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Mitreden können!

Hallo, wir sind das Bündnis „behindert und verrückt feiern“ Pride Parade Berlin.

Wir kämpfen für eine Welt, in der Menschen nicht ausgeschlossen werden. Dazu organisieren wir seit 2013 jährlich die Parade in Berlin. Wir wollen damit erreichen, dass behinderte und verrückte Menschen in der Gesellschaft mehr wahrgenommen werden. Wir wollen die Öffentlichkeit sensibilisieren und über Erfahrungen, Ausgrenzungen und Forderungen von behinderten und verrückten Menschen aufklären. Außerdem bieten wir Menschen, die als behindert oder verrückt ausgegrenzt werden, die Gelegenheit, sich selbstbewusst auf den Straßen Berlins zu zeigen. Mit der Parade werden ehrenamtlich aktivistische Arbeit, Protest und gemeinsames Feiern von Vielfalt zusammengebracht. Mit dieser Kombination sollen auch Menschen angesprochen werden, die sich auf klassischen Demonstrationen nicht wohlfühlen. Wir wollen dabei selbst möglichst inklusiv sein. Wir freuen uns, dass so viele verschiedene Menschen die „behindert und verrückt feiern“ Pride Parade organisieren - seit diesem Jahr auch gehörlose Menschen. Deshalb haben wir Gebärdensprachdolmetscher*innen gefunden, die für uns dolmetschen. Weil die Dolmetscher*innen von ihrer Arbeit leben, wollen wir sie auch dafür bezahlen. Wir brauchen deswegen Geld für Dolmetscher*innen. Wir zahlen für eine Stunde dolmetschen in Deutsche Gebärdensprache 50 Euro. Wir treffen uns wöchentlich, jedes Treffen dauert 2 bis 3 Stunden. Deswegen brauchen wir immer 2 Dolmetscher*innen. Insgesamt brauchen wir für den Rest des Jahres also 8.500 €. Wir freuen uns, wenn ihr unterstützen wollt, dass mehr und verschiedene Menschen die Parade mitgestalten können. Jeder Euro zählt, ob als Familie, WG, Einzelperson oder Gruppe. Trööööt!

Fragen? Dann meldet euch bei uns: pride-parade@gmx.de

Weitere Infos auf www.pride-parade.de und www.facebook.com/PrideParadeBerlin/

Hier geht es zum Spendenaufruf: https://www.gofundme.com/behindert-amp-verruckt-feiern-pride-parade-berlin


Zur Ergänzung des Lehrangebotes werden für das Wintersemester 2018/19 sechs Lehraufträge vergeben, die sich aus rechtswissenschaftlicher, wirtschaftswissenschaftlicher, mathematisch – naturwissenschaftlicher, historischer, medizinischer oder politikwissenschaftlicher Perspektive mit Geschlechterfragen, Mechanismen und Effekten von Ein- und Ausschlüssen, Diskriminierungen, Materialisierungen, Privilegierungen und deren Bedeutung für die Wissensproduktion beschäftigen.

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen schicken Sie
k.kalmbach@uni-koeln.de
Bewerbungsschluss ist der 03. Juni 2018 (Ausschlussfrist).

Weitere Informationen erhalten Sie hier.


Kimbuk ist das erste vielfältige Kinderbuchfestival in Deutschland.
Es findet am Samstag, den 9. Juni 2018 in der Werkstatt der Kulturen in Berlin statt.

Als Refernt*innen für Workshops und Panel für Erwachsene sind u.a. bestätigt:

Prof. Dr. Maureen Maisha Auma

ist Erziehungswissenschaftlerin, Geschlechterforscherin  und seit 2008 Professorin für Kindheit und Differenz (Diversity Studies) an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Seit 2014 ist sie weiterhin Gastprofessorin am ZtG, Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien und am Institut für Erziehungswissenschaften (Abteilung Historische Bildungsforschung) der Humboldt-Universität-Berlin tätig.

Tupoka Ogette

ist bundesweite und langjährige Expertin für Vielfalt und Antidiskriminierung. In dieser Funktion leitet sie gemeinsam mit Steve Lawson Workshops, Fortbildungen und Trainings. Ogette ist Autorin des Buches „exit Racism. Rassismuskritisch denken lernen.
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Monika Osberghaus

arbeitete als Buchhändlerin, studierte Kinderliteratur und betreute jahrelang die Kinderbuchseiten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Heute ist sie Verlegerin des Klett Kinderbuch Verlags, dessen Bücher vielfältig, engagiert, frech, witzig sind und  eher einen Hang zum Antipädagogischen haben. Genau richtig für Kinder auf dem Weg zu unabhängigen Leseratten.
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Constanze von Kitzing

ist Illustratorin. Mit Hundertschaften von Prinzessinnen und Pferden begann ihre frühe Leidenschaft für Stift und Papier. Heute bevorzugt sie lustig schräge Charaktere in satten Farben, die sie mit viel Detailliebe lebendig werden lässt. Von Kitzings Kinderbücher sind international preisgekrönt und in 14 Ländern erschienen.
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Gabriele Koné

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei ISTA/Fachstelle Kinderwelten und dort im Bereich vorurteilsbewusste Bücher und Medien tätig. Außerdem Fachreferentin für Interkulturalität, Flucht und Migration, Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung.

