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Wiedergabe des Petitionstextes:

"Wir sind gehörlos und auch unser Leben ist durch die Corona-Pandemie in Gefahr! Die Pressekonferenzen und TV-Sendungen der Bundesregierung zum Corona-Virus sind aber ohne Gebärdensprache, obwohl die Bundesregierung nach der UN-Behindertenrechtskonvention gesetzlich dazu verpflichtet ist. Das ist skandalös!

Fehlen Informationen in Gebärdensprache, so bedeutet es, dass Gehörlose und auch Schwerhörige, die auf Gebärdensprache angewiesen sind, schlecht bis gar nicht informiert sind über die akute Bedrohungslage. Wir haben ein Recht auf Informationen, Schutz- und Vorbereitungsmaßnahmen, Herr Gesundheitsminister Jens Spahn, liebes Robert-Koch-Institut und andere Entscheider*innen deutschlandweit! 

Wir fordern die Einbindung der Gebärdensprache direkt im Fernsehen! In fast allen anderen Ländern wie Österreich, Italien, Irland, Spanien, Amerika, Kuwait und vielen mehr sieht man den*die Gebärdensprachdolmetscher*in direkt neben den Entscheidungsträger*innen stehen. Das brauchen und wollen wir auch in Deutschland!

Gebärdensprache ist die Muttersprache der Mehrheit der Gehörlosen. Nur sie ist in der Lage Gehörlose vollumfänglich und in Echtzeit genau die gleichen Informationen wie Hörenden zu übermitteln! 

Wir fordern: 

  • Regierungserklärungen und Pressekonferenzen der Bundesregierung, Landesregierungen der Bundesländer sowie des Robert-Koch-Instituts mit Live-Verdolmetschung in Deutsche Gebärdensprache mittels Präsenzdolmetscher*innen für Deutsch und Deutsche Gebärdensprache im Fernsehen
  • Gebärdensprachdolmetscher-Einblendungen in allen Informationssendungen zum Corona-Virus im Fernsehen sowie Internet (bspw. Zusatzsendungen.) 
  • Tagesaktuelle Informationen zu Corona mit Gebärdensprache
    Übersetzung von schriftlichen Inhalten in Form von Gebärdensprachvideos (bspw. den Podcast des NDR mit dem Virologen Prof. Dr. Drosten)
  • Übersetzung von Videoclips zu Corona in Gebärdensprache (v.a. bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.)
  • Unverzügliche Bereitstellung von Videotelefonie mit Notfall-Dolmetscher*innen für Deutsch und Deutsche Gebärdensprache bei Fragen zu Kindergartenschliessungen, etc. 
  • ​Eigene zentrale Corona-Hotline für Gehörlose als barrierefreier Zugang zum Versorgungssystem bei bei Verdacht auf eine Infektion mit einem dafür vorgesehenen Videochat mit Gebärdensprache.
  • Sofortige Umsetzung von gängigen Vorschriften, Gesetzen, Aktionsplänen und Konventionen zur Barrierefreiheit für gehörlose Bürger und Bürgerinnen (Behindertengleichstellungsgesetz, UN-Behindertenrechtskonvention, Infektionsschutzgesetz, Artikel 3 Grundgesetz)

Kurz gesagt: Wir fordern unverzüglich ein Budget für sofortige Herstellung der Barrierefreiheit für Gehörlose/gebärdensprachkompetente Menschen in Krisen- und Katastrophensituationen.

Dieses barrierefreie Vorgehen muss auch für die nächsten Krisen/Katastrophen auf allen Ebenen fixiert werden: Bundes-, Landes- und Kommunalebene!

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Unterschrift. Wir wollen und müssen uns und unser, auch hörendes, Umfeld - genau wie alle anderen - schützen und informieren können!

Vielen Dank! 
Katja Fischer, Sabine Heinecke und Julia Probst

In Kooperation mit:

Deutscher Gehörlosenbund e.V. mit seinen Landesverbänden"

(Quelle: Link anklicken)

Hier können Sie die Petition unterschreiben: Link anklicken.

 


Dieser Band versammelt Beiträge, die Geschlecht, Sexualität, Behinderung, Religion, Kultur, Ethnizität und Klasse als machtförmige, verwobene und ambivalent aufeinander bezogene Dimensionen diskutieren. Sie analysieren die Wechselwirkungen struktureller Verhältnisse, diskursiver Formationen und subjektiver Ein- und Umarbeitungen in ihrer Komplexität, Gleichzeitigkeit und Widersprüchlichkeit.


