Forschungsprojekt

Arbeitsgruppe Intersektionalität/Interdependenzen/Postkolonialismus

 

Mitglieder der Arbeitsgruppe: Katja Baumgärtner, Käthe von Bose, Ronja Eberle, Pia Garske, Kathleen Heft, Marietta Kesting, Kirstin Mertlitsch, Annett Schulze, Jan Severin

Kontakt: Käthe von Bose, k_v_bose[at]yahoo.de und Ronja Eberle, uni-berlin[at]ronja-eberle.de

Zeitraum: Die Arbeitsgruppe ist an das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Graduiertenkolleg „Geschlecht als Wissenskategorie“ der Humboldt-Universität zu Berlin angegliedert und wird daher voraussichtlich bis Ende 2013 bestehen.

 

Die Arbeitsgruppe versteht sich als ein Forum für Kollegiat_innen des DFG-Graduiertenkollegs „Geschlecht als Wissenskategorie“, die in ihren Forschungsprojekten unterschiedliche Analyse- und Herrschaftsdimensionen in ihrem Zusammenwirken kritisch in den Blick nehmen. In den Projekten selbst und in der Zusammenarbeit in der Arbeitsgruppe wird nach interdependenten Verknüpfungen vor allem von Prozessen der Vergeschlechtlichung, Rassifizierung und Ethnisierung, von Kultur, Nation, Religion, Sexualität, sozialer Schicht/Klasse, Alter/Generation und/oder Behinderung gefragt. Zentral ist dabei die Frage nach Relationierungen von Intersektionalitäts- bzw. Interpendenztheorien mit postkolonialen Theorien. Dabei spielt auch die kritische Auseinandersetzung mit diesen Konzepten und ihrer Entstehungs- und (teilweise problematischen) Aneignungsgeschichte eine wichtige Rolle.

Die Arbeitsgruppe dient zum einen dem internen, interdisziplinären Austausch, zum anderen werden Veranstaltungen mit externen Wissenschaftler_innen durchgeführt. Dabei werden Fragestellungen verfolgt, die auch die Forschungsperspektiven selbst befragen und weiterentwickeln sollen: Wie können Begriffe wie ‚Wissen’, ‚Kategorie’, ‚Gender’, ‚Klasse’ usw. aus postkolonialer und interdependenter Perspektive gedacht, gegengelesen und herausgefordert werden? Was bedeutet das Bestreben, Wissen zu dekolonisieren und hegemonie(selbst)kritisch zu reflektieren, für das Projekt „Geschlecht als Wissenskategorie“?

 

Projektart und Projektförderung: Fast alle Mitglieder der Arbeitsgruppe sind Stipendiat_innen oder assoziierte Kollegiat_innen des DFG-Graduiertenkollegs „Geschlecht als Wissenskategorie“ an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Inter-/Disziplinäre Zuordnungen: Die Mitglieder der Arbeitsgruppe sind außer in den Gender Studies u. a. in Soziologie, Geschichtswissenschaften, Kulturwissenschaften, Europäischer Ethnologie, Südostasienwissenschaften, Philosophie und Publizistik verortet.

Stichworte: Interdependenz, Intersektionalität, Kokonstruktion, Postkolonialismus, Geschlecht, Rassifizierung, Ethnisierung, Kultur, Nation, Religion, Sexualität, soziale Schicht/Klasse, Alter/Generation, Behinderung.

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