Projektseminar 'Intersektionalität und Hypertext'

Das Projektseminar 'Intersektionalität und Hypertext' wurde von Katharina Walgenbach und Friederike Reher im Wintersemester 2011/12 an der Bergischen Universität Wuppertal durchgeführt.

Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie Intersektionalität bzw. ein Text mit intersektionaler Analyseperspektive durch Hypertextformate bearbeitet werden kann. Es ging darum auszuloten, welche Potenziale Hypertext bereit hält und welche neuen Problemstellungen sich eventuell ergeben.

Für dieses Experiment sollten Studierende einen linear geschriebenen Text zum Thema 'Weiße Identität und Geschlecht' (Walgenbach 2006) in Hypertextstrukturen transformieren. Die Studierenden entwickelten in mehreren Wiki-Projekten erste 'Skizzen', mit denen sie unterschiedliche Herangehensweisen an die Fragestellung erprobten (aus Datenschutzgründen der Lernplattform der Bergischen Universität Wuppertal werden die Wikis hier nicht präsentiert, sondern in ihren zentralen Aspekten erläutert). Auf Basis dieser Skizzen entstand schließlich das Projektexperiment 'Interdependenzen und Hypertext' (Reher/Walgenbach). Die Studierenden führten Lerntagebücher, in denen sie ihren Bearbeitungsprozess darstellten.

Die Lerntagebücher sollten die individuellen Arbeits- und Lernerfahrungen beim Arbeiten mit Hypertext dokumentieren sowie Gruppenprozesse bei der gemeinsamen Umsetzung der Wiki-Projekte beschreiben bzw. reflektieren. Dafür wurden von Studierenden eigene Beobachtungen, Erkenntnisgewinne und Gedanken festgehalten. Ziel der Lerntagebücher war es auch, spezifische Probleme beim Arbeiten mit Hypertext herauszuarbeiten sowie ihre Erfahrungen an kulturwissenschaftliche Publikationen über Hypertexte anzuschließen.

Skizze 1

Skizze 2

Skizze 3