Mit Beiträgen u.a. von Theresia Degener, Sabine Hark, Encarnacion Gutierrez Rodriguez und Nira Yuval-Davis.


Über heteronormative Machtmechanismen und die Verletzlichkeit nonkonformer Geschlechter

›Neue‹ Existenzweisen der Geschlechter wie z.B. Transgender, Intersexuelle, Transsexuelle und Crossdresser_innen sind längst Alltag.

Was bedeutet es, wenn geschlechtlich nonkon- forme Personen von massiven Gewalt- und Diskriminierungswiderfahrnissen berichten, die gesellschatlich unbekannt und/oder nicht anerkannt werden?

Die vorliegende Studie befasst sich mit dieser Leerstelle der Gewaltforschung. Geschlechtlich nonkonforme Personen, die sich selbst beispielsweise als ›Transgender‹, ›Interqueer‹, ›Quee- rer Transboy‹, ›Lesbian Boy‹, ›Transfrau‹, ›Transmann‹ oder ›Butch‹ verorten, berichteten in 18 qualitativen Interviews und in einer Gruppendiskussion von ihren Gewalt- und Diskriminierungswiderfahrnissen. Die Analyse systematisiert die verschiedenen Dimensionen der Diskriminierung und Gewalt, und befasst sich mit den Möglichkeiten zum Widerstand. Im Fokus stehen Auseinandersetzungen mit der Subjektkonstituierung, mit dem Coming Out, mit der zweigeschlechtlichen Architektur, mit sexueller Gewalt und Gewalt in Normierungsinstanzen. Aus poststrukturalistischer Perspektive zeigt die Gewaltstudie Funktionsweisen heteronorma- tiver Machtverhältnisse auf und veranschaulicht, dass geschlechtliche und sexuelle Eindeutigkeit in binären Systemen ein heteronormatives Privileg darstellt.


Die FUMA Fachstelle Gender NRW veranstaltet am 13. Juni eine Fachtagung zum Thema „ Ich will sein, wer ich bin! Sexuelle Vielfalt als wertvolle Verunsicherung“ im Reinoldinum in Dortmund.

Im Alltag von Kindern und Jugendlichen haben Aufklärung und Sexualität ganz allgemein oftmals einen Platz gefunden. Dabei wachsen Kinder und Jugendliche allerdings weitestgehend mit dem Mythos der Zweigeschlechtlichkeit und der Norm der Heterosexualität auf. Die Anerkennung unterschiedlicher sexueller und geschlechtlicher Orientierungen und Identitäten ist dringend nötig. Im Querschnitt der pädagogischen Praxis haben eine sichtbare Wertschätzung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen, Transgendern und Intersexuellen (LSBTTI) bislang kaum Platz gefunden. Manchmal fehlt es u.a. auch an Wissen über und Bewusstsein für die Realitäten und die Potentiale geschlechtlicher Vielfalt.Diese Fachtagung setzt hier an und vermittelt Informationen, Praxisansätze und Kontakte in NRW zum Thema.Ziel der Tagung ist es, sowohl den Einfluss der Diskriminierung auf die Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen zu beschreiben als auch Herausforderungen für sexuelle Vielfalt in der pädagogischen Praxis aufzuzeigen. Als Hauptreferierende konnten Frau Prof. Dr. Jutta Hartmann (Alice Salamon Hochschule Berlin) und Lucie Veith (Vorstand Intersexuelle Menschen e.V.) gewonnen werden. Fünf Workshops vermitteln Wissen und Erfahrungen aus verschiedenen Feldern der Praxis. Eingerahmt wird die Veranstaltung von kulturellen Beiträgen und einem Infomarkt zum Thema der Tagung, auf dem sich eine vielfältige Reihe von Trägern und Initiativen in NRW vorstellen.


Am 7. Juli 2012 findet im Asienhaus in Hamburg ein Seminar zum Thema "Häusliche Gewalt gegen Frauen in Südostasien" statt.

Zeit: 7.Juli 2012, 10.00-18.00 Uhr

Ort: Werkstatt 3, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg

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