina/Rißler, Georg (2020): Zur Relation von Intersektionalitäts- und Inklusionsforschung in der Erziehungswissenschaft. In: GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft 12, H. 3, S. 27-41.

Davis Kathy (2020): Who owns intersectionality? Some reflections on feminist debates on how theories travel. European Journal of Women’s Studies 27, No. 2, S. 113-127.

Bergold-Caldwell, Denise (2020): Schwarze Weiblich*keiten. Intersektionale Perspektiven auf Bildung- und Subjektivierungsprozesse: Bielefeld: Transcript 2020.

hooks, bell (2020): Die Bedeutung von Klasse. Warum die Verhältnisse nicht auf Rassismus und Sexismus zu reduzieren sind. Unrast Verlag.

Bennewitz, Ingrid/Eming, Jutta/Traulsen, Johannes (2019): Gender Studies - Queer Studies - Intersektionalität. Eine Zwischenbilanz aus mediävistischer Perspektive. Göttingen: V & R unipress

Bähr, Matthias/ Kühnel, Florian (2019): Verschränkte Ungleichheit. Praktiken der Intersektionalität in der Frühen Neuzeit. Zeitschrift für historische Forschung. Berlin: Duncker und Humblot

Bronner, Kerstin /Paulus, Stefan (2017): Intersektionalität: Geschichte, Theorie und Praxis. Eine Einführung für das Studium der Sozialen Arbeit und Erziehungswissenschaft. Opladen: Budrich/UTB

Lutz, Helma/ Amelina, Anna (2017): Gender, Migration, Transnationalisierung. Eine intersektionale Einführung. Transcript: Bielefeld.

Bramberger, Andrea/ Kronberger, Silvia/ Oberlechner, Manfred (Hrsg.) (2017): Bildung - Intersektionalität - Geschlecht. StudienVerlag: Innsbruck.

Meyer, Katrin (2017): Theorien der Intersektionalität zur Einführung. Hamburg: Junius

Roig, Emilia (2021): Why we matter. Das Ende der Unterdrückung. Berlin: Aufbau Verlag 2021.

 

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