Hinweise und Tipps

Abgebildet ist ein YouTibe-Video-Ausschnitt. Man sieht den Schriftzug "Mensch ist Mensch" der Kampagne von AbilityWatch.

AbilityWatch begleitet eine Kampagne gegen die aktuelle Triage-Handlungsempfehlung bezüglich medizinischen Ressourcen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie. Diese Handlungsempfehlung zog starke Kritik auf sich, da sich in ihr sozialdarwinistische und abilisitische Tendenzen einer Selektionslogik (anhand einer "Gebrechlichkeitsskala") nach Ver-Wert-Barkeit zeigen. Damit steht die Handlungsempfehlung im Widerspruch mit dem Grundgesetz. Demgemäß wurde nun auch eine Verfassungsbeschwerde eingereicht, die ebenefalls von AbilityWatch begleitet wird.

Hier können Sie sich das Erklär-Video zur Problemstellung der Handlungsempfehlung ansehen/anhören.

Hier können Sie die Pressemitteilung von AbilityWatch zur Verfassungsbeschwerde lesen/vorlesen lassen.


"Um gesellschaftlich teilhaben zu können, kopieren Menschen aus dem Autismus-Spektrum neurotypisches Verhalten. Doch diese Anpassung kann für autistische Menschen ungesund und gefährlich werden."

Hier können Sie den Artikel weiter lesen/weiter vorlesen lassen.


"Nachdem der Bundestag in der letzten Woche das Intensivpflege– und Rehabilitationsstärkungsgesetz (IPReG) verabschiedet hat, sind viele Betroffene und Angehörige entsetzt. Der Grund hierfür liegt einerseits beim Gesetz selbst, andererseits aber insbesondere im Gesetzgebungsprozess und der (fehlenden) Beteiligung der  Betroffenen und ihrer Verbände"

Hier können Sie den Artikel von AbilityWatch weiter lesen/weiter vorlesen lassen.


Heute findet von 13:30 Uhr- 15:30 Uhr ein stiller Protest gegen die geplanten Gesetzesentwürfe zur Intensivpflege vor dem Bundestag statt.

Heute findet von 13:30 Uhr- 15:30 Uhr ein stiller Protest gegen die geplanten Gesetzesentwürfe zur Intensivpflege vor dem Bundestag statt.

Das Statement des ALS-mobil e.V. zur aktuellen Situation:

"Berlin, 02.07.2020 ab 17 Uhr

Spahns IPReG Heimzwang scheitert an den Protesten der Betroffenen

… und die Proteste der Betroffenen an der SPD

Die Gesetzentwürfe RISG und GKV-IPReG aus dem von Jens Spahn geführtem Bundesministerium für Gesundheit  haben Menschen mit Behinderung und Intensivpflegebedarf 49 Wochen lang in Angst und Schrecken versetzt. Gegen die  fehlende Beteiligung der Betroffenen und die fehlende Transparenz im Gesetzgebungsprozess wurde heute noch einmal vor dem Bundestag protestiert.

Der furchtbare und unnötige  Angriff auf unsere Selbstbestimmung wurde von uns Betroffenen in vielen Teilen verhindert. Das Gesetz ist dennoch sowohl handwerklich als auch inhaltlich schlecht.

Mit der ursprünglichen Intention, Intensivpflege ausschließlich in stationären Einrichtungen stattfinden zu lassen,  ist der Minister am Protest der Betroffenen fulminant gescheitert. Mit Fortbestand alter Fehlanreize wie dem DRG-System und dem Setzen neuer bzw. der Umkehrung von Fehlanreizen nun zugunsten stationärer Versorgung, ist der Anspruch des Gesetzes Wirtschaftsbetrug zukünftig zu verhindern ebenfalls komplett gescheitert.

Der Anspruch, die Qualität der Versorgung intensivpflegebedürftiger Menschen zukünftig besser zu versorgen ist gescheitert. Die bisherigen Prüfinstanzen wie der MD(K) werden ihre Arbeit fortsetzen. Anstatt die Sozialgesetzbücher im Sinne der UN-BRK abzustimmen, werden Intensivpflegebedürftige künftig zwischen deren unterschiedlichen Logiken zerrieben werden.

Die in letzter Minute von der Koalition eingebrachten Änderungsanträge stellen Verbesserungen dar, jedoch hat man sich dagegen entschieden, den Betroffenen mit klaren Formulierungen Rechtssicherheit zu garantieren. „Berechtigte Wünsche“ sind wieder eine „traumhaft unsichere Formulierung“ deren Definition wir hier kurz aus dem SGB IX aufzeigen wollen: 

„Berechtigt sind die vom Leistungsberechtigten geäußerten Wünsche dann, wenn ihnen keine Rechtsvorschrift entgegensteht … Inwieweit sich Wünsche des Berechtigten innerhalb des geltenden gesetzlichen Leistungsrechts bewegen, ist i. d. R. auch unter Berücksichtigung … des Wirtschaftlichkeitsgebots zu beurteilen.“ Noch Fragen?

Dass hier kein gutes Gesetz verabschiedet wurde, zeigt die Allianz von Bündnis90/die GRÜNEN, Linke und FDP, die an ihrem Änderungsvorschlag festhielten und dem Gesetz ihre Zustimmung verweigerten.

Es ist furchtbar traurig und beschämend wie hier die Politik der Großen Koalition versucht,  den selbst verursachten Fachkräftemangel mit fadenscheinigen Begründungen und mit offenen Verstößen gegen geltendes Recht zu kaschieren. Nichts anderes ist mit dem IPReG gewollt, als Zitat (Begründung Teil b): In Anbetracht des Fachkräftemangels im Pflegebereich bezweckt die Neuregelung auch eine sachgerechte Allokation vorhandener Ressourcen, um nicht zuletzt die besonders aufwändige Versorgung in der eigenen Häuslichkeit des Versicherten weiterhin ermöglichen zu können, ohne die Versorgung anderer Versicherter zu gefährden.

