Das Portal Intersektionalität bietet Forscher_innen und Praktiker_innen, welche sich positiv auf das Paradigma Intersektionalität/Interdependenzen beziehen, eine virtuelle Plattform. Es dient damit der Information, Kooperation und Vernetzung sowie der vitalen Weiterentwicklung in Forschung, Lehre und Praxis. Das Portal fördert... Mehr

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Zeit: 3.-17. Dezember 2018

Hier kommen Sie zur virtuellen Methodenkonferenz „Privilegientest“

Das Portal Intersektionalität bietet mit digitalen Methodenkonferenzen einen Raum für Austausch über intersektionale Praxismethoden.

Die diesjährige Methodenkonferenz widmet sich der Methode des Privilegientests sowie daran anschließender Adaptionen. Ziel der Methode ist die Reflexion der eigenen Privilegien durch die räumliche Sichtbarmachung von strukturellen Diskriminierungen sowie ihren Überschneidungen.

In Anlehnung an den Privilegientest haben sich viele Adaptionen entwickelt – etwa die Übung „wie im richtigen Leben“ (http://baustein.dgb-bwt.de/) sowie die Übung „ein Schritt nach vorne“ (http://hej.gladt.com/archiv/ ).

Die Übungen finden in der politischen Bildungsarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen eine reichhaltige Anwendung bei gleichzeitiger wiederkehrender Kritik.

Dies nehmen wir zum Anlass, um gemeinsam über das Für und Wider der Übung „Privilegientest“ ins Gespräch zu kommen.


"Anti-racist and queer politics have tentatively converged in the activist agendas, organizing strategies and political discourses of the radical left all over the world. Pejoratively dismissed as »identity politics«, the significance of this cross-pollination of theorizing and political solidarities has yet to be fully countenanced. Even less well understood, coalitions of anti-racist and queer activisms in western Europe have fashioned durable organizations and creative interventions to combat regnant anti-Muslim and anti-migrant racism within mainstream gay and lesbian culture and institutions, just as the latter consolidates and capitalizes on their uneven inclusions into national and international orders. The essays in this volume represent a small snapshot of writers working at this point of convergence between anti-racist and queer politics and scholarship from the context of Germany. Translated for the first time into English, these four writers and texts provide a compelling introduction to what the introductory essay calls »a Berlin chapter of the Queer Intersectional«, that is, an international justice movement conducted in the key of academic analysis and political speech which takes inspiration from and seeks to synthesize the fruitful concoction of anti-racist, queer, feminist and anti-capitalist traditions, movements and theories." (Inhaltsbeschreibung des Psychosozial-Verlags).

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Das Buch kann auch als Open Acess heruntergeladen werden. Es gelten dafür die Bedingungen einer Creative Commons Namensnennung.

 


 

Zeit: 8. November 2018 / 10.00 – 17.00 Uhr

Ort: Wuppertal

Wer kennt das nicht, dass trotz bester Reflektion die Fragezeichen im Arbeitsalltag weiterhin bestehen. Neben institutionellen Zwängen spielen dabei oft Verunsicherungen eine Rolle, die mit der Verteilung von Privilegien zu tun haben oder sogar Machtverhältnisse reproduzieren, die sich erst auf den zweiten Blick darstellen lassen. In diesem Workshop werden wir daher auf Basis der kollegialen Beratung in die Praxisberatung einsteigen und uns unsere Praxis anhand von Fallbeispielen genauer anschauen. Die Erprobung der Übertragung einer intersektionalen Perspektive in den pädagogischen Alltag steht dabei im Fokus dieses Workshops.

Somit besteht die Teilnahmevoraussetzung darin, Spaß und Interesse an der Selbstreflektion mitzubringen und gerne auch einen eigenen Praxisfall.

Referentinnen:

Tanja Chawla, rassismuskritische systemische Supervisorin, war früher selbst in der Mädchen*arbeit tätig und begleitet heute in Hamburg verschiedene intersektionale Projekte und Organisationsentwicklungsprozesse.

Cristina Torres Mendes, Fachreferentin zu den Themen Migration und Antidiskriminierung mit Schwerpunkt Personalfortbildungen für die Hamburger Arbeitsverwaltung zu migrationsspezifischen Beratungskompetenzen.

Weitere Informationen und Anmeldung:

http://www.maedchenarbeit-nrw.de/info/termine/lag-QualifizierungsWorkshop7-892018.pdf


Für das Projektexperiment 'Interdependenz und Hypertext' (Reher/Walgenbach) wurde ein linear konstruierter Text in eine Hypertextstruktur umgewandelt, der in Form eines 3D-Graphen nun online ist.

 

Hier geht es zum 3D-Graphen. 

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Neue Literatur

Schildmann, Ulrike/ Schramme, Sabrina/ Libuda-Köster, Astrid: Die Kategorie Behinderung in der Intersektionalitätsforschung. Theoretische Grundlagen und empirische Befunde. Projektverlag: Bochum/Freiburg 2018

Mauer, Heike: Intersektionalität und Gouvernementalität. Die Regierung von Prostitution in Luxemburg. Barbara Budrich Verlag: Opladen 2018

Schildmann, Ulrike/ Schramme, Sabrina: Behinderung: Verortung einer sozialen Kategorie in der Geschlechterforschung und Intersektionalitätsforschung, VS Springer: Wiesbaden 2017

Lutz, Helma/ Amelina, Anna: Gender, Migration, Transnationalisierung. Eine intersektionale Einführung. Transcript: Bielefeld 2017

Hark, Sabine/ Villa, Paula-Irene: Unterscheiden und herrschen. Ein Essay zu den ambivalenten Verflechtungen von Rassismus, Sexismus und Feminismus in der Gegenwart. Transcript: Bielefeld 2017

Bramberger, Andrea/ Kronberger, Silvia/ Oberlechner, Manfred (Hrsg.): Bildung - Intersektionalität - Geschlecht. StudienVerlag: Innsbruck 2017

Denninger, Tina/ Schütze, Lea (Hrsg.): Alter(n) und Geschlecht. Neuverhandlungen eines sozialen Zusammenhangs. Westfälisches Dampfboot: Münster 2017


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