Hinweise und Tipps

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Montag, 2. September 2013 / 16.00 – 20.00Uhr

Friedrich-Ebert-Stiftung / Haus 1, Hiroshimastr. 17 / 10785 Berlin

TWITTER HASHTAG: #abbloggen

Livestream ab 16.00 Uhr unter: http://fes.talk42.de

2013 ging ein #Aufschrei durch Deutschland, der eine bundesweite Sexismus-Debatte lostrat. Mit der Twitter-Aktion machten Hunderte von Frauen sichtbar, wie alltäglich Sexismus und sexuelle Übergriffe sind. Etwa zeitgleich dominierte die Frage den öffentlichen Diskurs, wie mit rassistischen Begriffen in Kinderbüchern umzugehen sei. Beide Debatten sind nicht neu, wurden aber selten derart in den Massenmedien und den Weblogs – der sogenannten Blogosphäre – verhandelt. Auffallend ist der unterschiedliche Verlauf der Berichterstattung: Während die Blogosphäre etwa den Änderungsvorschlägen für Kinderbücher überwiegend zustimmte, sprachen die öffentlichen Medien von Zensur bis hin zu einem Angriff auf die literarische Freiheit. Auch die Sexismus-Debatte sorgte für geteilte Meinungen, vor allem in der Blogosphäre selbst.

Doch wie können Rassismus und Sexismus durch Medien sichtbar gemacht werden? Wie und durch wen geschieht dies? Welches Potenzial bergen die Massenmedien und wie unterscheidet sich davon die Blogosphäre? Wer kann durch welche Medien wie erreicht werden? Verlaufen die Debatten parallel oder konzentrieren sie sich auf einen Kanal?

>> Veranstaltungsflyer zum Download

 


Die FUMA Fachstelle Gender NRW veranstaltet am 13. Juni eine Fachtagung zum Thema „ Ich will sein, wer ich bin! Sexuelle Vielfalt als wertvolle Verunsicherung“ im Reinoldinum in Dortmund.

Im Alltag von Kindern und Jugendlichen haben Aufklärung und Sexualität ganz allgemein oftmals einen Platz gefunden. Dabei wachsen Kinder und Jugendliche allerdings weitestgehend mit dem Mythos der Zweigeschlechtlichkeit und der Norm der Heterosexualität auf. Die Anerkennung unterschiedlicher sexueller und geschlechtlicher Orientierungen und Identitäten ist dringend nötig. Im Querschnitt der pädagogischen Praxis haben eine sichtbare Wertschätzung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen, Transgendern und Intersexuellen (LSBTTI) bislang kaum Platz gefunden. Manchmal fehlt es u.a. auch an Wissen über und Bewusstsein für die Realitäten und die Potentiale geschlechtlicher Vielfalt.Diese Fachtagung setzt hier an und vermittelt Informationen, Praxisansätze und Kontakte in NRW zum Thema.Ziel der Tagung ist es, sowohl den Einfluss der Diskriminierung auf die Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen zu beschreiben als auch Herausforderungen für sexuelle Vielfalt in der pädagogischen Praxis aufzuzeigen. Als Hauptreferierende konnten Frau Prof. Dr. Jutta Hartmann (Alice Salamon Hochschule Berlin) und Lucie Veith (Vorstand Intersexuelle Menschen e.V.) gewonnen werden. Fünf Workshops vermitteln Wissen und Erfahrungen aus verschiedenen Feldern der Praxis. Eingerahmt wird die Veranstaltung von kulturellen Beiträgen und einem Infomarkt zum Thema der Tagung, auf dem sich eine vielfältige Reihe von Trägern und Initiativen in NRW vorstellen.


Zeit: Donnerstag,  25.04.13, 19.00 Uhr

Ort:  Linienstraße 138, Berlin (Nähe U-6 Oranienburger Tor)

In Deutschland, auch in Berlin, diskutieren seit einiger Zeit junge Feministinnen über einen “neuen” Feminismus, u.a. setzen sie sich kritisch mit den Thesen und Organisationen der Frauenbewegung der 70er Jahre auseinander, in denen Feministinnen of Colour erst sehr spät einen
Platz fanden.
Bei unserer Podiumsdiskussion stellen wir die Frage, welchen Einfluss heute
Feministinnen mit unterschiedlichen ethnischen und sozialen Hintergründen
und sexueller Orientierung auf diese Debatte nehmenund nehmen können.
Welchen Raum gibt es für ihre Erfahrungen und Ideen?

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Fr, 22.02.13, im Carl-Schurz-Haus, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

In die Interaktion von Menschen schreibt sich unwillkürlich ihr Geschlecht ein, ebenso wie auch ihr Status. Selbstverständlich interagieren wir mit unserem Gegenüber auf nonverbaler Ebene, oft ohne uns bewusst zu sein, was wir durch Tonfall, Mimik oder Gestik über uns verraten. Unsere eigenen Körper sind, um mit Geschlechterforschenden wie Pierre Bourdieu, Harald Garfinkel, Sarah Fenstermaker oder Candace West zu sprechen, gleichsam Agenten gesellschaftlicher Machtverhältnisse und damit auch der Geschlechterordnung.

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>> Flyer zur Veranstaltung


15.02.2013, Berlin, Lateinamerika-Institut, FU Berlin,
Rüdesheimer Str. 54-56, 14197 Berlin, Room 201.

Due to its heterogeneity and its long-standing history of colonialism, the Caribbean provides a rich field of research for questions related to ethnicity, race and gender in past and present. The workshop puts a spotlight on the greater Caribbean region, (i.e. the islands as well as the surrounding mainland countries in the Americas, including the Caribbean diaspora) as an under-researched area in the German academic landscape. We wish to assess current trends and new approaches in the interdisciplinary research on the Caribbean and to provide an exchange platform especially for young scholars who especially take transatlantic relations into consideration. We are particularly interested in empirically based approaches on social practices and arenas where processes of identity-building take place: religion, social and ethno-political movements, national discourses, cultural or artistic practices and manifestations.

The workshop is designed to be a stepping stone for establishing a sustainable and lasting network of scholars. It will allow for an exchange of views of junior scholars with regard to their current academic and aspired academic activities on the Caribbean. In order to provide a long-term platform for mutual exchange and information flow, we will launch a network-website, where members can showcase their research projects and areas of interest. This platform will inspire an ongoing dialogue with researchers from Europe and the Caribbean to ensure that we not only do research about the Caribbean but interact and cooperate with scholars from the region and engage in fruitful discussions.

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