Wir werden nach dem Vorliegen des endgültigen Gesetzestexts weitere juristische Schritte wie z. Bsp. eine Verfassungsbeschwerde, intensiv prüfen und bei Notwendigkeit auch in Angriff nehmen.

ALS-mobil e.V."


Mitarbeit im Bereich Verwaltung und Organisation

ca. 20h/Woche, befristet | Online-Bewerbung bis 22. Juni 2020

Hier finden Sie die Ausschreibung als PDF.

Das Theater o.N. sucht ab sofort (Anfangsdatum verhandelbar) Verstärkung im Bereich Verwaltung und Organisation von Projektaktivitäten. Die Ausschreibung richtet sich an Menschen, die mit körperlichen und/oder sensorischen Behinderungen leben.

Das Theater o.N. betreibt eine eigene Spielstätte mit Repertoirebetrieb in der Kollwitzstraße, schwerpunktmäßig für Kinder und gastiert darüber hinaus mit seinen Inszenierungen und theaterpädagogischen Workshops an anderen Spielorten in Berlin sowie überregional und international. Pro Jahr bringen wir ca. zwei neue Premieren heraus und veranstalten FRATZ International und Berliner Schaufenster, zwei Festivals für die jüngste Zielgruppe. Darüber hinaus führen wir künstlerische Forschungslabore und partizipative Projekte durch.
Aktuell suchen wir eine neue Person in unserem Team, die uns in den Bereichen Verwaltung und Finanzen unterstützt, und organisatorische Aufgaben im Zuge der Durchführung unserer Projektaktivitäten im Bereich der Kulturellen Bildung übernimmt.
Eine kontinuierliche Zusammenarbeit und ein Interesse an unserem Theaterangebot ist die Basis für diese Arbeit.

Was wir bieten:

  • ein langfristiges Engagement von ca. 20 Wochenstunden durchschnittlich

  • Mitarbeit in einem freien Theater mit einem starken Ensemblegeist und vielseitigen Projektaktivitäten im In- und Ausland

  • Unterstützung zentraler Arbeitsbereiche des Theaters mit Einblicken in die Gesamtstruktur

  • Mitarbeit an interessanten künstlerischen Projekten mit gesellschaftlich relevanten Fragestellungen

  • Bezahlung orientiert an gängigen Tarifen/Honoraruntergrenzen-Empfehlungen

Aufgaben:

  • Mitarbeit in der Abwicklung der Basisförderung des Theaters

  • Erstellung bzw. Prüfung von Belegen für Verwendungsnachweise für Projektgelder und für die Steuererklärung des Trägervereins

  • Allgemeine Verwaltungsaufgaben, Buchhaltung

  • Recherchen bzgl. bürokratischer und rechtlicher Fragen

  • Unterstützung von Abrechnungsvorgängen (z.B. Künstlersozialabgabe, Gema-Gebühren)

  • Mitarbeit im Partizipativen Projekt Künstlerische Kollektive zur Unterstützung der Künstlerischen Leitung/Produktionsleitung in den Bereichen Organisation, Recherche und Finanzabwicklung

Was wir suchen:

  • Bewerber*innen, die ein Interesse für das Kinder- und Jugendtheater und partizipative Projekte mitbringen

  • Berufserfahrung im Kulturbereich mit ähnlichen Aufgaben wie oben genannt

  • Erste Erfahrungen in der Abrechnung von Fördergeldern

  • Organisationstalent und Spaß an Kommunikation und Koordination

  • „Händchen“ für Zahlen

  • sorgfältige und verantwortungsvolle Arbeitsweise

  • sicherer Umgang mit Programmen wie Word, Excel

  • Freude an der Arbeit im Team, regelmäßige Treffen

  • Wir suchen jemanden, die oder der eine langfristige Mitarbeit anstrebt, da es nur sinnvoll ist, sich tiefer in die Strukturen einzuarbeiten, wenn man dann auch länger dabei bleibt.

Barrierefreiheit:

Die Ausschreibung richtet sich an Menschen, die mit körperlichen und/oder sensorischen Behinderungen leben. Das Theater o.N. befindet sich in dem Prozess, Teamstrukturen langfristig divers zu gestalten. Nach einer Reihe von Erfahrungen in der künstlerischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen, die wir in dem Projekt Künstlerische Kollektive fortsetzen, wollen wir mit dieser Ausschreibung eine erste Person mit Behinderungen längerfristig für unser Team gewinnen. Einschränkend ist hier anzumerken, dass unsere Theater- und Büroräume bedauerlicherweise nur über Treppen zu erreichen sind.

Bitte beschreibt Euren Bedarf in der Bewerbung. Fragen zu Räumen und Zugängen prüfen wir gerne auch vorab, damit wir klären können, wo Barrieren bestehen und ob wir sie abbauen können.

Bitte sendet Eure Bewerbungsunterlagen mit Motiviationsschreiben, Verdienstvorstellungen und Bedarfen an Barrierefreiheit ausschließlich per Email an markert@theater-on.de
Neben schriftlichen Bewerbungen sind auch Bewerbungen mittels Ton- oder Videoaufnahmen möglich.

Bei Rückfragen oder um den Bedarf zur Barrierefreiheit in einem persönlichen Gespräch zu besprechen, steht Doreen Markert gerne unter 030 440 92 14 für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

 

Bewerbungsschluss ist der 22. Juni 2020. Die Gespräche sollen am 29. und 30. Juni stattfinden.

Informationen zu unseren Schwerpunkten und Projektaktivitäten unter www.theater-on.de und unter www.fratz-festival.de


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