Das Portal Intersektionalität bietet Forscher_innen und Praktiker_innen, welche sich positiv auf das Paradigma Intersektionalität/Interdependenzen beziehen, eine virtuelle Plattform. Es dient damit der Information, Kooperation und Vernetzung sowie der vitalen Weiterentwicklung in Forschung, Lehre und Praxis. Das Portal fördert... Mehr

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Scholars have been exploring the history of women, gender and empire for more than three decades. Starting off by questioning the notion of colonialism as an exclusively male endeavor, they did not just add the stories of white and colonized women to the historiography on empire. They explored the effects of colonization on indigenous and migrant women and stressed the centrality of western women to the imperial project, but went on to expose colonialism itself as a fundamentally gendered project. However, despite the large body of literature that has been produced over years the history of gender and empire is far from told. On the contrary, the amount of scholarship has only served to reveal the complexity of colonial gender practices, relations and ideologies.

Focusing on how gender intersected with other social categories such as race, class, religion and sexuality the conference will reexamine the interconnected histories of gender and empire. At the same time we strive for a comparative perspective of the subject in order to address similarities and differences between various colonial and imperial settings.

Our main objectives are

- to systematically combine gender, colonial and new imperial history and thereby develop new global perspectives on political, social, and cultural processes within empires,

- to apply intersectional approaches to specific historical case studies in order to redefine the complex relationship between gender and empire, and

- to compare maritime and continental empires.

The papers deal with key issues of colonial and gender history such as intimacy, sexuality, war, labor or education. They focus on various imperial formations from “typical” colonies in Africa or Asia, to settler colonial settings and imperial peripheries within Europe or Asia.

The conference will be held in English.

Participation is for free, but please register till August 13th, 2015 since we have only limited seats available at our venue. Contact: Dörte Lerp (dlerp[at]uni-koeln.de), Alina Klein (aklein23[at]smail.uni-koeln.de)

Datum: 23.-26. September 2015

Veranstaltungsort: Internationales Kolleg Morphomata, Weyertal 59, 50937 Köln

weiterführende Informationen


Mit dem Prozess "Mädchenarbeit reloaded" bietet die LAG Mädchenarbeit in NRW Neueinsteiger_innen, Praktiker_innen, alten Häsinnen und Diskurs-interessierten im Rahmen von Fachforen und Fortbildungen die Möglichkeit, , sich über aktuelle Diskurse und Entwicklungen der feministischen Mädchenarbeit zu informieren, Begrifflichkeiten zu klären, sich anregen zu lassen, ihre Arbeit zu reflektieren und sich an der Entwicklung von Perspektiven für die feministische Mädchenarbeit zu beteiligen. Neben dem ersten Fachforum am 11. Juni 2015 sind zwei weitere Fachforen im Herbst 2015 und eine Fortbildung zur rassismuskritischen Mädchenarbeit geplant.
Die theoretischen Impulse sowie die zentralen Ergebnisse der Diskussionen werden zeitnah auf der Website der LAG Mädchenarbeit in NRW e.V. veröffentlicht.

Dieses erste Fachforum im Rahmen des Diskussionsprozesses
Mädchenarbeit reloaded bietet eine Einführung in queere und
intersektionale Diskurse im Kontext von Mädchenarbeit sowie Räume
für fachlichen Austausch, offene Fragen, neue Möglichkeiten,
Widerstand, Widersprüche sowie kreatives Weiterdenken...

Datum: 11. Juni 2015

Zeitrahmen: 9-15h

Veranstaltungsort: Geschäftsstelle der Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit in NRW e.V.
Robertstraße 5a, 42107 Wuppertal

weitere Informationen


Für das Projektexperiment 'Interdependenz und Hypertext' (Reher/Walgenbach) wurde ein linear konstruierter Text in eine Hypertextstruktur umgewandelt, der in Form eines 3D-Graphen nun online ist.

 

Hier geht es zum 3D-Graphen. 


4. Graduiertenkonferenz des Gießener Graduiertenzentrums Sozial-, Wirtschafts-, und Rechtswissenschaften (GGS)

Intersektionalität verfolgt das Ziel, Dimensionen sozialer Ungleichheit in ihrer ‚Verwobenheit‘ bzw. ‚Überkreuzung‘ zu beschreiben und deren Wechselspiel zu analysieren. Unterschiedliche soziale Kategorien, wie beispielsweise Geschlecht, Alter oder Ethnizität, werden folglich nicht einzeln oder additiv, sondern gleichzeitig in den Blick genommen. Soziale Kategorien in ihrer ‚Verwobenheit‘ werden dabei nicht zwangsweise als statisch gesehen, sondern können in ihrem Zusammenspiel auch als dynamische Prozesse verstanden werden, wie sich diese in biografischen Verläufen nachzeichnen lassen. Wir gehen davon aus, dass sich das innovative Potenzial einer intersektionalen Perspektive im Kontext der Biografieforschung als fruchtbar erweisen könnte, da sich mittels biografischer Ansätze einerseits verschiedene soziale Kategorien gleichzeitig in den Blick nehmen lassen und sich andererseits verfolgen lässt, ob und wie sich das Zusammenspiel verschiedener Kategorien möglicherweise im Verlauf des Lebens verändert. Eine biografische Sichtweise könnte diesbezüglich eine neue Möglichkeit eröffnen, die lebensgeschichtliche Relevanz sozialer Kategorien zu bestimmen.

Wir laden Promovierende und Postdoktorierende aus allen wissenschaftlichen Disziplinen, die sich mit dem biografischen Zusammenspiel unterschiedlicher Kategorien sozialer Benachteiligung auseinandersetzen, zu der Konferenz der Forschungssektion „Soziale Ungleichheit und Geschlecht“ am Gießener Graduiertenzentrum Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften ein.
Geplant sind Vorträge mit einer Dauer von jeweils ca. 25 Minuten und einer anschließenden Diskussion im Plenum von ca. 20 Minuten. Interessenten werden bis einschließlich 30. Juni um einen Abstract im Umfang von ca. 2000 Zeichen gebeten. Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben.

Organisation und Kontakt:
Dominik.Wagner[ät]erziehung.uni-giessen.de
Silke.Jakob[ät]yahoo.de

Termin: 27.-28.11.2015

Ort: Justus-Liebig-Universität Gießen


Neue Literatur

Windisch, Monika: Behinderung - Geschlecht - Soziale Ungleichheit: Intersektionelle Perspektiven Bielefeld: Transcript Verlag 2014

Gutiérrez Rodríguez, Encarnación: Intersektionalität oder Wie nicht über Rassismus sprechen In: Hess, Sabine/Langreiter, Nicole/Timm, Elisabeth (Hrsg.): Intersektionalität revisited. Empirische, theoretische und methodische Erkundungen Bielefeld: transcript 2011 (S. 77-100)

Knapp, Gudrun-Axeli: Zur Bestimmung und Abgrenzung von „Intersektionalität“. Überlegungen zu Interferenzen von „Geschlecht“, „Klasse“ und anderen Kategorien sozialer Teilung In: Erwägen Wissen Ethik,24, Heft 3, 2013 (S. 3-16)


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