Tanja Kollodzieyski

ist Literaturwissenschaftlerin und Bloggerin. Als „Rollifräulein“ twittert und bloggt sie über das Leben mit Behinderung, vor allem aber über den Umgang mit behinderten Figuren in Filmen, Serien und Büchern. Ihre Masterarbeit schrieb sie über Figuren mit Behinderung im Märchen.
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Für das Kinderprogramm sind u.a. bestätigt:

Patricia Thoma

ist bildende Künstlerin und Bilderbuchillustratorin. Nach ihrem Kunststudium am Chelsea College of Art und Design in London, lehrte sie an Universitäten in Festlandchina und Taiwan. Ihre Arbeiten wurden mit zahlreichen Preisen und Stipendien bedacht sowie in internationalen Ausstellungen gezeigt.

Constanze von Kitzing

ist Kinderbuchautorin und -illustratorin und liebt Kinder jeder Größe, Form und Farbe. Ihr Ziel ist es beflügelnde Geschichten zu schreiben und zu bebildern, bei denen Kinder sich geliebt und verstanden fühlen und die ihnen helfen ihre Gefühle und Handlungen im täglichen Leben zu reflektieren.
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Hoa Mai Trần

ist Kindheitspädagogin und hat Erfahrungen in Krippen, Kita’s, bilingualen Privatschulen bis hin zum Kinderheim gesammelt. Sie arbeitet als Forscherin, politische Bildungsreferentin sowie Fortbildnerin im Ansatz der vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung. Ihr aktuelles Projkt heißt „Zwischen Sandkasten und Abschiebung. Geflüchtete Kinder erzählen vom Leben Berliner Sammelunterkünften“.

Carina Kühne

Seit dem großen Erfolg des Films BE MY BABY, in dem sie die weibliche Hauptrolle spielt, ist das Schauspiel in Film und Fernsehen zum wichtigsten Part ihres Lebens geworden. Mit „Rieke mag nicht mehr allein sein“ schrieb sie ihre erste Kindergeschichte.
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Peter Guckes

lebt als Illustrator und Grafiker in Berlin. Er erzählt gerne Geschichten in Bildern und schreibt auch manchmal ein Kinderbuch.

Luzie Loda

ist Medienwissenschaftlerin und hat sich auf die Bereiche Kunst- und Kulturvermittlung für eine junge Zielgruppe spezialisiert. Mit „PS: Es gibt Lieblingseis“ (2018) veröffentlicht sie ihr erstes Kinderbuch bei Marta Press.

Tina Richter

ist studierte Sprachwissenschaftlerin und arbeitet seit vielen Jahren als Seminar- und Kursleiterin zum Thema Spracherwerb. Seit 2014 gibt sie für babySignal Eltern-Kind-Kurse, bei denen es um das Erlernen und den freudvollen Umgang mit Babygebärden geht.
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Silja Korn

ist die erste blinde Erzieherin in Deutschland. Sie ist künstlerisch tätig, fotografiert, schreibt Kurzgeschichten und engagiert sich in sozialen Bereichen. In Workshops über Kunst und andere Themen baut sie Barrieren ab.

LINOFOTOGRAFIE

heißt Fotospaß für alle! Und mit der wundersam tollen Fotokiste wird der Spaß inklusiv(e)! Der Kreativität ist durch die zahlreichen Accessoires keine Grenzen gesetzt. Die Bilder werden sofort und in professioneller Qualität ausgedruckt. Das Erlebnis des Photobooth bindet alle Gäste, Kinder und Familien mit ein und schafft bleibende Erinnerungen zum Mitnehmen.

Glückschuh Verlag

Kinderkonzert mit Lesung des Buches „Kleiner Dreckspatz Aurelia“.

 

Weitere Informationen finden Sie auf www.kimbuk.de.



Buchcover des Buches
Buchcover

In den letzten zwei Jahrzehnten ist die LGBT-Bewegung (Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender) in einer im Vergleich zu anderen Menschenrechtsbewegungen beispiellosen Geschwindigkeit gewachsen.
Phillip M. Ayoub zeichnet die jüngere Geschichte dieser transnationalen Bewegung in Europa nach. Er zeigt, wie das »Coming-out« die marginalisierte Gesellschaftsgruppe ins Zentrum der politischen Debatte rückte und ihr zu längst fälligen Rechten verhalf. Neben der Analyse der von der Bewegung vertretenen Normen steht vor allem die Frage im Zentrum, warum die gesellschaftsrechtliche Anerkennung der LGBT-Minderheiten in den jeweiligen Staaten so unterschiedlich verläuft.

 


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