Hinweise und Tipps

Die FUMA Fachstelle Gender NRW veranstaltet am 13. Juni eine Fachtagung zum Thema „ Ich will sein, wer ich bin! Sexuelle Vielfalt als wertvolle Verunsicherung“ im Reinoldinum in Dortmund.

Im Alltag von Kindern und Jugendlichen haben Aufklärung und Sexualität ganz allgemein oftmals einen Platz gefunden. Dabei wachsen Kinder und Jugendliche allerdings weitestgehend mit dem Mythos der Zweigeschlechtlichkeit und der Norm der Heterosexualität auf. Die Anerkennung unterschiedlicher sexueller und geschlechtlicher Orientierungen und Identitäten ist dringend nötig. Im Querschnitt der pädagogischen Praxis haben eine sichtbare Wertschätzung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen, Transgendern und Intersexuellen (LSBTTI) bislang kaum Platz gefunden. Manchmal fehlt es u.a. auch an Wissen über und Bewusstsein für die Realitäten und die Potentiale geschlechtlicher Vielfalt.Diese Fachtagung setzt hier an und vermittelt Informationen, Praxisansätze und Kontakte in NRW zum Thema.Ziel der Tagung ist es, sowohl den Einfluss der Diskriminierung auf die Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen zu beschreiben als auch Herausforderungen für sexuelle Vielfalt in der pädagogischen Praxis aufzuzeigen. Als Hauptreferierende konnten Frau Prof. Dr. Jutta Hartmann (Alice Salamon Hochschule Berlin) und Lucie Veith (Vorstand Intersexuelle Menschen e.V.) gewonnen werden. Fünf Workshops vermitteln Wissen und Erfahrungen aus verschiedenen Feldern der Praxis. Eingerahmt wird die Veranstaltung von kulturellen Beiträgen und einem Infomarkt zum Thema der Tagung, auf dem sich eine vielfältige Reihe von Trägern und Initiativen in NRW vorstellen.


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