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Über heteronormative Machtmechanismen und die Verletzlichkeit nonkonformer Geschlechter

›Neue‹ Existenzweisen der Geschlechter wie z.B. Transgender, Intersexuelle, Transsexuelle und Crossdresser_innen sind längst Alltag.

Was bedeutet es, wenn geschlechtlich nonkon- forme Personen von massiven Gewalt- und Diskriminierungswiderfahrnissen berichten, die gesellschatlich unbekannt und/oder nicht anerkannt werden?

Die vorliegende Studie befasst sich mit dieser Leerstelle der Gewaltforschung. Geschlechtlich nonkonforme Personen, die sich selbst beispielsweise als ›Transgender‹, ›Interqueer‹, ›Quee- rer Transboy‹, ›Lesbian Boy‹, ›Transfrau‹, ›Transmann‹ oder ›Butch‹ verorten, berichteten in 18 qualitativen Interviews und in einer Gruppendiskussion von ihren Gewalt- und Diskriminierungswiderfahrnissen. Die Analyse systematisiert die verschiedenen Dimensionen der Diskriminierung und Gewalt, und befasst sich mit den Möglichkeiten zum Widerstand. Im Fokus stehen Auseinandersetzungen mit der Subjektkonstituierung, mit dem Coming Out, mit der zweigeschlechtlichen Architektur, mit sexueller Gewalt und Gewalt in Normierungsinstanzen. Aus poststrukturalistischer Perspektive zeigt die Gewaltstudie Funktionsweisen heteronorma- tiver Machtverhältnisse auf und veranschaulicht, dass geschlechtliche und sexuelle Eindeutigkeit in binären Systemen ein heteronormatives Privileg darstellt.

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Anlässlich der Gründung des Zentrums GeStiK – Gender Studies in Köln findet an der Universität zu Köln eine Tagung mit dem Titel "Immer beweGENDER. Transformationen (in) der Geschlechterforschung" statt. 

Zeit: Freitag, 22. Juni – Samstag, 23. Juni 2012

Ort: Tagungsraum 004, Neues Seminargebäude, Universität zu Köln

vorläufiges Tagungsprogramm (PDF)

 

 

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