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Intersektionale Überlegungen zur (Trans-) Formierung moderner Geschlechterverhältnisse

Andrea Bührmann, Bochum

07. November 2012, 10:oo Uhr,Veranstaltungszentrum der RUB

Die Geschlechterverhältnisse entwickeln sich heute paradox: Frauen erlangen zunehmend Chancen, um in gesellschaftlichen Feldern wie Politik, Bildung und Arbeitsmarkt zu partizipieren. Die meisten Frauen und auch Männer wollen ein Leben jenseits des Hausfrauen-Ernährer-Modells. Im Windschatten dieser Entwicklung zu mehr Gleichberechtigung werden Ungleichheiten jedoch neu organisiert. Im globalen Kapitalismus, der Frauen bereitwillig in den Arbeitsmarkt miteinbezieht, wird Gleichheit auf eine Chancengleichheit im zunehmend flexibilisierten Arbeitsmarkt verengt.

Quelle: http://www.sowi.ruhr-uni-bochum.de/mam/content/genderstudies/flyerboell.pdf

Andrea Bührmann zeichnet in ihrem Vortrag den wissenschaftlichen Diskurs um Flexibilisierung im Geschlechterarrangement nach. Darauf aufbauend werden – mit intersektionalem Blickwinkel auf Klasse und Geschlecht – Forschungsergebnisse vorgestellt, durch die geschlechtliche (De-)Kodierung in unterschiedlichen Bereichen des Arbeitsmarkts thematisiert sowie auf Auswirkungen verwiesen wird.


Mp3-Stream (32,56 Min.)

 

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